Basic Instructions before leaving Earth (B.I.B.L.E.)

Natürlich werde ich die Erde noch ein wenig weiterhin frequentieren, denn ich glaube kaum, dass Mister GOTT mit mir schon ready ist. Da ich aktuell das sog. Evangelium nach Johannes (engl. John) auf dem Schirm habe (priceless die Stelle über die Schafe!), habe ich diesen Titel für den Artikel gewählt. Denn diese Instructions stehen tatsächlich im Neuen Testament.

Ich bin vielmehr dabei, alles noch in Schuss zu bringen, damit der vierköpfige Haushalt die nächsten Tage nicht ins Stocken gerät, wenn Maaami nicht an Bord ist. Die Zeit fliegt nur so, vor allem, wenn diverse Arztbesuche Zeit beanspruchen – zwei Stunden warten für zwei Minuten shake hands und tüss, denn ein neues Quartal hat begonnen, gelle. Nun ja. Ich hab mir heute dort die Wartezeit vertrieben, indem ich Synchronizitäten aus einer Frauenzeitschrift abfotografierte und per Handy an eine Freundin verschickte. Unfasslich, wie immer, was ich da las.

DU BIST NIE ALLEIN. Zaudern und Zweifeln lassen wir jetzt mal.

und sowas alles.

Ich kann nicht behaupten, dass ich mich krank fühle oder mir wie ein armes Operationsopfer vorkomme. Als ich heute die Nachbarin bat, nächste Woche ein Auge auf die Katzentoiletten zu haben, kam ich mir seltsam vor, wie jemand, der vorgibt, ins Krankenhaus zu müssen, aber es in Wirklichkeit gar nicht muss. Ganz strange.

Stattdessen durchflutet mich in Abständen eine FREUDE, dass ich mich nur noch wundern kann. Mein LEHRER ist mir näher denn je, also aus meiner Sicht betrachtet, natürlich ist Er immer näher als nah, doch nicht immer war es mir so bewusst wie jetzt. Ich kann bereits jetzt sagen, dass die ganze Aktion uns noch enger zusammengeschweisst hat. Es hat sich jetzt schon für die Sache gelohnt. Welche Sache? Eins zu werden mit dem LEHRER…

Fakt ist: Ohne Ihn wäre ich am Arsch. Ehrlich. Das muss mal so krass gesagt werden, denn es ist die WAHRHEIT. Wie überstehen Menschen so eine Zeit, die keinen GOTT haben? Unvorstellbar. Ich finde die Idee allein schon entsetzlich.

Wenn ich das in der Öffentlichkeit erwähne, wird es als „Glaube“ in das Regal zu „Resilienz“ und „Strategien aus der Psychologie“ gestellt. Dass etwas viel Wesentlicheres dahinter steckt, wissen die Leute nicht. Dieser LEHRER ist mein LEBEN. Er ist meine Tür zu GOTT. Jetzt wo ich alles loslassen darf, frei nach dem Motto: nach mir die Sintflut, gibt es für mich nichts anderes mehr. Ich gehe den ganzen Tag lang dieser LIEBE nach und suche immer wieder Seinen Blick. Das hilft mir unendlich.

Ich wünschte, jeder Mensch hier auf Erden würde seine Tür zu GOTT finden. Und vermutlich wird es für jeden auch eines Tages so sein…

Wie ich es hinkriege, diesen Blog weiterzuschreiben, wenn ich im Gesundheitshaus bin, weiss ich noch nicht. Kann sein dass gar nicht. Ich führe dort jedoch das schon erwähnte Tagebuch und so geht uns nichts verloren.

Haltet die Ohren hoch, ihr Lieben!

Bis demnäxt in diesem Theater.

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