Es wird zehntausendfach vergolten – nur wie?

Wir kennen alle die Aussage, dass jede gute Tat zehnfach, ja tausend- oder hundertfach vergolten wird. Der Mainstreamesoteriker an sich baut auf so etwas, weil er eine Kosten-Nutzen-Rechnung aufmacht, die den von ihm angestrebten „Energieausgleich“ herstellt. Dass das eine seltsame Denke ist, haben wir hier im Blog schon oft besprochen. Das sind selbstausgedachte Realitäten, die dem Ego und seinen Persönlichkeitsansprüchen genügen sollen.

Doch wie funktioniert das mit dem „Vergelten“ in der WIRKLICHKEIT? Sprich: Wie gibt GOTT einem zurück für das, was wir *selbstlos* anderen Menschen getan haben, d.h. ohne zuvor die o.g. Kosten-Nutzen-Rechnung aufgemacht zu haben? (Wer sie aufmacht kann natürlich keine Belohnung auf der spirituellen Ebene des Lebens erwarten.) Selbstlosigkeit ist der Schlüssel zum GLÜCK.

Ich schrieb bereits über das, wie ich es nenne, Himmlische Bankkonto, auf das wir lebenslang einzahlen. Diese Idee findet sich des öfteren in der spirituellen Literatur und ist nichts neues. Jeder DIENST wird dort eingezahlt, ohne dein bewusstes Zutun, denn ein echter Dienst geschieht spontan und ohne Berechnung. Irgendwann kommst du dann selbst in die Lage, Dienste von anderen zu benötigen. Als ich in das Krankenhaus ging, erlebte ich zwei Wochen voller Engel, die überraschende Dinge für mich taten, weit jenseits ihrer Dienstvorschriften. Echter DIENST kennt nämlich keine Vorschriften. Damit meine ich vor allem das Pflegepersonal, das in der besagten Einrichtung seine Menschlichkeit Gottseidank noch nicht verloren hat. GOTT segne diese Menschen, wirklich, ohne sie hätte mein Aufenthalt dort leicht zur Hölle ausarten können.

Das ist die Art und Weise, wie GOTT einem zurückgibt, was eingezahlt wurde: Über andere Menschen, die uns wiederum DIENST erweisen. GOTT schickt also keinen Lottogewinn, liebe Esoteriker, und auch keine zahlenden Klienten, die auf den Schmus mit den Seminaren reingefallen sind.

Geld interessiert diesen GOTT nicht. Zwischenmenschliche Beziehungen sind es, für die ER brennt.

Freundschaften, Gefälligkeiten, tatkräftige Hilfe, Rat und Unterstützung von Mensch zu Mensch. Das sind SEINE Auszahlungsbeträge. Reich wird niemand davon, liebe Seminaranbieter. Geld ist eine Erfindung des sog. Teufels, also des Egos, und es muss immer dort fliessen, wo eben keine LIEBE fliesst.

Es gibt eine Freundin, ohne die ich den Krankenstand derzeit wirtschaftlich nicht überleben würde, doch sie hilft mir ohne Hintergedanken mit konkreter finanzieller Hilfe. Nicht aus Berechnung, sondern aus Freundschaft. Es gab kein Rumgefackel, sie war sofort zur Stelle. Dass es solche Menschen gibt! Diese Menschheit ist offenbar noch nicht endgültig verloren.  Nicht auszudenken, wie ihr von IHM ausgezahlt wird, wenn sie einmal Hilfe braucht. Und jeder von uns braucht sie, an jedem Tag. Sie wird nicht monetär reich werden, doch sie wird in spirituellen Gaben entlohnt, soviel ist sicher. Und, wie uns versichert wurde: hundertfach, tausendfach. In unserer modernen Zeit würden wir sagen: Trillionenfach. Das Geld ist kein entscheidender Faktor in dieser Rechnung, es hätte sich ebenso um andere Dinge drehen können. Eine andere Freundin hat meine Wohnung gewischt, als ich nicht krauchen konnte. Sie läuft quasi nur noch mit aufgekrempelten Ärmeln durch die Gegend, und sie hat mich bisher bei allen wichtigen Arztgesprächen als Zeugin begleitet. Ohne dass wir gross darüber hätten sprechen müssen. Sie ist einfach zur Stelle. Einfach so. Sie hat also schon Unsummen eingezahlt …

Also liebe Liebenden: Es ist wichtig zu begreifen, dass GOTT stets von SICH SELBST gibt, was sich ausdrückt in HILFE BEISTAND UNTERSTÜTZUNG NÄHE VERSTÄNDNIS ZUHÖREN, …  – wie ihr leicht einseht, sind das alles immaterielle Geschenke, die niemand je mit Geld kaufen kann. Sachwerte sind sekundär und können Bestandteil der akuten Hilfe sein, das muss jedoch nicht der Fall sein. Immer geht es vor allem anderen darum, dass die Beteiligten etwas lernen und DIENST tun.

Übrigens: Ein DIENST kann auch sein, sich bedienen zu lassen. Denn das verschafft wiederum anderen die Möglichkeit, zu dienen.

In der spirituellen Wirklichkeit fahren die Züge eben anders …