Die grossartige Unwägbarkeit des LEBENS

Heute früh teilte ich der Arztpraxis telefonisch mit, dass sie den Abschlussbericht an meinen Hausarzt schicken können. Aberaberaber Sie sollen noch ein Antibiotikum nehmen, weil der Entzündungswert so hoch war!! Sag ich: Mich hat der Chemiedurchfall fast niedergestreckt, doch über das Wochenende habe ich mich wunderbar erholen können. Ich hätte sowieso kein Antibiotikum eingenommen. (Ich nehme seit 20 Jahren keins mehr und lebe wunderbar).

Da gerät mensch durch Chemiegiftdurchfall in einen grottenschlechten Gesamtzustand inklusive Dehydrierung, und diese Ärzte wollen einem auf die terrorisierte Darmflora noch ein Antibiotikum drauf geben. Es gibt Sachverhalte auf diesem Planeten, die entziehen sich meinem Verständnis derart, dass ich mir vorkomme wie ein Alien aus einer fernen Galaxie.

Mein Erfolgsregister verzeichnet für gestern einen einstündigen Spaziergang durch die klare Winterluft ohne Schwächeln und mit dem Endergebnis warmer Füsse und wohligen Nachtschlafs ob des leichten aber positiv reizenden Körpertrainings. Die selbstgemachten gebrannten Mandeln meiner besten Freundin wirken zehnmal besser auf mein Gesamtbefinden als jedes Antibiotikum der Welt es je könnte, und daher sind sie von mir bei einem Weihnachtsfilm gestern abend alle weggeputzt worden.

Gleich steht der nächste Gang an der kalten Luft an mit Mündung in ein zweites Frühstück inklusive Kaffee Latte. Ausserdem erwarte ich ein Nachschubpaket frischer Wolle.

Es geschieht mit zunehmender Erholung immer häufiger, dass ein wildes glucksendes Glücksgefühl sich aufwärts bahnt, von tief drinnen, dieses uns bereits bestens bekannte lustige kleine gluckernde Gefühl, dass wie ein Zimmerspringbrunnen hochsprudelt und kichert. Ich hoffe, ihr kennt das aus eigenem Erleben.

Diese ganze Angelegenheit hat mich vor allem eins gelehrt:

LEBEN ist unberechenbar, unbezähmbar, nicht versicherbar, es gibt keinerlei Garantien für irgendwas, und niemand auf Erden kann es durch Versicherungen, Vorsorgen oder Medikamente in einen kontrollierbaren Käfig sperren. Ärzte haben Angst vor dem Körper, der eine eigene Macht besitzt und ein eigenes Wesen, das ihnen für immer fremd bleibt, weil sie versuchen, es zu dressieren. Patienten haben Angst vor Ärzten und vor ihrem unkontrollierbaren Körper, den die Ärzte ihnen als nackte Gefahr verkaufen, der man Einhalt gebieten muss durch Anti-Bio-tika und Gifte, damit diese trotzige Maschine tut, was man will und nichts anderes. Und doch sollten sie genug Intelligenz besitzen um genauestens zu wissen, dass sie eine Lüge verkaufen.

Ärzte können, wenn es hoch kommt, Symptomfreiheit in einer bestimmten Angelegenheit verkaufen. (Die dann eine Symptomverschiebung sein MUSS, da niemand sich um die HEILUNG kümmert… also wird sich der kluge, weise Körper, der GOTT ohne Zweifel und treu dient, eine neue Bühne suchen.) Doch Symptomfreiheit und HEILUNG sind zwei unterschiedliche Dinge, da sie unterschiedlichen SEINS-Ebenen angehören. Symptome existieren auf der relativ niedrigen irdischen Bewusstseinsebene. HEILUNG ist jedoch ein Ausdruck Höheren Bewusstseins. Niemand von uns kann sich erlauben, NICHT in das Höhere Bewusstsein gelangen zu wollen, auch metaphorisch „Reich GOTTES“ betitelt. GOTT regiert und ist die HEILUNG. Nicht das Antibiotikum.

Das einzige, was wir Menschen hier unten haben, um in dieser einzigartigen, gewaltigen Unwägbarkeit namens LEBEN, der ständig in Wandlung und Fluss seienden, ewig sprudelnden Gestaltwerdung der GÖTTLICHEN Kraft, in Frieden und Zuversicht  existieren zu können, ist eben dies: unser GOTT.