The Work – reine Glaubenssache? GOTTES Klingelton, und ein neues Wort für LIEBE

Besonders spannend finde ich es immer, wenn Leute etwas ablehnen, von dem sie (noch) gar keine Ahnung haben. Ich persönlich bin ja der Ausprobierer bzw. habe Etliches schon ausprobiert, besonders im Hinblick auf das GOTT-Näherkommen. Manches dient diesem allem anderen im Leben übergeordneten Zweck, das meiste dient ihm nicht direkt, oder sogar gar nicht.

The Work von Byron Katie ist so ein Ding, was leicht und sofort und von jedermann anwendbar ist und was sofortige Erfolge zeitigt. Und was das Denken klärt, d.h. uns GOTT definitiv näher bringt. Dazu muss es jedoch angewendet werden. Klingt logisch, ist es jedoch offenbar nicht für jedermann. Jemand entgegnete mir gestern, als ich die Work mal wieder empfahl, das sie „nicht an sowas glaube“. Das war ein klares Outing, denn wer sich mit der Work einmal befasst hat, und sei es auch nur durch kurzes Lesen der Erläuterung auf den zugehörigen Webseiten, der weiss ja, dass es sich gar nicht um Glauben oder Nicht-Glauben handelt. Wer natürlich zu faul ist, sich kurz ins Bild zu setzen, nun, was soll ich dazu sagen? Hilft so jemandem die Work? Da liegen die Probleme weiter vorher. Natürlich ist die Work nichts Neues, denn es gibt nichts Neues unter der Sonne. Doch sie wurde pfiffig in Szene gesetzt und vermarktet. Das Spiegelprinzip ist so alt wie die Menschheit. Rumi schrieb uns schon davon und all die anderen Weisen auch.

Ich jedenfalls hatte gestern eine Telefon-Work mit einer Weggefährtin, und wir haben schallend gelacht, wie meistens bei der Auflösung eines Urteils. Machen bzw. die Work anwenden mussten jedoch wir, das kam nicht vom Himmel gefallen. Deshalb schreibe ich in meinem neuen Buch, dass es quasi 50:50 ist: Die eigene innere Arbeit ist unabdingbar wichtig und zu erledigen. Den Rest … erledigt GOTT.

Nun will nicht jeder GOTT näher kommen, auch wenn mir das unvorstellbar ist. Die Leute äussern zum Beispiel: Och, ich bin auch so zufrieden.

Was meinen sie damit? Materiell gut gestellt, keine nennenswerten Problematiken, die Kinder schon aus dem Gröbsten, beruflich easy going (oder Hausfrau die sich versorgen lässt). Sowas alles. Doch zufrieden ist nicht gleich FRIEDEN. Bei der Work und anderen Anwendungen geht es um FRIEDEN.

Ich sehe das grosse grosse riesige Mit-Teilungsproblem darin, dass das, was in einem Menschen geschieht, wenn er oder sie GOTT näher kommt, so unbeschreiblich und ausserordentlich angenehm ist, dass es eben nicht beschrieben werden kann. Die Leute im Self Consciousness wissen gar nicht, was sie vermissen (könnten). Wer „zufrieden“ ist, also satt, der sucht nicht. Oder unterdrückt seine innere SUCHE durch SÜCHTE (fressen, Alkohol u.a.), so dass er oder sie es nicht mehr spüren muss. Diesen nagenden SEELEN-Hunger nach IHM. Denn dieser ist jedem Menschen serienmässig eingewoben, das nämlich kennzeichnet uns als Menschen. Diese vermeintliche Sattheit ist in der Welt erwünscht und wird durch das Steuern des Konsumverhaltens fein gefestigt. Leider verzichten die Leute in der Fastenzeit nur auf Genussgifte und Süssigkeiten und Zeugs, statt sich mal richtig von allem loszueisen, um diese unaussprechliche Sehnsucht einmal wieder spüren zu dürfen. Sie ist der Klingelton GOTTES.

Ich lebe seit Jahren ohne TV-Werbung, ohne Werbeprospekte und all diese Aufmerksamkeitskiller. Meine Aufmerksamkeit will ich auf das HÖCHSTE richten. Wozu? Warum? Was bringt das ein?? (so fragt der Egomensch)

Weil ich dort einen FRIEDEN erlebt habe, den nichts und niemand in der Welt beschaffen kann. Weil ich, seit ich alles gemeinsam mit GOTT tue und erlebe ein GLÜCK und ein dauerhaftes Wohlfühlen, FREUDE statt nur Spass erfahre… unbeschreiblich und priceless. Während ich dies schreibe, geht ein Regenbogen vor meinem Fenster auf. priceless, priceless, priceless.

Ich habe beschlossen, ein anderes Wort zu finden für LIEBE, denn die Ähnlichkeit zu dem Allerweltsbegriff Liebe klein geschrieben ist mir zu verwirrend für Gespräche darüber. Es ist etwas gänzlich anderes, und es schliesst zwar zwischenmenschliche und elterliche und kindliche Liebe und Verliebtsein und all das andere ein, doch es geht weit darüber hinaus, und es ist im Gegensatz zu den aufgezählten: EWIG.

GOTTES-GEWAHRSEIN käme dem Zustand näher (denn es ist ein Zustand und kein Gefühl). Dieser Begriff beinhaltet zugleich, dass es unabhängig von einer anderen menschlichen Person stattfindet.

Wir arbeiten daran.