Raus aus der Karmaschleife – oder: Das Ministerium für Retourenannahme

(Der Titel spielt auf den Film Astral City – Unser Heim an)

Hier gebe ich meine Ansicht kund, denn dies ist mein Blog. Wenn du anderer Ansicht bist, schreib uns deinen eigenen Blog. Wir freuen uns darauf.


Um dieses Leben, das du hier aktuell führst, begreifen zu können, ist es notwendig, dass du es in (d)einem grösseren Zusammenhang siehst. Solange du es als ein einmaliges Event betrachtest, scheint es sinnlos zu sein, unnütz schwierig, und dann bist du leichte Beute für die Wellness-Esoterik. Vertraueeeee miiiirrrr zischelzischel, du weisst schon. Oder du hältst ein persönliches Gewissen für unnötig und treibst hier allerlei vor allem dir selbst schadende Angelegenheiten.

Erst wenn du das DAVOR und, mehr noch, das DANACH zu diesem deinem aktuellen Leben als Person xy in Stadt z im Land Soundso auf Planet Erde berücksichtigst und das alles als eine lange Abfolge von aufeinanderfolgenden und aufeinander aufbauenden Erlebnissen auf unterschiedlichen Ebenen, an unterschiedlichen Orten, mit unterschiedlichen Körperzuständen anschaust, erst dann siehst du den Zusammenhang von dem, was dir gerade widerfährt, zu dem Rest deiner Existenz, deinem un-endlichen LEBEN.

Es wird natürlich von diversen Vereinigungen und Institutionen versucht dir einzureden, dass dies hier das einzige Leben sei. Sie brauchen dich in diesem Kleinglauben für ihre eigenen egoistischen Zwecke. So leben viele Leute leider auch: Harharhar, man lebt nur einmal, was soll´s also!

Ja, sie leben nur einmal, nämlich endlos, und diese Inkarnation ist ein wichtiger Baustein ihrer Entwicklung, doch tatsächlich begrenzt, wie schon erläutert. Und wenn sie dann noch wüssten, dass sie alles mitnehmen, was sie spirituell angehäuft haben, und den ganzen Rest, die Autos und Möbel und Kleider und Häuser nicht, dann würde sich ihr Fokus automatisch und leicht zum korrekten Pol hin verlagern. Doch der Papst hat ihnen ja die Absolution erteilt, gelle. Ein anderer hat angeblich für jeden von uns die ganze Arbeit getan. Zufällig genau der, der immerzu gemahnt hat, dass wir an unserem Inneren arbeiten müssen, um in das „Königreich GOTTES“ zu gelangen, also in den höchsten Bewusstheitszustand, auf den wir uns mit jeder neuen Ebene unseres LEBENS zubewegen. Es wird noch viele Zwischenschritte geben, doch am Ende winkt das Höchste. Wir hier auf Erden sind noch trillionen Lichtjahre davon entfernt. Und doch ist dieses Leben einer der Schritte auf DAS zu und daher unabdingbar wichtig, unverzichtbar und minutiös vorgeplant im Sinne der zu lernenen Lektionen.

Nun ist es daher so, dass keine Lektion vergeblich gelernt wurde und dass auch keine nicht-gelernte Lektion je verloren gehen wird, denn die Reinkarnation bietet eine praktische Gelegenheit zum Nachholen. Im Kleinen wirst du dasselbe Prinzip bemerken: Wenn du auf dem bewussten WEG bist, musst du hier innerhalb dieses Erdenlebens bisher verpasste Reifungsschritte nachholen. Deine Kindheit in der Herkunftsfamilie wird bis ins Kleinste aufgedröselt, das kann ich dir flüstern. Gut so, denn das Gelernte beschliesst ganze Streckenabschnitte deiner Gesamt-Entwicklung und es kann ein Haken daran gemacht werden.

Wer aus der bewusstheitstechnisch relativ niedrigen Karma-Schleife heraus will, muss hinter sich aufräumen. Alle anderen gehen in die Retourenannahme und werden neu verpackt und mit einer neuen Briefmarke versehen und wieder losgeschickt, mit einem neuen Adressaufkleber und neuem Namen. Das ist keine Strafe, sondern eine unendlich gnädige Chance, denn stellt euch vor, wer hier verkackt wäre am Ende und könnte nicht mehr weiter vorankommen. Das wäre entgegen GOTTES Wesen der Gnade und Barmherzigkeit.

Das nochmalige Inkarnieren auf der Erde bedeutet natürlich eine Verzögerung. Wer will das schon? Wie ich immer sage, brauchen sich die Profi-Esoteriker nicht zu rühmen, wenn sie mit ihren gehabten tausend Inkarnationen auftrumpfen. Das ist eher ein trauriger Rekord.

Also Folks, keine Sorge: Das Ministerium für Retourenannahme hat für alle, die es brauchen, immer eine Briefmarke zur Hand.