Mein HEILUNGS-WEG mit (u.a.) The Journey

Als vor ziemlich genau einem Jahr der erste Tumor diagnostiziert wurde, kam von „oben“ (= Innen) der Hinweis: GOTT hat den HEILUNGSWEG schon festgelegt. Punkt. Damit schien wieder einmal alles gesagt. Weder wusste ich, was damit gemeint war, noch wo dieser Weg entlanglaufen würde, noch wo ich beginnen sollte. Alles ganz normal also, wie bei allen Menschen unterwegs. Erstmal Fragezeichen…

Es musste noch ein zweiter Tumor her, bis ich beginnen konnte; dieser wurde mir, wie erwähnt, im Juli diesen Jahres entfernt. Und mit einem Mal kamen die Hinweise, wo ich entlanglaufen soll… nachdem ich mich in das vermeintlich Unvermeidliche gefügt hatte: diese Inkarnation womöglich zu verlassen. Danach begann die eigentliche Heilungs-Reise, und keine Sekunde eher.

Ich werde seitdem mit Ideen und Büchern und Videos schier überschwemmt, die alle mit meiner HEILUNG zu tun haben. Vorher fand ich nichts Geeignetes. So läuft das! Zuerst HINGABE. Mein Leitmotiv seit vielen Jahren ist das Springen und dann Fliegen-Motiv.

Als ich beim Stricken ein Video auf Youtube anschaute, in dem Brandon Bays interviewt wurde, erinnerte ich mich dunkel, vor vielen Jahren (es war 2009) einmal etwas von The Journey gelesen zu haben; damals konnte ich nichts damit anfangen. Ich hörte zu, weil ich dieses GEFÜHL hatte, dass etwas Wichtiges darin steckt, und fand das auch ganz interessant. Bis zu dem Augenblick, als sie begann, ihre eigene Geschichte zu erzählen. Sie hatte exakt denselben Tumor, der mir im Juli entfernt wurde. Ich fiel fast von der Couch! Als hätte GOTT mir einen Zaunpfahl mitten vor den Schädel gehauen. Seitdem bin ich wie elektrisiert. Nun mache ich wie schon gesagt die 21-Tages-Meditation, die es kostenfrei im Internet gibt. Ich hatte heute früh dadurch eine Erkenntnis, die eine massive Wendung in meinem Thema bedeutet und die auf dem aufbaut, was die Schamanin am Montag mit mir erarbeitet hatte. Daher möchte ich euch diese Methode heute nochmals wärmstens empfehlen. In dem Buch taucht mein Leitmotiv -s.o. – gleich mehrmals auf, was mich ebenfalls fast aus den Latschen gehauen hat.

Entgegen meiner sonst üblichen Art möchte ich gleichzeitig eine Empfehlung zurücknehmen; ob ich sie auch hier im Blog ausgesprochen hatte weiss ich gerade gar nicht. Das Buch von Ruth Huber, das ich zu lesen begonnen hatte, lies mich erkennen, dass für diejenigen, die denselben WEG gehen wie ich, die Äusserungen dieser Person nur bedingt hilfreich sind. Ihr Ton gefällt mir nach wie vor, denn ich mag nach wie vor kein scheinheiliges Licht&Liebe-Geschwurbel (von Leuten, deren Egos so gross wie Fesselballone sind).

Doch was sie schreibt lässt aus meiner Sicht …gewisse Schlüsse zu, und es ist von daher auch hier äusserste Vorsicht geboten. Ich wurde stutzig, als sie das HERZ, das für alle Weisen und Menschen im Cosmic Consciousness seit jeher der König unter den CHAKREN ist, von ihr abgestuft wurde. Die HERZ-losigkeit tropft denn auch aus allem, was sie beschreibt, und ich nehme einen starken Eigenmachtsanteil wahr. Sie betont, keinen Gott zu brauchen, bedient sich dann aber ihres „Höheren Selbstes“ . das empfinde ich als verwirrend. Nun, wer das genauer prüfen will, möge sich selbst einlesen und für sich urteilen.

Das Lesen war für meinen Verstand megaspannend, doch es hinterliess in mir keinen FRIEDEN, was für mich stets ein Zeichen ist, die Finger von etwas zu lassen. Jeder muss seinen Weg selbst erkennen. Was die Dame tut, ist für sie selbst vermutlich richtig, sonst täte sie es nicht. Ich für mich gehe den WEG der HINGABE über das HERZ und turne nicht in Astralwelten umher, um dort den Retter darzustellen; das angepriesene Dritte Auge ist für meine Sache nur Begleiter, Erster Offizier vielleicht, doch niemals der Steuermann. Mir wurde vermittelt, dass der Sitz des Bewusstseins im HERZEN ist. Ihr wurde etwas anderes vermittelt. Jeder muss für sich selbst schauen, wo er entlang gehen möchte. Entsteht diese absolute innere STILLE nicht, taugt etwas gerade nicht oder grundsätzlich nicht für mich. Vielleicht gilt das für jeden Menschen.

Das dazu. Mir war wichtig, darauf hinzuweisen… Manches glänzt zunächst sehr, doch bei näherer Betrachtung ist etwas faul im Staate Dänemark. So lernt der Mensch. Katrin hatte ihr allererstes Gefühl beim Anblick der Person wieder nicht ernst genommen, das sei noch hinzugefügt … Ob ich das noch irgendwann lerne, seufz?