Wie die „innere Arbeit“ funktioniert und wozu sie gut ist

Zum besseren Verständnis – vor allem für die Neueinsteiger in diesen Blog und in die hier vorgestellte Gedanken- und Ideenwelt- soll ich noch einmal zum Thema „Warum wir an uns arbeiten sollen“ schreiben. Es geht nicht um eine Drohung oder eine Mahnung, wenn ich immerzu darauf hinweise. Es geht darum, dass jeder hier seine für ihn vorgesehene Erfolgslaufbahn in Sachen spiritueller Entwicklung beginnt bzw. immer weiter fortsetzt, weil es dabei etwas ganz Besonderes zu gewinnen gibt.

Wenn wir den Stimmen der Welt glauben, dann sind wir durch den Kauf eines bestimmten Autos oder durch den Urlaub in dem Paradise Trallala Resort oder nach Anschaffung aller Artikel aus dem neuesten Prospekt des Möbelhauses xyz schlagartig glücklich und erleben Zufriedenheit. Das klappt auch mit dem Wellnesskredit der richtigen Bank, wie man dem Werbefoto entnehmen kann, auf dem eine (natürlich junge) Frau (ohne sofort aufstossende Schönheitsmakel versteht sich) tiefenentspannt mit Fernblick in einer Hängematte herumfläzt. Wenn das wahr wäre, würden wir alle einmal kaufen und dann nie mehr. Oder erst nach dreissig Jahren, wenn die Gegenstände durch sind (najas, bei heutiger „Qualität“ sicher etwas früher). Dennoch giert der Durchschnittsmensch permanent nach Kaufen, Angeboten, Konsum, an jedem Tag aufs Neue. Ego ist eben nie zufrieden.

Was die Leute für „Glück“ halten, ist ebenfalls leider nur temporär und zudem abhängig von äusseren Faktoren. Selbst das achsoglückliche Ehepaar, schon 60 Jahre verheiratet … nimm dem einen den anderen weg und Holland gerät in Not. Es war eine Abhängigkeit von äusseren Faktoren (Partner), die das vermeintliche „Glück“ erzeugt hat. Der Normalmensch, dem Spiritualität ein vager Begriff ist, sucht die ERFÜLLUNG in konsumierten Artikeln, in Wellness-Kursen, an exotischen Orten, in bestimmten Situationen oder in zwischenmenschlichen Beziehungen, im nächsten Job aber ganz bestimmt, beim nächsten Mann wird alles anders … sie suchen also am völlig falschen Ort.

Echtes GLÜCK ist, ebenso wie FREUDE, stets vollkommen unabhängig von Äusserlichkeiten, sowohl von Gegenständen oder Situationen, von anderen Menschen sowieso und sogar unabhängig von physischer Gesundheit. Niemand kann sie sich durch Hausfrauenyoga erturnen noch geschehen sie, wenn eines Tages endlich dreissig Kilo Fett am Körper abgenommen wurden. 

Natürlich denkt jeder Mensch, er habe das schon erlebt, bzw. das, was er oder sie erlebt, sei bereits das höchtmögliche Glück. Doch das ist ein Irrglaube, denn es geht wesentlich mehr, wie ich aus meiner vorher-nachher -Erfahrung klar und sicher weiss. Es geht immer noch mehr und noch weiter hoch und noch tiefer in das Innere der SEELE…. was gleich bedeutend ist.

GLÜCK und FREUDE sind Zustände des erhöhten BEWUSSTSEINS. Je näher jemand zu dem Ursprung allen GLÜCKS  – IN SICH – kommt, also zu GOTT, desto dauerhafter werden diese bedingungs-losen Zustände. Sie sind latent in jedem Menschen angelegt und müssen nur noch vom Schutt befreit werden. Schliesslich spielen die äusseren Umstände gar keine Rolle mehr, und das Leben wird immer mehr vereinfacht und übersichtlicher. Der zufriedene Mensch ist ein genügsamer Zeitgenosse, der nicht mehr hektisch in den Angebotsprospekten blättert.

Wie jedoch sind diese Zustände, die ja ein jeder Mensch ersehnt und anstrebt, zu erlangen? Wie räumt mensch den inneren Schutt weg??

Diese Zustände von GLÜCK FREUDE ERFÜLLUNG ZUFRIEDENHEIT FRIEDEN WONNE sind erreichbar durch innere Arbeit an den eigenen Egothemen und durch derartiges Abschleifen der Verkrustungen irriger Annahmen über uns selbst und GOTT (und der daraus resultierenden Fehlannahmen über den Rest der Menschheit). Das kann jeder leicht selbst ausprobieren, wenn er schlicht und einfach damit BEGINNT.

Sog. Tools dazu habe ich hier im Blog schon tausendfach erwähnt und beschrieben, sei es das tägliche STILLSITZEN vor GOTT (oder einem Stellvertreter, wie z.B. einer verehrten religiösen Figur, falls kein persönlicher LEHRER vorhanden ist), bei dem uns Inneneinsichten geschenkt werden können bzw. das einen inneren Grundzustand des LAUSCHENS festigt, der Voraussetzung ist, um mit GOTT zu kommunizieren. Oder jemand seziert seine Denkmuster mit The Work (die entsprechenden Fragenformulare gibt es kostenfrei im Internet zum Download).

Niemand muss einen Pfennig Geld ausgeben, um mit der inneren Arbeit zu beginnen. Jeder, der dies liest, kann nach Beendigung des Lesens dieses Artikels sogleich starten. Es gibt keinerlei Zugangsvoraussetzungen, ausser dem ehrlichen Willen, etwas in sich zu ent-decken. Hilfe und Unterstützung werden auf denjenigen zurauschen wie nix, sowohl im Inneren als auch im Aussen in Gestalt hilfreicher Menschen. GOTT hat da so seine Methoden … Im Zweifelsfall wisst ihr ja auch, wie ihr mich erreichen könnt.

Jemand fragte mich recht besorgt, was passiert, wenn wir unser Seelenthema z.B. hinter einem „Krankheits“Symptom nicht entdecken? Darauf antwortete ich, dass die SEELE ein Interesse an der Erkenntnis hat und ja gerade deswegen das Symptom inszeniert wird. GOTT will, dass wir innerlich FREI werden, und ER wird uns natürlich alles dazu nötige zur Verfügung stellen. Misserfolge gehören nicht zu Seinem Repertoire. Wer ehrlich sucht, der findet. Wer verstehen und begreifen will, wird es schaffen. Denn der Sinn des Lebens eines jeden Menschen, egal ob auf der Erdenebene oder sonstwo danach, ist Weiterentwicklung, Inneres Wachstum, sprich: stetiges Verringern des Abstandes zu GOTT. Auch wenn manch einer es für abgedroschen halten mag, so empfehle ich die erneute Lektüre des Gleichnisses vom verlorenen Sohn. Der Vater rauscht darin dem Sohnimann mit flatternden Rockschössen entgegen, als dieser sich entschliesst, mit dem Unfug in seinem Leben endlich aufzuhören und nach HAUSE zu kommen.

„Das klappt ja sowieso nicht“ gilt also nicht als Ausrede.

Viel ERFOLG!