Die LIEBE nimmt dir alles und gibt dafür sich selbst

Warum haben Menschen Angst vor dem WEG? Warum strebt nicht jedermann danach, IHN zu erreichen? Die Antwort liegt klar auf der Hand: Es gibt keine unmittelbaren Belohnungen, sondern zunächst nur Schwierigkeiten. Viele glauben einem anfangs nicht, dass der WEG begonnen hat, weil die privaten Katastrophen zunächst zunehmen und auch im weiteren Verlauf nicht völlig ausbleiben. Ich hab ein sattes Programm absolvieren müssen, von dessen Einzelereignissen ein jedes dazu dienen würde, einen Durchschnittsbürger an seine Grenze zu bringen. Ich kenne Menschen, die ein Jahrzehnt in Therapie verbracht haben, für etwas, was ich quasi nebenbei abarbeiten durfte.

Woran liegt das? Warum ist es auf dem WEG vor allem eins: schwer?

Antwort: Weil der angesammelte Dreck innerhalb dieses einen = letzten Erdenlebens ausgeräumt werden muss. Es gibt keine Reinkarnationen mehr, in denen es gemütlich gelöst werden könnte. Es gibt kein „später“ für den Menschen auf dem WEG nach HAUSE. Doch Ego sieht dies nicht und sieht nur die Katastrophen,  sieht die Probleme, die sehr hohen Anforderungen, die der begleitende LEHRER einem stellt – doch nur, weil Er den WEG begleitet, der wiederum diese Anforderungen aus sich selbst heraus verlangt.

Es gibt weder Ruhm noch Reichtum noch Applaus für die Dinge, die ich schreibe, tue, sage. Meine engsten Freunde weigern sich, diesen Blog aufzusuchen und sind dann erstaunt, wenn sie gar nichts von dem wissen, was ich seit 14 Jahren erlebe. Meine Bücher haben sie natürlich auch nicht gekauft. Ich verstehe das kein bisschen. Vielleicht halten sie mein Treiben für ein Hobby, herbeigesucht aus verzweifelter Einsamkeit ohne Mann, ohne Auto, ohne Erbe, nach so vielen schweren Jahren … ?? Keine Ahnung. Sie haben, natürlich, rein gar nichts verstanden. Doch die WAHRHEIT schützt sich selbst, wie es so schön heisst, d.h. sie offenbart sich nur dem, der ernsthaft nach ihr verlangt, egal, ob dies nun bewusst oder (zunächst noch) unbewusst geschieht.

Die Dinge, über die ich berichte, sind mein LEBEN, sie sind das Wichtigste für mich, denn GOTT ist das Wichtigste für mich. Dass diese Beziehung rundläuft, das ist das einzige, was mich interessiert. Alles andere ist sekundär und austauschbar. Alles. Andere. Alles. Und dass ich keinen irdischen Mann, kein Auto und kein Haus und kein Erbe habe, sind FOLGEN des WEGes, nicht etwas, was vorher passiert wäre. Die LIEBE nimmt dir alles und gibt dafür sich selbst. So funktioniert das.

Es gibt andere „Belohnungen“, und diese lassen sich in einem einzigen kurzen Oberbegriff zusammenfassen: GOTT. Dieser drückt sich in uns selbst aus durch seine Synonyme, als da wären: FREIHEIT FRIEDEN STILLE LIEBE, ….

Das ist der Preis, der unterwegs bereits ausgezahlt wird, zum Beispiel in Situationen wie der aktuellen. Ich brauche nicht panisch umherzuflitzen, ich warte schlicht auf Anweisung, was ich als nächstes zu tun habe. Nun empfehle ich das nicht dem geneigten Leser, der nicht sicher mit einem LEHRER unterwegs ist. Jeder muss sehr genau schauen, wem er die Verantwortung in die Schuhe schiebt. Doch in kleinen Dingen kann geübt werden. Ich habe schon vor langer Zeit hier im Blog und auch in seinen Vorläufern geraten, in guten Zeiten und in kleinen Belangen zu üben, damit diese Fähigkeit des nach innen Lauschens trainiert werden kann. So etwas kommt uns jetzt zugute. Wir können sozusagen jetzt von unserem „himmlischen Bankkonto“ unsere Einzahlungen abheben. Doch meiner leidigen Erfahrung nach kann ich ja reden, reden, reden, … ich schreibe das hier nicht für mich selbst, denn ich weiss und tue es ja bereits.

Wenn eine korrekte Entscheidung in einer konkreten Situation getroffen wurde, zeigt sich das durch einen sofortigen inneren Stillstand des vorhergehenden STURMS. Es entsteht augenblicklich ein absoluter innerer FRIEDEN. Das ist GOTT. Dies bedeutet nicht, dass die Entscheidung für Ego auch weltliche Vorteile bringt, oft genug ist das Gegenteil der Fall. Doch dies ist der Weg, herauszufinden, was GOTT für mich will. Es hilft, sich vorzustellen, was Jesus tun würde, der sich hier unten als Prototyp zur Verfügung gestellt hat, damit genau so etwas von uns erwogen werden kann. Was würde Er tun?

Ja aber aber Katrin, wir sind doch nicht Jesus!

Nun, GOTT sieht das anders. ER hilft jedem von uns in gleicher Weise. Der Unterschied ist nur, dass wir uns darüber nicht voll bewusst sind, dass wir es nicht immer glauben mögen, dass wir IHN einschränken durch unsere kleinen Unglaubenssätze. Lasst GOTT doch mal einen Vorschlag machen, und dann fühlen fühlen fühlen.