Krebsbuch, Fratzbuch, Kirchenfluch

Nach der ersten Krebstumor-OP im Oktober 2019 hatte ich noch wenig begriffen und drängte mich selbst zurück in den Funktionier-Modus, sprich: Ich flitzte so schnell es eben ging wieder zurück an meinen weltlichen Büro-Arbeitsplatz. Das verstand ich damals unter „geheilt sein“. Schön dumm. Setzen, sechs.

Die zweite OP im Juli 2020 war aus diesem und weiteren Gründen eine Wiederholungslektion. (Gleiches erfuhr übrigens Reid, der in dem genialen Buch zum Thema Krebsheilung von Simonton seinen Heilungsbericht in Briefform an andere Betroffene richtet.)

Um denselben ehrgeizigen ichgehwiederarbeitensehtwieschnellichwiederfunktioniere-Fehler nicht erneut zu begehen, sagte ich ok, ich warte diesmal auf das Startzeichen „von oben“, wann ich wieder arbeiten gehen soll. ich werde das tunlichst nicht selbst entscheiden oder forcieren. Dieses Zeichen kam am Freitag, fein vor dem Wochenende wie es sich gehört (denn dann kann mensch nichts mehr telefonisch regeln): Die Krankenkasse zickt herum, weil ich keinen „Nachsorgebericht“ vorlegen kann. Doch was soll ich bei einem Onkologen, der keine Ahnung von Heilung hat? Jeder muss das für sich selbst entscheiden, doch ich habe sowas von fertig mit diesen Leuten.

Der zweite Impuls, der „von oben“ ankam, war, das Krebsbuch zu beginnen. Ich schreibe also meinen handschriftlichen Tagebuchbericht nun „ins Reine“ zwecks Veröffentlichung. Mehr dazu zum geeigneten Zeitpunkt hier im Blog.

Facebook habe ich zu den Akten gelegt. Ich habe keine Zeit mehr für diesen Kleinkinderunfug, es gibt Wesentlicheres zu tun, siehe oben. Mir hat sich dort ein sehr tiefer Einblick in die Natur des Self-Consciousness (= Ego-Bewusstsein) geboten, der leider meine Befürchtungen übertroffen hat. Wie sagt Emma in Beyond Dunbury (mein erster Roman, falls jemand nicht Bescheid weiss): Der Erdenmensch ist nur oberflächlich zivilisiert. Inquisitionen gab es nicht nur anno tuck unter der babylonischen Amtskirche, nein, sie gibt es auch in Haustierforen im Jahre 2021. Wer das nicht glaubt, ist der Masse zu sehr Untertan. Erst der, der ein Querulant ist, lernt die wahren Gesichter der User ebenso wie die der Ärzte kennen. Wer immer brav spurt (= in der für ihn von fremden Leuten vorgesehenen Spur bleibt), der sieht nur ihre Sonntagsgesichter und schadet sich selbst – unbewusst – in allerhöchstem Mass.

Gestern sah ich auf Youtube einen interessanten Bericht über die „christliche“ (???) Amtskirche, der noch einmal alle ihre Massacker der Jahrhunderte aufführt und quasi die Buchreihe „Wer sitzt auf dem Stuhl Petri“ visuell ergänzt. Absolut zu empfehlen, beides. Wer ausnahmsweise Interesse hat, kann mir mailen, dann gibts den genauen Titel. Katrinmail2018@online.de

Interessant und neu war mir dabei der dort ausgeführte Gedanke, dass jeder, der sich dieser Kirche durch Sakramente und regelmässige Finanzierung anhängt, auch Teilhaber ihres aufgehäuften Karmas wird. Oh Mann, gottlob bin ich schon vor vielen Jahren da raus!

Es nicht gewusst zu haben kann niemand von sich behaupten, da wir alle Schulzwang haben und jeder die entsprechende Information notfalls auch nachträglich durch Lesen oder Anschauen erwerben kann, falls er in der Schule geschlafen hat.

Menschen, die im Informationszeitalter leben, haben für nichts mehr diese Entschuldigung, es nicht gewusst zu haben. Natürlich sorgt gerade dieselbe Kirche dafür, dass die Karmalehre nicht ernst genommen wird. Hach wie das fein zusammenpasst!

Es gibt nach mehr als einem Jahr immer noch Erwachsene, die an Corona glauben und die wie die Angsthasen durch die Weltgeschichte eiern. Es ist für einen aufgewachten Menschen kaum zu fassen. Fazit: Ich halte heute weit weniger Menschen für intelligent als noch vor einem Jahr. Schon zu Kinderzeiten hatte ich Angst vor den Menschen. Heute weiss ich, dass ich recht hatte und habe: Sie sind in ihrer Unbewusstheit und haltlosen Angst unberechenbar. Vor allem wenden sie sich ohne jeden Skrupel und ohne zu denken gegen ihren Nächsten, was allein das Spottvokabular zeigt, das sie den Aufgewachten und informierten Menschen an den Kopf werfen. Oberflächlich zivilisiert. Geht es um Scheisshauspapier, zeigen sie ihre wahren Gesichter, inklusive einem anderen ein gefrorenes Stück Fleisch auf den Kopf zu hämmern, wenn sie sich im Lebensmittelmarkt bedrängt fühlen. Ich wurde schon vor der Apotheke angepöbelt, weil ich mich beinahe ausversehentlich vorgedrängelt hätte. Konnte ja nicht ahnen, dass der Opi zehn Meter Abstand hielt. Ich dachte, der wartet an der Laterne auf seine bessere Hälfte.

Wenn es nicht so armselig wäre ….

Gottlob ist das meiste von dem Spektakel rund um den Coronawelttkrieg an mir vorübergezogen, da ich mich mit Wichtigerem auseinandersetzen musste. Eins haben wir jedenfalls alle jetzt gesehen, und niemand kann behaupten dass er DAS nicht mitbekommen hat: Unsere angeblich in verfeindete und kriegsführende Länder und Parteien zerstückelte Welt wird im letzten Schluss von einer einzigen Hand regiert. Wer möchte das heute noch abstreiten? Wie sonst hätte weltweit so rasch alles stillgelegt werden können? Wie sonst wären sich alle Länder und Nationen so schnell so einig gewesen? Wieso gab es so gut wie keinen Protest, als die Weltwirtschaft lahm gelegt wurde? Auf einmal ist es nur noch „eine Welt“ …..

Wacht auf und beginnt euch zu informieren.