Be-deutung des Symptombildes „Krebs“

Wer sich mit dem Versuch einer Deutung dieses Geschehens befasst, wird bald merken, dass es von höchster Komplexität ist und ein sehr individuelles Geschehen. Pauschalaussagen wie bei anderen Symptomen sind nicht möglich. Allein der Vergleich derjenigen Menschen, die ich kenne, die in irgendeiner Form sog. Krebs aufwiesen, zeigt keinerlei Gemeinsamkeiten – ausser einer vielleicht: Die grundlegende Einstellung, anderen Menschen hilfreich sein zu wollen. Das jedoch ist nicht der verkehrte und daher korrekturbedürftige Gedanke. Es ist im Gegenteil das, was dieser kränken Welt so dringend fehlt. Doch es ist der Nährboden für das, was (womöglich Jahrzehnte später) die Tumorentstehung als äusseren Anzeiger für die innere Fehlprogrammierung notwendig macht. Denn diese Grundeinstellung macht diesen Menschen empfänglich und offen für das, was andere Menschen an ihn oder sie herantragen. Diese Offenheit und freundliche („naive“) Gesinnung macht uns anfällig für Aggressoren, die uns dafür hassen, dass wir das „haben“.

Was ich hier beschreibe ist meine eigene Deutung aufgrund Beobachtungen und eigener Erfahrungen. Jeder muss sich selbst durch so ein Thema hindurchwurschteln. Ich bin nicht dazu da, euch das eigenständige Denken und Forschen abzunehmen. Doch meine Hinweise können hoffentlich Anstösse geben für eigene welt-bewegende Ideen und Rückschlüsse.

Ich stelle eine eklatante Parallele des Geschehens rund um den Tumor zu dem Thema Introjektion fest. Es ist eine auffallende Analogie, eigentlich erschlägt sie einen fast, so offensichtlich ist sie.

Eine (maligne) Introjektion ist eine (grob gesagt) boshafte Fremdeinredung, die fortan ihr zerstörerisches Werk im Menschen ausführt. Irgendwann sind die Einredungen, Meinungen und Glaubenssätze des Aggressors im eigenen Inneren ver-innerlicht und werden als eigenes Gedankengut behandelt. Wenn sehr früh im Leben Fremdeinredungen stattgefunden haben, fehlt die bewusste Erinnerung an die Quelle, und derjenige merkt mitunter gar nicht mehr, dass er nicht seine eigenen Gedanken über sich und sein Leben denkt. Das Spektakel endet also in Auto-Aggression. Das Gift des Aggressors wirkt weiter, selbst wenn dieser schon längst ins Gras gebissen hat. Natürlich rede ich hier wieder einmal von der Brutstätte aller Programmierungen, der irdischen Herkunftsfamilie.

Die Aufdeckung der Fremdlügen über uns selbst geschieht am einfachsten und gründlichsten in der Konfrontation mit der WAHRHEIT über uns, die einzig zu finden ist, wenn wir uns zur WAHRHEIT und WIRKLICHKEIT in Bezug setzen.

Wer bin ich wirklich, ohne das Geschnatter der anderen Leute/meiner Familie über mich – wer bin ich in den Augen GOTTES, der einzigen Autorität in meinem Menschenleben?

Dies ist der einzige Ausweg. Wer das nicht glaubt, mag seinen eigenen Ausweg zusammenbasteln, um GOTT auszuweichen. Doch auf der Horizontalen gibt es einen solchen Weg nicht. Um GOTT kommt niemand herum, denn ohne GOTT wären wir nicht. Wer das nicht glaubt oder begreift, der hantiert lediglich mit einem verkehrten GOTTesbild, das IHN zu klein macht. IHN, das Höchste Wesen, das Ursprungs-FELD, aus dem Leben wie suchende Fühler in uns hinabreicht und uns animiert (beseelt).

Die Selbstzerstörungsprogramme (später repräsentiert durch die Tumorzellen und ihr aggressives Land-Eroberungsverhalten) sind also, wie stets, zuerst in den Gedanken und Ideen, die uns eingeimpft wurden, also im oberflächlichen self-consciousness, im sog. Tagesbewusstsein. Nur dort können sie auch wieder korrigiert werden. Von uns selbst? Natürlich nicht. Wir aus uns allein heraus können nichts können. Es geschieht in Dialog und Beziehung mit GOTT, der HEILUNG bewirkt (niemand sonst kann ja Heilung bewirken, denn es gibt ausser GOTT keinen Bewirker). Das Höhere Bewusstsein schaltet sich ein und korrigiert unsere erlogenen Ideen über uns selbst.

Es gilt also, die Lügen über uns zu ent-decken und durch die WAHRHEIT über uns ersetzen zu lassen. Durch wen? Durch andere Leute? Schlaue Bücher? Freundliche Freunde? Nein, natürlich nicht. Die WAHRHEIT über einen Menschen kann nur von diesem selbst erfahren werden, niemals angelesen oder durch andere vorgeplappert. Nichts ersetzt die tatsächliche Erfahrung. Um diese Erfahrung zu erleben, muss eine vertrauensvolle Bindung an die Quelle unseres Glücks, Gesundheit, Wohlbefindens erfolgen. DANN geschehen Zeichen und Wunder. Frei nach Ruby Nelson: Zeichen folgen dem Vertrauen, doch niemals geschieht es umgekehrt.

Ich frage mich, ob jemand anderes schon den Zusammenhang von Negativprogrammierungen in der Kindheit mit Tumorgeschehen beschrieben hat. Sollte jemand von euch Literatur dazu kennen, bitte ich um einen entsprechenden Hinweis an

beyonddunbury@online.de

Daher erklärt sich auch das so häufige Erscheinen von „Krebs“ in der spirituellen Lebenshälfte (50 plus) : Es ist der dringende Versuch des menschlichen Systems, vor Inkarnationsende noch Schritte voran zu machen hin zum eigentlichen Ziel dieser Erfahrungsebene „Leben auf der Erde“ = Leben im self-consciousness: Das (nächst) Höhere Bewusstsein zu erreichen und nicht weiter hier „unten“ inkarnieren zu müssen.

Nur im grösseren, kosmischen Zusammenhang sind die Geschehnisse hier in dieser Welt verstehbar, ist die relativ kurze und scheinbar mühsame Zeitspanne in diesem Bewusstseinsfeld begreifbar. Es ist ein Teilschritt für den Menschen, hier unten zu leben. Leben auf der Erde ist nicht das Ziel, ist nicht das Einzige, es ist lediglich eine Teiletappe auf dem WEG.

Für manche wird es leider eine endlose Schleife an Wiederholungen, bis sie irgendwann aufwachen und den Allerwertesten hochkriegen und innere Arbeit tun.