„Katrin“ gibt es eines Tages nicht mehr. Und ein Schnupfen hat offenbar nicht gereicht

Seit ich den Film Astral City – Unser Heim angeschaut habe und mehr noch, seit ich die Fortsetzung gelesen habe, „Die Boten“, seitdem hat sich innen drin nochmals alles verwandelt, oder eher gesagt: vertieft. Ich kann nur wiederholen, dass ich den Film jedem von euch ans Herz lege. Er wird euch nicht mehr loslassen.

Dass wir nach dem Tod nicht „ausgelöscht“ sind, dürfte wohl mittlerweile ein jeder Mensch wissen, ausser vielleicht irgendwelche alten Leute, die keine neuen Gedanken an sich ranlassen und noch in dem alten Glauben leben, dass der Körper eine Maschine ist, Tiere auch, und dass das Gehirn der Sitz des Bewusstseins sei, was natürlich Unfug ist. Das Gehirn ist ein Ausgabegerät. Wer dies vertiefen will, möge „Der Wissenschaftswahn“ lesen von dem (mittlerweile leider von der Reibachesoterik verheizten) Rupert Sheldrake. Aus dem Buch erfahren wir ulkige Dinge, die Ärzte heute noch glauben, was mir auf meiner aktuellen Strecke wiederum live und in Farbe begegnet ist. Selten habe ich irgendwo ein derartig starres Weltbild vorgefunden wie bei Medizinern. Und eine Menge Angst, Angst dass sie zur Rechenschaft gezogen werden könnten. Erstaunlich.

Womit wir beim aktuellen Thema wären: mein Heilungsweg. Gestern habe ich eingestielt, dass ich ab Februar wieder arbeiten gehe. Manch einer ist völlig erstaunt, doch ich frage mich: wieso? Worauf soll ich denn warten? Dass ich wieder Weisskohl vertrage ohne für den Verzehr zu büssen? Wohl kaum. Andere Problematiken habe ich nicht, was den Körper angeht. Doch vom Gemüt her geht es so nicht weiter, ich langweile mich enorm und mir fehlt der heilsame Wechsel von Spannung zu Entspannung. Immer nur Entspannung ist keine. Wer sich also wünscht, auch mal vier Monate frei zu haben, möge sich das sehr gründlich überlegen. Es ist unaushaltbar. Immerhin habe ich noch meine Schreibarbeit, sont wäre es eine Katastrophe. Nun, sicherlich war das Ausruhen nach den furchtbar schweren Jahren, die ich absolviert habe, notwendig. Alles hat seine guten Gründe.

Die Leute aus meinem Umfeld können also meistenteils kaum fassen, dass ich „schon“ wieder arbeiten gehen will. Was haben die Leute denn in ihrem Denken gehabt? Dass ich eine aussortierte Kranke wäre? Auf so einen Gedanken bin ich selbst zu keinem Zeitpunkt gekommen. Wie schon beschrieben, war mein erster Gedanke nach der Diagnose: Das hier ist wichtig, das ist ein riesiges Geschenk auf meinem Bewusstseinsweg! Ich war aufgeregt und gespannt, was es zu lösen gab, trotz und gerade wegen aller Schmerzen und Operationen und Leiden. So kann jemand auch an das Leben herangehen. Ich gehe immer so heran, und mein Leben der letzten 20 Jahre reihte Katastrophenzustände aneinander! – weswegen Dahlkes Deutung des sog. „Krankheits“bildes zu mir rein gar nicht passt.

Nun darf es natürlich nicht wieder so werden wie zuvor. Das ist gemeinhin der Wunsch von Leuten mit wenig Bewusstsein. Das wäre fatal, denn „wie vorher“ hat ja das Symptom not-wendig gemacht. Es muss also BESSER werden als zuvor,  heiler, bewusster. Einige Änderungen finden in meinem Denken bereits statt, ein paar Verhaltensweisen habe ich geändert. Doch der grosse aha-Moment blieb bisher aus. Ich vertraue darauf, dass GOTT ihn mir präsentieren wird, denn das ist ja der Sinn der ganzen Aktion. Es muss ein enormer Schritt in meinem Bewusstsein sein, denn ein Schnupfen hat offenbar nicht gereicht.

Wie schon beschrieben, bin ich gar kein Kandidat gewesen für ausgerechnet dieses Symptom. Doch wir wissen aus Erfahrung, dass die Kundalini Familienthemen hervorrufen kann, damit ein sog. Ahnenklärer (so nenne ich das) das anhängige Thema stellvertretend lösen kann. Ich hatte schon andere Familiensymptome, die ich lösen musste. Wie ihr hoffentlich wisst, werden Symptomlagen an die nächste Generation weitergereicht, wenn der Betreffende zu faul war, es in seinem Leben anzuschauen und zu er-lösen. Gut, wenn ein Ahnenklärer vorhanden ist.

Niemand kommt jemals um seine innere Arbeit herum, denn diese ist keine Strafe, sondern das ist das normale menschliche Dasein – sich zu entwickeln und altes Un-Bewusstsein hinter sich zu lassen. Wer das jetzt noch nicht glaubt, verpasst nichts, wie der eingangs genannte Film wunderbar darstellt.

Wenn du in dieser Welt eines Tages die Augen zumachst, machst du sie in derselben Bewegung anderswo wieder auf. Das liegt daran, dass dein Bewusstsein unsterblich, un-endlich ist. LEBEN kann niemals aufhören, nur Inkarnationen auf der Erde enden nach einem gewissen Zeitraum. Wo „anderswo“ sein wird, das entscheidest du JETZT bereits durch deine Arbeit an deinem Inneren. Das hat uns bereits Jesus vermittelt, weswegen ich nicht begreife, wie Katholiken sich einreden können, ein anderer habe die ganze Arbeit für sie erledigt. Er hat es selbst gesagt, dass gearbeitet werden muss. Innere Arbeit ist der einzige WEG ins sog. Königreich, also den sog. Himmel, der ein Bewusstseinszustand ist. Wenn du nicht an dir arbeitest und dein Bewusstsein zu niedrig bleibt, gelangst du nur anderswo hin. Freier Wille.

Ihr macht also anderswo die Augen wieder auf, wo auch immer, und dort habt ihr denselben Bewusstseinsstand wie jetzt, denn wieso sollte er euch weggenommen werden? Ihr könnt also exakt da weitermachen, wo ihr jetzt seid. Ob das der Stand ist, den ihr anstrebt, müsst ihr selbst entscheiden. Sicherlich geht da noch was…. Manche Lektionen lassen sich offenbar am besten hier unten in dieser dunklen dichten Welt lernen, weswegen ihr beizeiten wieder zurückgeschickt werdet, sog. Reinkarnation

Dies soll keine Angst machen, sondern ein Ansporn sein zu mehr Disziplin und Fleiss. Denn diese alten Werte, die uns die Schule leider madig gemacht hat, sind in der Spiritualität von erster Wichtigkeit. Trägheit und Faulheit und Missmut haben nichts mit Spiritualität zu tun. Andere alles vorkauen zu lassen ohne selbst zu prüfen, was gesagt wird, auch nicht. Nichts geht über die eigene selbst erlebte Erfahrung, nur sie ist die Grundlage für mehr Bewusstsein. Anlesen kann sich das niemand.

Ich hatte lebenslang viel gehört und gelesen, darüber, wie kurz das Erdenleben ach doch ist, doch erst jetzt, wo ich selbstpersönlich an der Grenze entlang geschrappelt bin, durch den Tumor und die OP, ist es wirklich in mein Bewusstsein gesickert. “ Katrin Lammert“ wird es eines schönen Tages definitiv nicht mehr geben, denn mein Bewusstsein heisst so nicht, und es wird auch niemals wieder so genannt werden. Es gibt noch etliches zu tun während dieses Erdenausflugs unter dem Namen. Danach lerne ich anderswo weiter mit Menschen, die mich vor diesem Ausflug hier schon kannten, u.a. mein LEHRER, der mehr über mich weiss, als Katrin Lammert je erfahren wird. Dieser Gedanke löst eine innere FREUDE aus. Bis dahin … freue ich mich hier weiter und erledige meinen Dienst.