Warum weltliche Arbeit unendlich wichtig ist – Woanders ist auch Scheisse.

Die Reaktionen darauf, dass ich „schon“ wieder arbeiten gehen will (nach „nur“ 4 Monaten) sind gemischt. 2 von 10 Personen verstehen das. 8 von 10 finden das unverständlich, gewagt, unvorsichtig, erstaunlich, … Interessant! Manche halten mich für sterbenskrank und machen davon ihre Bewertung abhängig. Andere hassen ihren eigenen Job und verstehen es deshalb nicht.

Wir erinnern uns an die Wertigkeitstreppe:

Job – Arbeit – Beruf – Berufung.

  • Job nennt jemand die ungeliebte nur-wegen-Geld-Tätigkeit.
  • Arbeit ist das, was zwar ganz gern gemacht wird, doch als (zu) anstrengend empfunden wird. Es ist nicht immer den eigenen Fähigkeiten gemäss. Bezahlung ist immer noch vorrangig wichtig.
  • Beruf ist den eigenen Fähigkeiten gemäss und wird gern ausgeübt. Bezahlung ist sekundär wichtig. Dennoch würde es niemand ohne dem tun.
  • Berufung ist es, wenn es aus LIEBE ausgeübt wird und unendlichen GEWINN bringt. Es wird nicht mehr aufs Geld geschielt und oft oder meistens (immer) unentgeltlich ausgeübt.

Heute las ich bei meinem täglichen Marsch durch die Landschaft auf einem Autoaufkleber: „Woanders ist auch Scheisse.“ Jo, dachte ich, das gilt für dich, lieber Autobesitzer, wenn du noch nicht begriffen hast, dass die Scheisse an deinem eigenen Ar…b c klebt. Das gilt für die Leute, die nach Mallorca auswandern, damit ihr Leben endlich besser, leichter, stressfreier wird, und sich dann dort vor dem immerselben wiederfinden. Ebenso gilt es für diejenigen Leute, die wutschnaubend den Arbeitsplatz wechseln und sich dann im nächsten vor dem immerselben wiederfinden – oder gar vom Regen in die Traufe geschleudert. Die Lektionen des Lebens kleben an unseren Är…n und zwar solange, bis wir sie gelöst haben.

Was einem zu Hause fehlt, wenn frau monatelang dasitzen darf und stricken kann und die Arbeitsstelle und Kollegen vermisst, ist nicht nur die Herausforderung, etwas leisten zu müssen, sich konzentrieren zu müssen, jenseits von Töpfen und Waschmaschinen gefordert zu werden. Es ist ebenso der tägliche stundenlange Umgang mit Menschen, die nicht zum eigenen Freundeskreis gehören. Diese Menschen zu LIEBEN ist die Aufgabe, für jeden von uns. Es ist angenehm zu Hause mit Freunden und Freundinnen, die Ego sich nach der eigenen Kompatibilität ausgesucht hat. Die LIEBES-Fähigkeit wird hier wenig gefordert (natürlich sind Freundinnen auch Egos, doch sie sind, wie gesagt, relativ kompatibel mit unserem eigenen Ego). Alle Leute zu LIEBEN bedeutet nicht, alle Leute nett zu finden, liebe Esoteriker. Nichts darf zugekleistert werden mit Licht & Liebe Trallalalala.

Sehr klar wahrzunehmen, dass das Gegenüber nicht als nett em-pfunden wird, weil es sich nicht so verhält, was ungleich „sein“ ist, und dennoch LIEBE wahrzunehmen, das ist die hohe Kunst. Dies kann zu Hause eher wenig geübt werden. Die richtigen Klopper finden sich auf der Arbeit, in der freien Wildbahn also. Zusammengepfercht in eine Firma und doch inkompatibel. Was machst du daraus? fragt dich der CHRISTUS.

Doch wie kann jemand in diesen LIEBE-vollen Zustand gelangen??? Wenn der Kollege doch so ein faules Schwein ist und die Kollegin eine Giftzicke, der Chef ein Monster, die Chefin eine Hexe, ….

Wir haben hier im Blog bereits etliche Übungsaufgaben vorgestellt.

… doch ich kann damit leben. Das ist nach wie vor der Zauberspruch Number One. Üben, üben, üben. Du musst den ersten Schritt machen. Den kleinen Abstand, den es dann noch zu überbrücken gilt, zieht GOTT dich zu sich heran. Doch zuerst musst du Bereitschaft demonstrieren, und das heisst, den kleinen süssen Satz täglich dreihundert Mal aufsagen, womöglich dreissig Wochen lang. Oder drei Tage. Du wirst sehen, je nachdem wie ernst es dir tief drinnen wirklich ist. GOTT kannst du nicht täuschen.

LIEBEN heisst, nicht mehr ver-urteilen. (Was nicht bedeutet, liebe Esoteriker, nicht mehr zu urteilen, denn die Urteilsfähigkeit ist immens wichtig in einer Welt voller Fakes und Lügen).

Dort beginnst du. Und dann ist es egal, wo du arbeitest, wo du wohnst, was du tust, wer du meinst zu sein, …

Viel ERFOLG!