Tachionentetraederturnen und Weiterleben nach dem sog. Tod

Was mich an den Berichten aus „Nosso Lar“ (meint die Bücher von Chico Xavier) so unendlich fasziniert und berührt ist die Tatsache, dass die dort beschriebenen Menschen alle leben wie ich. (Nun ist wieder im Hintertreffen, wer sich bisher noch nicht bemüht hat, den Film, Astral City – Unser Heim, anzuschauen.)

Die Menschen dort wollen sich entwickeln und vorankommen, d.h. GOTT näher kommen, auch wenn dies nicht so deutlich gesagt wird wie ich es mir gewünscht hätte, doch es ist impliziert, und arbeiten an sich und wollen DIENEN, .. niemand dort würde mich schief ansehen oder mich für verrückt erklären, niemand würde meine spirituellen Fragestellungen nicht verstehen, jeder würde mich stattdessen noch in meinem Entwicklungswunsch unterstützen, weil er oder sie selbst dort war oder ist. Traumhaft. Dies alles erlebe ich hier auf diesem hübschen Planeten leider nicht. Ich kenne nur eine Frau persönlich, die auch voran will, und eine weitere streckt gerade suchend nach Antworten die Fühler aus. Wie weit das gedeihen wird, werden wir sehen. Fakt ist, jeder hier auf der Erde kann bereits jetzt an sich arbeiten und erspart sich damit ziemlich sicher den schlammigen Umweg wie im Film dargestellt.

Mir ist es absolut unverständlich, wie man sich mit dem hier zufrieden geben kann, zumal wo es etliche Berichte gibt, wie es anders sein kann … oder sein soll, und wie es anderswo offensichtlich auch ist.

Gestern sagte mir jemand, sie begreife nicht, wieso ich nicht hunderttausend „follower“ für meinen Blog habe, wo doch z.B. der alternative Umgang mit Krebs Millionen interessieren müsste. Da zeigt sich eben wieder das von den Esoterikern vielbeschworene Gesetz der Anziehung: Es ist nicht für viele, Entwicklung interessiert kaum jemanden. Die Leute bleiben verstrickt in ihre Egoklamotten und materiellen Angelegenheiten. Warum das so viel attraktiver ist als das spirituelle Leben ist mir schleierhaft, ich kann das nicht nachvollziehen. Mir hat das noch nie gereicht, ich habe lebenslang gewusst, dass es um etwas anderes gehen muss. Und das tut es.

Wenn jemand anno 16hunderttuck keine Möglichkeit sah, sich zu informieren, ist das ja verständlich. Doch in der heutigen Zeit hat niemand mehr eine Entschuldigung für seine Trägheit, es liegt alles vor jedem auf dem gedeckten Tisch. Zumindest für die 99 % der Leute in unserer schicken modernen Gesellschaft, die Zugang zu Internetz haben.

Neulich wollte ich mein neues Buch über Channeling weiterlesen und bleib irgendwie an der Zalando Webseite hängen, weil ich nach etwas suchte, und auf einmal erschrak ich und dachte: Wenn ich jetzt „sterbe“, wache ich womöglich in Zalando wieder auf. Ich klickte es sofort weg und fragte mich, ob meine Tochter dereinst in einem 1:1 kopierten originalgetreuen H&M-Geschäft wieder aufwacht. Es gibt (seit Jahrzehnten) eine schriftliche Quelle, die beschreibt, dass jeder „auf der anderen Seite“ exakt das vorfindet, was er zum betreffenden Moment im Bewusstsein präsent hat, was natürlich insgesamt die Lebenseinstellung meint und keine Verkaufswebseite. Doch wer weiss …

Jeder macht auf seinem jeweils aktuellen Bewusstheitsstand weiter, wenn er hier die Augen zu und gleichzeitig woanders wieder aufmacht. Und findet dort Seinesgleichen vor. Das schreibt also nicht nur der gute Chico, sondern es gibt auch weitere Quellen in der spirituellen Literatur, die das beschreiben. Es erscheint mir plausibel, denn warum sonst sollten wir an uns arbeiten.

Erlösung wird erworben nur und nicht geschenkt, wusste z.B. Ephides, bitte selbst googeln, in dessen Gedichten ich Etliches wiedergefunden habe, was mir selbst auf dem WEG geschehen ist und noch geschieht. Er muss sich auskennen, wo auch immer Er ist. Man läd dich ein zu froher Runde und Verein – bringst du nur die Wahrheit nicht herein … (aus dem Gedächtnis zitiert). Was fürchtest du? Es kann dir nur begegnen, was dir gemäss und was dir dienlich ist. Ich lege die Texte einem jeden von euch ans Herz, zu den anderen BishernichtgelesenenBuchtipps.

Ich habe hin und her überlegt, ob ich die beiden Yoga-Artikel (und den hier) wieder rausnehme, doch ich lasse sie stehen. Es ist zu wichtig, die Angebote der Esoterik und Wellnessindustrie genau zu durchleuchten. Ich bin ja nicht hier und auf dem WEG, um das alles heimlich und still nur für mich selbst zu beobachten. Was ihr daraus macht, ist eure Angelegenheit. Fakt ist, „Yoga“ ist lediglich ein moderner Trend wie einst die Dualseelen und wie morgen Tachionentetraederturnen oder Gottweisswas. (Wer noch einen fabulösen Produktnamen für die hunderttausendste Wellnessmethode sucht, darf sich gerne an mich wenden. Muss jedoch auch mit einer Antwort rechnen.)

Gestern wurde ich gefragt, ob ich vor der morgigen OP Angst habe. Das erstaunte mich, bis mir einfiel, dass auch die engsten meiner Freunde die Augen vor meiner Arbeit verschliessen und sich weder um die Inhalte meiner Bücher noch um diesen Blog bemühen. Versteht ihr das? Ich nicht, doch ich kann, natürlich, damit leben.

Ah ja, ich möchte noch etwas ergänzend zu diesem urwichtigen Artikel anfügen. Doch ich mache dafür besser einen separaten Artikel auf, denn nicht jeder liest bis hier unten.