Wie du deinen Inkarnationsauftrag herausfindest

Neulich fand ich auf amazon zwischen all den sinnfreien BS-Serien und – Filmen (die sich alle um Sex oder Crime bzw. Gewalt drehen, ausnahmslos, schau genau) einen Film mit dem an sich reisserischen Titel „Astral City“, Untertitel „Unser Heim“ was mir wiederum vorkam wie bei den Waltons. Seltsam, dachte ich, wusste jedoch ohne Zeitverzögerung, dass ich den anschauen MUSS. Vielleicht kennst du dieses sichere Wissen von deiner Buch-Auswahl her oder von anderen Entscheidungssituationen.

Ich staunte nicht schlecht, denn in dem Film wurde eine sehr schlüssige Variante dessen dargestellt, was in der Astralwelt nach dem physischen Erdentod ablaufen könnte. Es passt inhaltlich zu diversen anderen Quellen, die ebenfalls nicht dem üblichen esoterischen Wiederkäu zu dem Thema folgen. Und es passt inhaltlich zu dem, was Ruby Nelson für uns aufgeschrieben hat. Es fehlen mir ein paar weiterführende Aspekte, doch wir dürfen nicht ausser acht lassen, dass ein Medium nur soviel mitteilen kann, wie es selbst auch begreift, und da spielen manchmal katholische, zeitgemäss weltanschauliche oder sonstige Faktoren dagegen. Abstriche müssen also immer gemacht werden. Deshalb ist es klug, mehrere Quellen zu sammeln. Es gibt den einen roten Faden, den jeder finden kann, der sich ernstlich darum bemüht. Mal eben sind diese Dinge nicht erschlossen, und das aus gutem Grund.

Am Schluss des Films wurde mitgeteilt, dass er auf einem von vielen Büchern eines Schreibmediums basiert, und natürlich holte ich mir sofort eins der Bücher ran, ist ja ganz klar: „Die Boten“. Ich lese es jetzt aktuell, als erstes Buch seit meiner langen Lesepause (seit dem Krankenhausaufenthalt Anfang Oktober war mir das Lesen irgendwie vergangen). Das Buch gehört zu den sehr wenigen, die – ich nenne das sehr esoterisch-albern „die ENERGIE von zu Hause“ aufweist. Das bedeutet für mich in meinem privaten Lebenszusammenhang, dass es sich anfühlt wie mein LEHRER, vielleicht weil Er darauf zeigt, damit ich es lese. Wie wurde in der Doku über übersinnliche Fähigkeiten so treffend gesagt (leider kam der Betreffende nur drei Sätze lang zu Wort, erstaunlich immerhin, DASS er zu Wort kam!), ich sage es mit meinen Worten und ergänze es: Was WAHR ist, kann nicht mit den physischen Augen erkannt werden und auch NICHT mit dem Dritten Auge. Sondern nur mit dem HERZEN. Und ob das HERZ offen ist, das ist unverfügbar und kann in keinem Seminar gelehrt werden.

Das Buch „Die Boten“ ist sehr, sehr berührend, und, was noch viel wichtiger ist, aufrüttelnd. Ich lege es jedem Leser dieses Blogs eindringlich ans Herz. Doch zuerst muss mit Teil 1 der Buchserie begonnen werden, um zu begreifen, was da vor sich geht und worauf Bezug genommen wird. Buch No. 2 würde sonst nicht verstanden, was sehr schade wäre. Ich empfehle euch als Start den Film, weil vieles statt langatmig beschrieben zu werden einfach gezeigt wird. Show – don´t tell.

In dem Boten-Buch dreht es sich u.a. um Inkarnationsaufträge der einzelnen darin beschriebenen Menschen. Die Reibach-Esoterik, die ihres Zeichens das Ego pusht und stets teuflisch schmeichelnd daherkommt, weiss uns zu verraten, was unser Inkarnationsauftrag angeblich ist. Mir wurde schon von hellstimmlichen blondgewallten Engelmedien zugepiepst, dass ich Leute heilen Schrägstrich retten soll und meine gewaltige Kraft blabla und dies und jenes. Schnarch.

Ich wiederhole die Grundregeln des menschlichen Zusammenlebens auf der Erde: Niemand kann einen anderen heilen, niemand kann einen anderen retten. Ein jeder ist für sich selbst verantwortlich, ausnahmslos. Was wir tun können und sollen ist uns dabei zu unterstützen, zu helfen, zu begleiten.

Es ist kein Inkarnationsauftrag, sich auf eine Bühne zu stellen und anderen Zeugs zu erzählen und dann Seminare für tausende von Euronen anzubieten. In dem o.g. Buch werden sog. Gescheiterte befragt, die ihren Inkarnationsauftrag verdaddelt haben. Einer beklagte, dass er Geld für seine spirituelle Arbeit verlangt hatte und zu Erdenzeiten nicht mehr davon abgekommen war. Soso. Ischa Interessant.

Was ist es denn dann, was unsere Aufträge sein könnten? Es muss etwas sein, was dem Ego nicht schmeichelt, was einem Menschen in dieser schrägen Welt schwer gemacht wird, etwas, was dem Teufel nicht schmeckt = dem böswilligen Massenmind; etwas, was unbequem ist und was, dies ist das Hauptargument: uns näher zu GOTT bringt. Denn es geht im LEBEN um nichts anderes, ich wiederhole: UM NICHTS ANDERES.

Mein Inkarnationsauftrag beinhaltet sehr sicher und klar ersichtlich: VERTRAUEN lernen. Nicht nur, aber dies ist ein Hauptaspekt für mich. GOTT vertrauen. Meinem LEHRER vertrauen. Dem Nichtsichtbaren vertrauen. obwohl alle anderen es nicht begreifen, mein Umfeld es nicht kennt, ich dafür beschimpft und ausgelacht wurde und noch werde. Meine Kindheit bugsierte mich zielsicher ins Gegenteil – ich wuchs ohne Urvertrauen auf. Eine Hürde aufzubauen ist offenbar wichtig, damit diese dann übersprungen werden kann. So baut sich spirituelle Energie auf. Der WEG ist nichts für Feiglinge, Faulenzer und Ignoranten.

Um herauszufinden, was du dir hier in dieser Erdeninkarnation für diesmal vorgenommen hast, frage dich heute: Was ist deine grösste innere Schwierigkeit? Welche Eigenschaft würde dir gut stehen, würde alles leichter machen? Wo strauchelst du immer wieder in deinen Beziehungen? Es geht hier um innere Einstellungen und nicht um Hellsehenkönnen oder Löffelverbiegen oder Yogakopfstände um andere zu beeindrucken. Du wirst ganz sicher weder nach Peru geschickt noch in einen Ashram noch wird dir in Aussicht gestellt, reich zu werden und ein spirituelles Zentrum aufzubauen. Das sind alles unwichtige Verblendungen, die dich von GOTT weglenken sollen. think! Niemals geht es um solche Äusserlichkeiten.

Es ist stattdessen garantiert etwas, was deinem Ego albern, nutzlos, gefährlich oder langweilig vorkommt, was nichts darstellt, kein Geld einbringt, keine Bühnenshow begündet, was nicht in einem tausende Euro teuren Seminar auf einer paradiesischen Ferieninsel gelehrt werden kann… es ist etwas, das nichts Materielles kostet und das stattdessen Demut von dir verlangt und Hingabe. Und Übung, eine Menge tägliche Übung, lebenslang. Vielleicht wird niemals ein anderer Mensch davon erfahren, und wenn, dann wird es keine Sensation sein. Es ist nichts, was dein Ansehen in der Gesellschaft vergrössern wird.


P.S. Falls jemand sich aufraffen möchte: Chico Xavier ist der Name des Autors der Bücher.