Familie?? oder Familie. Introjekte und Krebs, Fortsetzung

(Beinahe hätte dieser Artikel nur aus miau, miau, miauuuu bestanden, denn der weltbeste Kater sass schon wieder vor mir auf dem Stuhl, so schnell konnte ich nicht mal gucken. Jetzt sitzt er neben mir auf einem Hocker und lauert darauf, dass ich aufstehe und in die Küche gehe.)

Im letzten Artikel wurde uns wieder siedendheiss klar, dass es hier nicht um wirhabenunsalleliebundbewerfenunsdahermitWattebäuschchen geht, sondern um einen knallharten Bewusstheitskurs. Siehe http://www.meinatlantis.de. Es geht darum, Unbewusstheitsfallstricke zu erkennen und zu eliminieren.

Ich habe in Sachen Introjekt den Urheber meines solchen einwandfrei in Gestalt einer Person identifiziert. Desweiteren habe ich eine klare Parallele in der Behandlung der Erscheinung „Krebs“ entdeckt, die auf eine homöopathische Heilweise schliessen lässt, d.h. von altgriechisch ὁμοῖος homóios ‚ gleich, gleichartig, steht so bei wikipedia.

Ich bekam am Montag in einer 40minütigen OP bei wachem Hirn (was sehr lustig war, allerdings nicht für die drei Ärzte, die ich zutextete, um nicht so genau fühlen zu müssen, was die da in meiner Vene wurstelten) ein Implantat eingepflanzt, eine Steigerungsform also von Introjekt, wie der gemeine Püschologe weiss. Im Aussen geschieht also nun, was im Inneren zuerst geschehen war, lange lange zurück in einem Land vor dieser Zeit, in meiner Herkunftsfamilie, neben der die Addams Family aussieht wie eine Sunshine Family aus den bonbonfarbenen Sixties. Und ebenso wie einst musste ich meine Zustimmung geben, sonst wäre das Teil nicht eingepflanzt worden. Wie innen – so aussen. Wer die Parallele noch immer nicht sieht, sieht vielleicht nicht besonders scharf. Oder liest hier im Blog nicht gründlich genug mit.

Montag beginnt die sog. Chemotherapie. Ich werde hautnah hier im Blog berichten. Mal sehen, was mir noch alles an Parallelen ein- und auffällt… Und ich hoffe und bete, dass es anderen Betroffenen hilft, ihrem Ursprungsirrtum über sich selbst auf die Spur zu kommen…

Fakt ist, dass ich gestern beim Besuch meiner heissgeliebten Arbeitsstelle etwas gefühlt habe, was ich bisher nicht benennen konnte, doch heute früh, als ich vor meinem LEHRER sass, wurde es mir klar: Das also ist das Gefühl von „Familie“ und von „heimkommen“, das mir leider in meiner Kindheit bzw. Herkunftsfamilie bis heute versagt geblieben war.