Hard Times – wie sie dich FREI machen

Mir war in meinen harten Zeiten, als wir zehn Jahre lang von sog. HartzIV lebten, nicht klar, wie wichtig diese Zeit für den Rest meines Lebens sein würde. Heute weiss ich das. Ebensowenig war mir damals klar, warum es profund wichtig gewesen ist, dass ich aus jener 400-Euro-Stelle rausflog, weil der Chef mich nicht mehr bezahlen konnte, warum ich aus jener anderen Stelle rausflog, weil die Firma über Nacht untertauchen musste, etc.pp. Jedesmal stand ich vor dem finanziellen Nichts und fand das unfasslich und ungerecht. Doch es machte mich frei. Denn die Erfahrung lautete: Es geht immer weiter, und stets besser als bisher.
Es ist so, dass GOTT offensichtlich zulässt, dass Situationen enden, damit etwas Besseres durch IHN hereingebracht werden kann. Es ist geradezu so, als ob ER sich eine Zeitlang anguckt, welchen Mist du dir herangezogen hast, um dir dann das zu bringen, was ER für dich vorgesehen hatte. Ich las neulich die Merkregel: Manche Dinge werden uns von GOTT geschickt, der Rest wird durchgewunken. (Denn verhindern muss GOTT nichts, GOTT ist das ewige JA.) Alles findet in IHM statt, es kann IHM nichts entgehen, ER weiss zu jeder Zeit, wo wir sind und was wir tun und was wir denken und wünschen und fürchten, ER weiss alles.

Als ich Jahre später vor der Wahl stand, unhaltbare, menschenverachtende Zustände in einer Arbeitsstelle zu unterstützen – oder zu gehen und zurück auf HartzIV zu fallen, war meine Entscheidung in einer Lichtsekunde getroffen. Ich ging. …. und bekam die Traumstelle meines Lebens, in der ich seit Jahren glücklich arbeite. (Bis zu dem Tag an dem ich weiss, ich gehe weiter …)

Wer am eigenen Leibe erlebt hat, wie IMMER Unterstützung da ist und wie IMMER Hilfe kommt, umso mehr wenn du furchtlos bist, der weiss, was es bedeutet, sich auf GOTT verlassen zu können. Auf die gesichtslose, namenlose KRAFT, die uns alle sowieso am Leben erhält, denn sie ist das LEBEN an sich in uns allen, was Atheisten nicht begreifen wollen oder können, und doch lässt derselbe GOTT sie ebenso atmen wie mich Schaf vom Dienst. Meiner zweifelnden Tochter sage ich gern den Spruch: Du glaubst nicht an GOTT, doch ER glaubt an dich.

Niemand kann dich mehr erpressen, wenn du GOTT „hinter dir“ weisst , egal ob es um Arbeit oder Geld geht oder was  auch immer. Du musst dich keinem Fiesling mehr beugen, du musst nichts tun, was gegen das LEBEN ist, denn dann bist du frei. frei zu gehen, wann es dir richtig erscheint. Frei etwas Neues zu beginnen wann immer und wo immer ER dir den Weg ebnet. Voraussetzung ist, dass du IHN fühlen lernst.

Da dies eine ungewohnte Lebensweise ist, muss sie eingeübt werden. Im Vorteil sind, wie immer, wenn wir die verdrehte Welt zurück auf NORMAL drehen, diejenigen, die keine Beamten sind und keine Millionäre. Diese beiden Personengruppen, so wette ich, haben die grössten Ängste von allen Menschen auf diesem Planeten, weil sie komplett von äusseren Umständen (appearances/ Ruby Nelson) abhängig sind. Sie hatten nie die Not, sich an GOTT wenden zu müssen, und sie lernen in ihren gepamperten Leben nicht, wie ES geht. Denn ES lernst du nur, wenn aussen alles wegbricht. Beruflich erlebe ich diese Leute live und in Farbe, und ich möchte mit keinem von ihnen tauschen. Um GOTTES willen, niemals.

Beamte ver-schreiben sich einem künstlichen Vater, der sie künstlich Kinder bleiben lässt, nur um zu über-leben. Doch LEBEN findet nur dort statt, wo es kein Netz und keinen doppelten Boden gibt. Ich führe immer wieder gern das Beispiel des Papstes an, der so wenig GOTT hat, dass er in einem schusssicheren Gefährt durch die Gegend eiern muss.

Fazit: Die, die „am nächsten dran“ scheinen, sind am weitesten weg, denn, wir erinnern uns, die Welt ist ein umgedrehtes Abbild der WIRKLICHKEIT. In ihr ist alles verkehrt herum. Dreh es zurück, und du erkennst die WAHRHEIT.

Da fällt mir wieder die Geschichte von dem Mann ein, der das wusste und der sich daher am liebsten mit denen umgab, die von den achsotollen Reichen und Regierenden ausgestossen worden waren. Wie war doch gleich sein Name -?