Tränenreicher Tauchgang in die früheste Kindheit

Mir fallen dieser Tage etliche Dinge auf, dies vor allem auf den Einsatz von Sprachhe bezogen, natürlich. Heute früh las ich auf der Webseite der onkologischen Praxis, bei der ich nachmittags vorstellig werden soll, dass „diese lebensgefährliche Krankheit“ durch klare Strategien besiegt werden kann, wenn alle an einem Strang ziehen. Die Terminologie der Kriegsführung begegnet einem all überall in diesen Zusammenhängen. Ärzte sind keine Halbgötter, sondern Generalfeldmarschalle. Sie sind bewaffnet mit Laserkanonen und strategischen Kenntnissen, so wird dem Patienten, der sich ungefragt in der Rolle der zu rettenden Jungfrau wiederfindet, suggeriert. Dass es keinen Kampf gibt, ist in ihrem dualen Bewusstsein nicht präsent.

Das duale Bewusstsein, auch sog. self-consciousness (nach Richard Bucke) zeichnet sich durch „die Erkenntnis von Gut und Böse“ aus, was nichts anderes bedeutet, als dass derjenige Mensch, der auf diesem Bewusstseinslevel unterwegs ist, alles zweiteilt. Es ist das Land des Zweifelns und Trennens.

Auf höherer Bewusstheitsebene, an der Grenze zum kosmischen Bewusstsein, wird diese Einteilung hinfällig, denn sie ist vorübergehend, künstlich, eine Krücke, ein Trick des relativ niedrigen dualen Bewusstseins, um sich die Welt verständlich zu machen. Das ist wertfrei, es ist eben so. Auf höherer Ebene gibt es keine solche Trennung mehr. Da ist ein Schnupfen dasselbe wie eine Krebserscheinung: nicht mehr und nicht weniger als eine Trübung des ansonsten klaren Bewusstseins, eine vorübergehende Störung in der Beziehung zur Ganzheit = GOTT.  Erkenntnis heilt. Jesus weiss das, für Ihn gab und gibt es daher keine grossen und kleinen Wunder. Eigentlich nicht mal Wunder.

Ich stolpere über diese Kriegsterminologie, wann immer sie herausposaunt wird, weil ich mich frage, wie eine Zusammenarbeit mit solchen Generälen für jemanden wie mich aussehen soll? Ich muss bei allen Gesprächen mit den durchprogrammierten, nie etwas hinterfragt habenden Ärzten, ganz wie beim Lesen eines jeglichen Romans, wie beim Anschauen eines jeglichen Films, innerlich simultan die geläufige Fehldenke in (spirituelle) Normaldenke übersetzen. Die nie hinterfragten Irrtümer, die den Lesefluss immer wieder stocken lassen, was sehr anstrengend ist. Deshalb ist es (wie hier schon häufig thematisiert) so schwer, einen lesbaren Roman zu finden.

Auch die Formulierung „lebensbedrohlich“ erscheint mir ulkig. Leben kann niemals bedroht werden, denn GOTT ist das LEBEN in einem jeden von uns. Was in Gefahr gerät ist der irdische Bioraumanzug, der Körper. Die aktuelle Inkarnationschance kann aus einem bestimmten Betrachtungswinkel in Gefahr geraten. Doch selbst das ist lediglich eine duale Sichtweise.

Wenn GOTT dich lebend will, lebst du. Wenn du dich als lernresistent erweist, wird die Inkarnation abgebrochen. Vielleicht lässt es sich so besser vorstellen. Es ist das Zusammenspiel mit IHM, der Dialog, das tagesweise Absprechen, wie weiter vorgegangen wird, das alles entscheidend ist. Doch wer von all den kranken zu rettenden Jungfrauen da draussen ist sich darüber bewusst und führt diesen göttlichen Dialog? Es gibt kein Schicksal, das heimtückisch von aussen über einen hereinbricht. Es sind Korrekturschritte, die Anpassungsleistungen in Denken und Handeln erfordern, in enger Teamarbeit mit GOTT, resp. mit dem inneren CHRISTUS. Das ist ARBEIT, und was für welche, jedoch keine Strafe. Es gibt auf der Erde keine Opfer.

Die arme Jungfrau wird auf einer höheren Ebene zur wertgeschätzten Partnerin des CHRISTUS, die sich unablässig in einer fruchtbaren Kommunikation mit diesem befindet. Das sind andere Voraussetzungen zur HEILUNG, als sich Angst einjagen und in einen erfundenen Krieg einspannen zu lassen, in dem es -auch- um Profit geht.

Mein Rat an alle aktuell heilenden*** da draussen: Lasst euch nicht von Vertretern des self-consciousness schwächen!

Das Bewusstsein erzeugt in sich einen physischen Körper zwecks Darstellung seiner Inhalte. Das Bewusstsein ist nicht in dem Körper, es ist das Umhüllende und zugleich das ihn durchdringende Element. Der Körper ist im Bewusstsein des Menschen. Es kann den Körper loslassen und seine Baustoffe wieder den irdischen Reservoirs zuführen. Es kann ihn aufrecht erhalten. Wer entscheidet das? Das höchste BEWUSSTSEIN, also GOTT, als lebenserzeugendes und lebenserhaltendes Prinzip, an das unser menschliches Bewusstsein angeschlossen ist wie die Rebe am Weinstock hängt (die Bibelschreiber wussten mit sehr guten da treffenden Bildern zu arbeiten.). Wer sich für diese Ideen interessiert, kann sich bei Rupert Sheldrake einlesen, der die Rebe FELD nennt und den Weinstock auch FELD.

Niemand von uns kann es sich leisten, ohne den Kontakt zu diesem seinem GOTT das Unternehmen Leben auf der Erde absolvieren zu wollen. Das ist in der Tat Wahnsinn.

Gestern machten meine psychologisch-spirituelle Begleiterin (danke!!) und ich spontan die Work auf eins meiner postnarkotischen Symptome, das sich als sehr hartnäckig erwiesen hatte. Und schon bei der zweiten Frage landete ich abrupt in einer sehr frühen Kindheit, die mich ausserstande liess, etwas Gescheites in Worte zu fassen, SO früh war der Zeitpunkt der Entstehung des zugehörigen Glaubens“satzes“. Es kamen unfassliche Ergebnisse bei den Umkehrungen heraus, die sich sehr stark auf einer non-verbalen, gefühlsmässigen Ebene abspielten.

(Niemand muss die Work als überteuertes Seminar erlernen. Jeder kann selbst für sich zu Hause damit arbeiten. Wen interessiert schon, damit Reibach zu machen? Es gehört in jede Hausapotheke! Gottlob kann Selbststudium nicht verboten werden. Exkurs Ende.)

Ich bin sehr froh und dankbar, dass ich so weit wieder fit bin, mich weiter mit der psycho-spirituellen Seite des Geschehens befassen zu können. Die Operation hatte mich kurzzeitig in ein Loch aus Schmerzen katapultiert. Gruselig.

Gestern schaffte ich einen Spaziergang von 25 Minuten ohne Atemstörungen oder Schnaufen. Das sind Kleinigkeiten, die ich sehr wertschätze. Wann immer ein Schmerz nachlässt oder eine Funktion des Körpers wieder ihren Dienst aufnimmt, geht für mich ein Stück weit mehr die Sonne auf.

Ich bin sehr gespannt, was der onkologische Generalhauptmann mir heute erzählen wird. was ich ihm erzähle, weiss ich bereits.

Stay tuned.


*** heilen ist ein reflexives Verb: es heilt, und zwar in mir. Niemand konnte oder kann je einen anderen Menschen heilen, erst recht nicht auf ein und derselben Bewusstseinsebene.