Zielgruppen der Corinna-Krise, was Angst im Menschen tut, und ein Krieg ohne Bomben

Bevor ich wieder nach Dunbury fliege, gibt es ein paar aktuelle Worte.

Ich schreibe also Teil II meines Romans Beyond Dunbury weiter. Ein Manuskript, das ich im Jahr 2017 erst einmal auf Eis gelegt hatte. Jetzt fliesst es ganz und gar wunderbar und ich freue mich unendlich darüber. Wer Teil I verpasst hat, wird zeitnah die Gelegenheit bekommen, es doch noch zu lesen. Ich würde daran heute vieles anders schreiben, doch es ist, wie es ist, und in 2012 und 2013 waren die Gedanken eben, wie sie waren. Daher wird es eine 1:1 Re-Veröffentlichung geben, damit Teil II verstanden werden kann. Es sind nämlich zwei ineinander verwobene Bücher, und Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft vereinen sich in der beide Romane überspannenden Geschichte, ganz wie im wirklichen Leben…

Wie kann die Katrin sich in dieser herausfordernden Zeit mit einem Roman beschäftigen?

Womit sonst? Jeder muss sich das vornehmen, was in ihm das höchstmögliche GLÜCK und FRIEDEN und LIEBE freilässt. Natürlich ist es einfacher, morgens als erstes die neuesten Corinna-Nachrichten einzusaugen, statt die Merksätze aufzublättern oder Ruby Nelson oder ein anderes Buch, in dem es um GOTT geht. Natürlich scheint es wichtiger, darüber „informiert“ zu sein, wie die statistischen Zahlen über „Opfer“ tagesaktuell lauten. Ich gehe davon aus, dass die meisten meiner Leser sich nicht so verhalten. Jedenfalls hoffe ich das.

Ich gehe im weltlichen Teil meines Lebens nach wie vor zur Arbeit und weiss nicht genau, ob ich mich über die leeren Busse freuen soll. Ich hätte lieber eine Horde plappernder Schüler darin und die Mütter mit ihren Kinderwagen und die altbekannten Gesichter, die sonst täglich mitgefahren sind. Immerhin ist die An- und Abreise von der Arbeit nun stressfrei. Alles hat auch sein Gutes, denn wir bewegen uns hier auf der Erde vordergründig im Self-Consciousness, das gekennzeichnet ist von jeweils zwei gegensätzlichen Seiten desselben Dings.

Wer nun viel Tagesfreizeit geschenkt bekommen hat und statt Netflix und Co. etwas Gehaltvolles inhalieren möchte, dem empfehle ich die „Tagesenergien“ von Alexander Wagandt. (Besonders spannend die Nr. 131 und auch 130, sehr prophetisch und vorausschauend gedacht, wie wir jetzt an unserem Alltag selbst überprüfen können.) Ich hatte einige Jahre lang nicht mehr verfolgt, was er veröffentlicht. Nun drängte es mich zu erfahren, ob er dieselben Beobachtungen angestellt hat wie ich. Und siehe da …

Ich persönlich halte seine merkwürdige esoterische Fassade für eine reine Maskerade, das ist nur meine persönliche Einschätzung und ein jeder muss wie stets seine eigenen beobachtungen anstellen und eigene Schlüsse ziehen … und wer sich von allen Vorurteilen befreien kann und ihm zuhört, der wird viele spannende Dinge über unsere Wirtschaft und das sagenumwobene „System“ bzw. die künstlichen Strukturen dieser Weltebene ent-decken und über das, was hinter der Bühne vor sich geht. Und der wird etliches aus diesem Blog hier wiedererkennen, wenn auch Wagandt andere Vokabeln bzw. andere Bilder für dasselbe benutzt. Zum Beispiel sagt er, dass der Tod nicht das Gegenteil zu Leben ist, sondern der Tod ist das Gegenstück zu Geburt. Leben hat kein Gegenteil. Dasselbe schreibe ich hier im Blog, wenn ich Leben korrekt durch das Wort Inkarnation ersetze und erkläre, dass diese Inkarnation irgendwann zu Ende ist – doch das LEBEN ist unendlich. Usw. Hört einfach rein.

Warum eigentlich sind Jugendliche weniger „gefährdet“ als Alte und Leute „mit Vorerkrankungen“? Antwort: Weil es auf die innere Einstellung ankommt, und zwar immer und ausnahmslos in dieser Inkarnation bei allem und jedem  – und nicht erst jetzt wegen Corinna. Jugendliche, das sehe ich an meiner Tochter (19 Jahre alt), halten sich tief drin noch für (and that´s korrekt!) unsterblich, alte Menschen haben sich in unserer Gesellschaft meistens bereits aufgegeben. Sie haben das spirituelle Alter nicht als solches erkannt und sehen nur ihre weltlich „wichtigen“ Faktoren wie Faltenlosigkeit und körperliche Fähigkeiten schwinden, statt sich mit dem zu befassen, auf das es nun für den Menschen jenseits der 35 ankommt. (35 ist bekanntlich das Schwellenalter, siehe mein Buch über Cosmic Consciousness bzw. das Buch von Richard Bucke gleichen Namens). Wer eine Vorerkrankung hatte, sogenannte, der ist von den gottgleichen Ärzten schon als kaputt oder nur noch teilsfunktionsfähig verbal durchgeimpft worden – absichtlich oder aus Unbewusstheit heraus sei dahingestellt – und sieht sich selbst nicht mehr als vollständig, fit und unsterblich. Ich wage zu behaupten, dass diese geistigen Faktoren entscheidend sind und nicht das Geschehen auf der Bühne, um in dem oben benannten Bild zu bleiben.

Dass diese Selektion in Zielgruppen derzeit massiv verbreitet wird, gehört zum aktuellen Krieg ohne Bomben dazu. Ich rate seit vielen Jahren jedem, den Konsum von Massenmedien so weit wie nur möglich runter zu fahren oder ganz darauf zu verzichten. Heutzutage sehen wir, welch ein teuflisches Instrument diese Medien sind, denn wie heisst es so schön in dem Film, der die Corinna-Krise vorwegnahm: Nothing spreads like fear (Untertitel des Films, siehe Webseite des Vigilant Cizen) nichts verbreitet sich so schnell und gründlich wie Furcht. Natürlich geht es wie stets um weltwirtschaftliche Veränderungen, die derzeit  beschleunigt werden. Ich hatte mich sehr stark gewundert, dass die Schulen geschlossen wurden, die heiligen Kühe sozusagen, ohne dass entrüstete ehrgeizige Eltern Zeter und Mordio schrien, und noch mehr wunderte mich, dass die Gewerkschaften und Co. nicht entrüstet aufschrien, als die Läden und Handwerke ratzfatz geschlossen wurden. Alle gaben brav den Löffel ab und begaben sich zur Ruhe. Widerstandslos. Ich dachte, ich bin in einem Paralleluniversum, ihr etwa nicht?

Wagandt erinnert in seiner Tagesenergie 131 an das Grundprinzip: Menschen in Angst lassen sich leichter lenken und sind wesentlich schneller bereit, ihre persönliche Freiheit beschneiden zu lassen, um sich einer von aussen vorgetäuschten Sicherheit anheimzugeben.

Quod erat demonstrandum.

Schönen Tag in geistiger FREIHEIT, liebe Liebenden!