The Living CHRIST

Eine Aussage bei Dahlke finde ich sehr wichtig: Dass manche Ereignisse nur deshalb nicht zu verstehen sind, weil der betrachtete Zeitraum zu kurz ist. Ich füge hinzu: weil das betrachtete Weltbild inklusive seines Gottes zu klein ist.

Das Denken im self-consciousness hängt vor allem an der einen Angel, dass es nur diese Welt gibt, die mit der Erde als Planet gleichgesetzt wird, was sich verrät durch die Formulierung: „auf der Welt“. Korrekt heisst es: In der Welt – doch auf dem Planeten Erde. Wir erinnern uns:

„Welt“ = der Spiegel (aus der Summe) des Bewusstseins einer gegebenen Menschheit.

Die Welt hier, in der wir uns gerade unterhalten, ist daher regiert vom self-consciousness, denn mehr als 99 % der Menschen befinden sich auf dieser Bewusstheitsstufe. Das ist wertfrei (im Cosmic Consciousness müsste das z.B. nicht betont werden).

Ohne korrekte begriffliche Unterscheidung wird etwas Grundlegendes unterschlagen, was jedoch der WIRKLICHKEIT entspricht. Nämlich dass es auch andere Welten gibt, sogar „auf der Erde“ (z.B. die Astralwelt), die Menschen im self consciousness nur nicht wahrnehmen können, weil sie lediglich mit fünf Sinnen operieren statt mit allen Sinnen, die dem MENSCHEN serienmässig doch zunächst inaktiv schlummernd eingewoben sind. Die Menschheit mit ihrem Bewusstsein also ist es, die der Dreh- und Angelpunkt ist, und nicht der Planet, auf dem sie agiert.

Das self consciousness klammert die Existenz anderer Menschheiten grundsätzlich aus. Sog. Ausserirdische werden durchgängig als gefährlich und monströs, vom Körperbau her andersartig und daher abstossend beschrieben. Hier wird zur Verdeutlichung und angewiderten Abgrenzung ein amerikanischer Begriff aus der Hollywood-Verblendungsindustrie benutzt: aliens. Kakerlakenmänner und Kopffüssler wie auf Kindergartenzeichnungen.

Da das self-consciousness black & white ist, gibt es (wie auch beim Archetypen der Hexe) gleichzeitig Ausser-Irdische von extremer und blendender Schönheit – die sog. „Engel“. (Engel sind in der Wirklichkeit natürlich etwas gänzlich anderes, doch das wird innerhalb des self-consciousness nicht hinterfragt.) Die sog. Engel der Bibel waren bzw sind tatsächlich Ausserirdische, was im self-consciousness komplett ausgeblendet werden muss, um das kleine Weltbild unangetastet zu lassen. Und die hässlichen Aliens ungehindert weiter agieren lassen zu können … (Filmtipp: Sie leben!) Denn nur weil etwas ausgeblendet wird heisst das nicht, dass es das nicht tatsächlich gibt.

Sachverhalte nicht unhinterfragt zu übernehmen – sondern sie zu prüfen und probeweise in ganz andere Zusammenhänge zu stellen, das sind erste Schritte auf dem Weg ins Cosmic Consciousness.

Wer sein eigenes Leben in einen zu begrenzten Zusammenhang stellt, kommt leicht zu den im self consciousness gängigen Aussagen:

Das Leben ist kurz, nimm also was du an Spass und Vergnügen kriegen kannst.

Das Leben hat einen materiellen Sinn, sprich Erwerb von Haus Auto Boot Millionen Geldern ausgedehnter körperlicher Jugend und Sexpartnern.

Das Leben hat keinen über dies hier hinausreichenden tieferen Sinn.

Wenn ich mich umbringe entgehe ich dem Leiden und den Schmerzen. usw.

Wer begriffen hat, dass LEBEN unendlich ist und nur die jeweilige Existenzrunde innerhalb dieser Bewusstseinsebene begrenzt ist, der macht sich innerlich bereit, weiträumiger denkend, sich die nächst höhere Stufe vorzunehmen. Denn er hat erkannt, dass es darum geht, voranzuschreiten, und zwar endlos … Und er überschaut, dass der Erdentod nur ein Markierer ist, an dem der Bewusstheitszustand überprüft wird, um notwendige Korrekturen einzuleiten, z.B. Reinkarnation. Wer hier thematisch interessiert ist, dem empfehle ich den Film Astral City – Unser Heim (Nosso Lar).

Allein das Hinzufügen des Gedankens der Reinkarnation zu einem ansonsten arg beschränkten Weltbild hebelt also einiges an irrigen Annahmen aus. Denn wenn es eine Wiedergeburt gibt, sieht der Selbstmörder alt aus, denn dann muss er oder sie sich doch noch ihren Problemen stellen. Nichts geht verloren im Universum! Wenn wir dann noch den Begriff des Karma einführen, dann wird der alles mitgenommen habende Superreiche einen Ausgleich im nächsten armutgebeutelten Leben haben können, damit er tatsächlich alles (an Lektionen) mitgenommen hat, wenn er dereinst das Karmarad endlich verlassen möchte.

Sobald wir weiterhin begriffen haben, dass der MENSCH ein spirituelles Wesen ist, das bedeutet: von einer Höheren Intelligenz auf GOTT hin kreiert, dann erübrigen sich irrige Annahmen in Gestalt materieller Lebensziele ganz von selbst und werden nicht weiter verfolgt.

Je mehr BEWUSSTSEIN also in einem Menschen aufleuchtet, desto grösser wird der Radius seines Begreifens, das bedeutet: Es nimmt kosmische Ausmasse an, weil es grenzenlos wird wie der Kosmos, daher: Cosmic Consciousness.

Zusammenhänge des eigenen aktuellen Lebens werden weiter, grösser, universeller, und das kleine persönliche Dauerlamentieren verebbt ganz von selbst. Das Ego verabschiedet sich beinahe selbsttätig.

Der kosmische MENSCH lebt ein weit grösseres LEBEN als derjenige Erdenbewohner, der noch im self consciousness verhaftet ist und dort mühevoll herumeiert und sich für eine arme Wurst hält, die er nie war und nie sein wird. Ruby Nelson beschreibt das ganz wunderbar: a perfect man or woman, a radiant image clothed in robes of shimmering Light, a godlike ideal who claims the cosmos for his playground … a joyous being … (aus The Door of Everything, dt: Das Tor in die Unendlichkeit)

Muss das nicht für jeden Menschen unendlich erstrebenswert sein?

Wie willst du jedoch dorthin gelangen, wenn du schon zum Lesen zu faul bist? Cosmic Consciousness ist die erste Höhere Bewusstseins-Stufe für den Menschen, und entsprechend höher sind auch die Anforderungen, die Heraus-Forderungen und Verantwortungen, und umso tiefer gehender und gründlicher sind auch die Lektionen.

Und umso tiefer gehender sind GLÜCK LIEBE FREIHEIT, denn sie ergeben sich aus deiner ANTWORT auf die Heraus-Forderungen.

Viel ERFOLG!