Ignoranz und Herausforderungen

Der gestrige Artikel war ziemlich high score und sicher für manch eine/n zuviel des Guten. Ist das so? Wenn ja, warum?

Was mich angeht, meine Frage seit Jahren lautet: Wie hat Jesus geheilt? Und die Antworten liegen nun einmal nicht auf der Strasse, wir müssen sie uns erschliessen, erarbeiten, sie ent-decken.Es gibt doch wohl nichts spannenderes, als so etwas herauszufinden!

Leider wurde und wird in dieser schönen neuen Welt alles Hohe, Gute, Reine, Schöne mit Schutt, Unfug und Billoramsch zugeschüttet, Wahrheit wird grundsätzlich verdreht und unkenntlich gemacht, und zwar in jedem Lebensbereich. Moralische Werte … sind den meisten Leuten egal. Unsere Sprache … wird benutzt statt angewandt, und daher definieren und beleuchten wir hier im Blog viele zentrale Begriffe (neu).

Gestern wurde mir der Begriff Herausforderung bzw. herausfordern als zugehöriges Verb zur Beleuchtung ans HERZ gelegt. Schon mal drüber nachgedacht? Nein? Dann schauen wir mal, was drin steckt.

Wenn jemand etwas aus mir heraus-fordert, will er es haben oder zumindest sehen. Er fordert es, das ist mehr als nur darum bitten. Vielleicht hat derjenige einen Anspruch auf dieses Etwas. Und er setzt überhaupt voraus, dass es in mir drin steckt, und gleichfalls, dass ich dazu fähig bin, es herauszulassen. Offenbar brauche ich dieses Gegenüber, um mir selbst über dies klar zu werden. Deshalb ist ein spiritueller LEHRER stets äusserst herausfordernd…

Sehr spannend, denn auch GOTT stellt mich permanent vor Herausforderungen. Und euch sicherlich ebenso. ER traut uns viel, viel mehr zu als wir uns selbst. Und hier geht es nicht um esoterisch-psychologisch-modernes Ich ich ich kann alles und ich ich ich schaffe alles und ich ich ich bin ein Sieger und so weiter- Reichbachratgebergeschwafel.

Exkurs Ende.

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Ich kann nicht damit aufwarten, dass ich als Kind schon mit Elfen Fussball gespielt habe, nur mit Elfen hahaha, und auch habe ich niemandem Dinge geweissagt. Solcherlei führen unsere Freunde, die Esoteriker gern in ihren Lebensläufen an. Ich war … nur ein Kind. Allerdings hatte ich nie weltliche Ziele, weder ein eigenes Haus, noch ein Auto, noch irgendeine Karriere, und das bis heute nicht. Das war für mich alles immer völlig irrelevant, und ich habe mich nie weiter damit auseinander gesetzt. Weil es nicht wichtig für meinen LebensWEG war und immer noch nicht ist. Das muss ich wohl immer tief drinnen gewusst haben: Mein ZIEL liegt ausserhalb dieser Welt. Besser ausgedrückt: oberhalb. Nur am Nichtinteresse hätte jemand es bemerken können, dass ich anders ticke. Jo, ich weiss nun nicht, wohin ihr wollt, ich weiss nur, wohin ich will. Und das ist nicht der nächste Huddel & Murks Laden.

Wer sich einmal vor Augen hält, was in dieser Welt für fürchterliche Dinge geschehen, angefangen von Autounfällen und weiter über Flugzeugabstürze und Tsunamis, und immer enden dabei auch Inkarnationen von Menschen, auf extrem schmerzhafte Art und Weise. Wie kann jemand gleichzeitig herumpalavern, die kritische Masse ist bald bald bald bald bald schon erreicht, Licht & Liebe hurra!!! Ignoranz! Menschen werden hier ausgeknipst und haben bei weitem nicht immer eine Landkarte für das weitere Geschehen danach in der Tasche. Vor allem die nicht, die über spirituelle Menschen lästern und lachen. Ignoranz.

Wie kann jemand behaupten, diese Welt sei schön, wenn horrende Dinge geschehen, täglich, stündlich, Dinge die nicht MENSCHLICH sind? Natürlich, wenn wir mit dicken Bäuchen abends friedlich um den Grill herumsitzen und kauen, wenn das Bierchen schmeckt und der verhasste Nachbar neidisch auf den neuen PKW ist, dann ist die Welt doch superschön! Ignoranz, Ignoranz, Ignoranz.

Also, ich finde diese Welt immer schon strange und wenig erstrebenswert, und seit ich dahinterkomme, was hier alles den Bach runterläuft … Gleichzeitig geniesse ich LEBEN, sicherlich, doch der Hintergedanke ist immer für die Menschen, die hier nichts Schönes erleben, die leiden und die in der Dunkelheit umherkraxeln. Interessiert nicht jeden. Jedem das Seine, mir das Doppelte, harharhar. Ignoranz.

LEBEN ist schön, diese Welt ist es nicht.

Dennoch wird sie gebraucht, daher ändert sie sich nicht und verschwindet auch nicht. Wir als Menschen müssen uns hier hinausarbeiten, anders geht es nicht. Und der Grat ist nun einmal schmal, schmaler gehts nicht. Ich kenne eine ganze handvoll Leute in meinem Umfeld, die ein bisserl an sich arbeiten. Hier und da, wenn sie gerade Freizeit haben.

Wer diesen Blog liest, wird mit schwierigen Themen und ungewöhnlichen Fragen konfrontiert und mit ungewohnten Antworten dazu. Für mich ist das nicht ungewöhnlich, denn ich habe einen LEHRER, der noch wesentlich ungewöhnlicher mit mir umgeht bzw. seinen Unterricht gestaltet (den Er nie so nennen würde). Ich kenne Leute, die ihre Erkenntnisse lieber für sich behalten, ihr auch? Ich kann das nicht, meine Berufung ist das Schreiben. Heute früh habe ich zu Ihm gesagt, ich mag nicht solche schwierigen Artikel schreiben. Doch Licht & Liebe ist mir nun einmal zu schmalzig.

Seit ich diesen Tumor hatte, ist mir die Wichtigkeit und auch Dringlichkeit von Wahrheit und Erkenntnis noch klarer geworden. Ich weiss, dass es für andere schwer ist, sich in so eine Lage hineinzuversetzen. Früher waren das für mich auch nur Worte. Jetzt nicht mehr. Jeder von euch kann morgen diese Inkarnation verlassen, das ist Fakt. Wer das ignoriert, kann es dadurch nicht ändern. Doch darüber zu reden ist auch heutzutage noch verpönt, es macht den Leuten eine Heidenangst. Die Einzige, die die ganze Zeit keine Angst hatte, bin ich. Das ist für mich Beweis Ansporn genug, weiterzumachen, weiterzugehen.

Denn offenbar mache ich irgendetwas sehr richtig.