Win or lose, sink or swim … Wenn du das LEBEN wählst, wählt das LEBEN dich.

Warnhinweis: Bitte zuerst hier lesen. Danke.


Heute ist der erste Tag, an dem es mir einigermassen normal geht, damit meine ich körperlich (was ist ansonsten schon normal hahaha). Was in den vergangenen zwei Wochen los war, berichte ich weiter unten… Und ratet mal, wohin ich morgen früh um 8 Uhr wieder antanzen müsste … ganz genau. Doch ich schreibe müsste.

Denn ich bin wortwörtlich dem Teufel von der Schippe gesprungen und habe am 27.11.2019, meinem neuen Zweitgeburtstag, die höllische Chemotherapie dem Arzt gegenüber als beendet erklärt. Die seitdem sich sprunghaft vollziehende Regeneration meines Körpers und meiner Psyche ist nicht nur erstaunlich, nicht nur wundersam, nein: sie ist die logische Folge der Wahl, die ich bewusst getroffen habe. Wenn du das LEBEN wählst, wählt das LEBEN dich. Mein Körper als GOTTES treuer Agent hat mir ganz klar gezeigt, dass diese Chemokacke NICHT das Mittel der Wahl ist, dass dies nicht meinem Heilungsweg entspricht. Mein Kopf wollte artig den auferlegten Weg gehen, doch der Körper hat immer Recht. Ich hatte das Ganze begonnen mit der Prämisse: Nicht mein, sondern DEIN Wille geschehe. Und er geschah, sowas von.

Es war wie folgt: Zuerst liess sich alles ganz gut an, doch Mittwoch abends, wann war das, hm, der 20.11., begann die Übelkeit. Meine Fingerspitzen waren ja nach einer knappen halben Stunde an dem Tropf in der Praxis schon nicht mehr ansprechbar. Donnerstag früh sagte ich zu meiner besten Freundin: Ich schmeiss die Scheisse hin, das hat nichts mit einem HEILUNGsweg zu tun! Am Freitag früh war ich so dehydriert, dass ich an den Notfalltropf gehängt wurde. Zudem bekam ich andere Tabletten, mit folgender Aussage: Dann nehmen wir jetzt die teuren. Samstags mittags rief ich die Notfallnummer an, die man mir in der Praxis mitgegeben hatte, und schon 5 (!) Stunden später rief ein gut gelaunter Samstags-entspannter Arzt zurück, während ich kaum sprechen konnte, weil ich a) würgen musste und b) mein Mund vollständig ausgetrocknet war. Ach, nehmen Sie ruhig alle drei Sorten Tabletten zusammen,  desto besser! (inklusive Kortison).

Am Montag darauf dachte ich, es gehe endlich bergauf, denn so war es mir von den Schwestern aus der Tagesklinik prophezeit worden. Doch mittags begannen Bauchkrämpfe aller übelster Sorte, und abends und nachts sass ich dann auf dem Klo, um die mühsam angesammelten Wasservorräte (wir reden von ca. 3 kleinen Tassen Wasser am Montag) meines mittlerweile nochmals 4 kg leichteren Körpers auch noch loszuwerden. Dienstag früh dachte ich, und meine beste Freundin dachte dasselbe, das war´s mit mir. Ich habe mich in meinem ganzen 49 Jahre währenden Leben noch nie, wirklich noch nie, dem Tod so nahe gefühlt, noch nie eine so völlige Entkräftung wahrgenommen, die den gesamten Körper betraf. An dem Tag hätte ich ein Arztgespräch gehabt, das wurde dann am Mittwoch nachgeholt. Ich erspare euch den Verbalkampf um Rezepte, die teuren Tabletten, die ich nun auf einmal nicht mehr bekommen durfte, usw. Insgesamt waren wir drei Stunden vor Ort in der Praxis. Schliesslich fand die anwesende Arztperson völlig spontan Zeit, den Querulanten zu empfangen. Na sowas. Vielleicht war der Rest der Herde durch meinen Eigensinn unruhig geworden.

Ich teilte ihr meinen Entschluss mit blutunterlaufenen Augen mit. Sie hob zu der einstudierten Litanei an, etwa so: Wenn ES denn dann eines Tages aber wiederkommt, dann haben Sie durch den Therapieabbruch quasi keine Heilungschancen mehr. Ich sah die arme Frau an und dachte, wie das wohl sein muss, in einer so schwarzen Welt zu existieren. Laut sagte ich: Mein Entschluss ist bereits letzte Woche Donnerstag gefällt worden. Ich bin raus, das war´s.

Plötzlich wurde sie hektisch und führte noch eigenhändig einen Ultraschall aus und klickte noch drei mehr Blutwerte an, die man unbedingt kontrollieren müsste. Erstaunlich, dass ich am Freitag (als ich an den Tropf gehängt wurde) noch „beste“ Blutwerte hatte und am Mittwoch nicht mehr (ts, ts,ts, was war bloss dazwischen los?), und nun fand man das auf einmal alarmierend. Ich habe den gesunden Menschenverstand, wie stets, vergeblich dort gesucht.

Am Montag soll ich wiederkommen. Warum, habe ich vergessen. Ich halte mich für den Rest dieses Jahres von Krankenhäusern und Ärzten fern, das hat mir mein Therapeut (innerer) verordnet. Ich muss endlich in die HEILUNGszone gehen. Das ist meine Restjahresplanung und diese Praxis kommt darin definitiv nicht vor. Die ganze Aktion hatte mich auf einen Stand von nach der OP zurückbefördert. Wochenlange Physio und Lauftraining für die Katz, weil ich fast 14 Tage lang wieder nur sitzen oder liegen konnte.

Schluss mit dem Unfug! Ich habe mir eine Trinkampullenkur bestellt, die ich vor ein paar Jahren von meiner Heilpraktikerin empfohlen bekommen hatte, und Leute, das Zeug verleiht Flügel. Es sind alle denkbaren und undenkbaren Mineralien, Vitamine, Nährstoffe darin und es wird pro Tag ein Shot getrunken. Schon nach der ersten Ampulle raste der Appetit zurück in meinen Körper, und seitdem kann ich wieder essen. Wer Interesse daran hat, wessen Speicher leer sind, möge mir schreiben, dann gebe ich demjenigen die Bezugsadresse für das geniale Zeug.

Diese ganze Entscheidungslage hat mich meinem GOTT noch näher gebracht. Ich sagte: Als ob DU mir eines Tages sagen würdest, tja, Katrin, du solltest eigentlich 99 Jahre glücklich auf Erden leben, doch weil du dich der Schulmedizin entzogen hast, klappt das nun leider nicht mehr, da sind Mir die Hände gebunden. ??? Natürlich ist das Totalunsinn.

HEILUNG erfordert, wie hier im Blog mehrfach besprochen, ganz etwas anderes. Ich habe meine dem entfernten Tumor zugrundeliegende Thematik sehr klar herausgearbeitet, und ich bin bereits dabei, aktiv Schritte in eine dementsprechende Lebensveränderung zu unternehmen. Zeitgleich hat sich meine Grundeinstellung zu diversen Themen und Umständen meines Lebens grundlegend gewandelt. D.h. nicht gewandelt, sondern der Schatten des Introjekts ist weggeflogen, der sie verdunkelt hatte, und ich sehe meine eigenen Ansichten, die verschüttet waren, und die den introjizierten Meinungen diametral gegenüber stehen. Ich stelle fest, dass ich ganz jemand anderes bin als das mir auferlegte falsche Selbstbild ausgesagt hatte. Lerne dich selbst kennen, und du lernst GOTT kennen, dies geht wirklich Hand in Hand.

Seit ich endlich wieder essen kann und den wunderbaren Geschmack und Geruch von Lebensmitteln täglich wieder mehr erfahren darf (ich hatte z.B. seit Mitte September keine Rohkost mehr gegessen!), empfinde ich ein namenloses GLÜCK. Die einfachsten Dinge lassen mich innerlich aufblühen: ein Spaziergang bei 3 Grad in der Sonne unter blauem Himmel, buntes Laub am Wegesrand, ein heimlich in meinen Briefkasten geschmuggelter Adventskalender, selbstgebackene Shakti-Kekse.

Ich hatte am Dienstag früh nie und nimmer erwartet, dass ich am Samstag würde den ganzen Tag in der Küche stehen und Shakti-Kekse backen können. Mit GOTT ist jedoch alles möglich.