Das Pizza-Gleichnis … für alle Angsthasen

Manchmal begreifen wir Sachverhalte erst dann, wenn wir sie von dem akuten Zusammenhang lösen und ein sog. Gleichnis daraus machen. Diese Vorgehensweise ist bekannt, denn so wurde über den Wechsel vom Self Consciousness ins Cosmic Consciousness dereinst gesprochen und später geschrieben. (Dennoch begreift es heutzutage kaum noch einer, so weit sind wir als Menschheit auf der Erde schon von unserer menschlichen Spiritualität entfernt). Hier im Blog steht etliches dazu, ebenso in dem neuen Buch Sanft wie Schafe II. Dort findest du konkrete Hinweise darauf, wie du wechseln kannst.

Heute versuchen wir es mal mit dem Pizza-Gleichnis. Das geht so:

In einer Welt ganz ähnlich der unsrigen gibt es einen Pizzabestellservice, ganz wie hier auf der Erde in Wohlstandsgesellschaften üblich. Man kann dort anrufen und bestellen. Nun braucht man dazu jedoch kein Telefon, sondern es reicht eine gedankliche Leitung oder auch: Denkverbindung. Denkst du sehr deutlich an PIZZA, dann weiss der Pizzalieferant, dass du eine willst und beginnt, sie zu belegen und dann zu backen und schliesslich liefert er, wenn du die gedankliche Verbindung die ganze Zeit hindurch aufrechterhältst.

Du kannst die Bestellung bis zu einem gewissen Zeitpunkt leicht abbrechen, indem du die gedankliche Verbindung abbrichst. Ist die Pizza jedoch fertig gebacken, und hat der Auslieferungsfahrer sich bereits ins Auto gesetzt, wird es schwierig. Dann würde nur noch ein gedanklicher Anruf beim Chef der Pizzakette den Liefervorgang abbrechen, doch seine Hotline-Nummer kennt nicht jeder. Er hat sie zwar in mehrere Telefonbücher drucken lassen, doch niemand liest in dieser Welt noch Telefonbücher, weil jeder glaubt, er kenne alle relevanten Telefonnummern bereits auswendig.

Nun musst du die Pizza auch in der Parallelwelt natürlich bezahlen, doch die Währung dort ist nicht Geld oder Zahlen, sondern du bezahlst dort mit etwas ganz anderem. Die Überweisung erfolgt ebenfalls drahtlos und kabellos und unsichtbar ohne Sprechen, ebenso wie das Bestellen. Die Währung mit dem höchsten Wert ist FREUDE, für sie gibt es besonders leckere und gesunde Pizza. Diese Währung kannst du von einem „Konto“ abheben und überweisen, doch nicht in Gestalt von Ziffern.

Nun gibt es auch Pizzas, die nicht so toll schmecken, und wenn du diese nicht bestellen willst, darfst du nicht an sie denken, denn das gilt sonst, siehe oben, als Bestellung. (man ahnt, wo der Zug hinfährt). Diese werden nicht mit FREUDE eingekauft, sondern mit: Angst. Da die meisten Leute in dieser Parallelwelt keine FREUDE angesammelt haben, müssen sie mit Angst einkaufen, die fast nichts wert ist, und daher bekommen sie nur minderwertige Pizza.

Weil der schlechte Pizzabäcker ein schlauer Geschäftsmann ist, macht er ganz viel Werbung für seine Giftpizza, um die freundlichen Pizzabäcker auszustechen, die keine Werbung machen. Er hat dazu Mittel und Medien erfunden wie Zeitungen, Fernsehen, Radio und Internet und preist dort täglich massiv seine giftige Pizza an. Er nimmt als Zahlungsmittel nur Angst an, und daher berichtet er nur Katastrophen und nicht über das Gute, Wahre und Schöne, das gleichfalls in GLEICHEM MASSE passiert (da die Welt eine duale Welt ist und alles 50:50 gleich vorhanden sein MUSS).

Wenn du seine böswillige Werbung in dich hineinfrisst, dann denkst du bereits stark an die giftige Pizza und bestellst sie somit, und weil du täglich wieder die Werbung liest, hältst du die gedankliche Verbindung zur Pizzeria lange genug aufrecht. Durch deine Angst überweist du auch sogleich die fällige Bezahlung. Der Pizzalieferant freut sich und liefert im Eiltempo.

Nun musst du nur noch ins Telefonbuch gucken und den Chef anrufen, um die Bestellung zu stornieren.