Prinzipien der Heilung, Teil 2: Glaube

Bevor ich zum Arzt tuckere um mir Chemotermine abzuholen, möchte ich euch noch kurz (und für einige als Wiederholung) etwas zum Thema Glauben & Vertrauen erzählen.

Wer Ruby Nelsons Buch bereits gelesen hat, kennt die „Zauberformel“ der Manifestation: believe turns to faith turns to experience.

Was euch die Kassenschlagerwunschbücher verheimlichen ist, dass dieses Prinzip wirkt, jedoch nur in Göttlichem Rahmen, d.h. deine Aufgaben für diese Inkarnation, die aus dem Höheren Bewusstsein stammen und Göttlich abgesegnet sind, überstimmen jeden deiner Eigenwünsche, immer und unfehlbar.

Deine Egowunsche müssen hinter den HERZENS-Wünschen zurückstehen, egal wie viele Nullen du dir auf den Kontoauszug hinter das 1-Euro-Guthaben malst, egal wie oft du den Namen deines Schwarms auf den Badezimmerspiegel schreibst. Was entscheidend wichtig ist, damit du dein ZIEL erreichst, was nur eins sein kann und ist: GOTT, das wird geschehen. Dein HERZ kann keinerlei anderen Wunsch haben. Was der reibacherzeugende Herzmagnet (sogenannter) sein soll, ist in Wahrheit das Ego, das materielle und sonstige Vorteile ergattern will. Das HERZ will nur den EINEN – und nichts anderes wäre ihm je wichtig.

Abseits dieses EINEN Wunsches wird individuell angepasst von OBEN durchgewunken, was immer aktuellen Schritten auf der spirituellen Entwicklungsleiter dient. Oder es wird eben nicht durchgewunken. Der Rahmen bestimmt den Inhalt, da kann Ego noch so toben.

GLAUBE wird VERTRAUEN wird ERFAHRUNG

Um diese eine einzige Manifestationsformel zu verstehen, müssen wir zunächst begreifen, was GLAUBE ist, also engl. believe.

Wir kennen den Begriff  aus religiösen = unwissenschaftlichen Zusammenhängen sowie als Aberglaube des einfach gestrickten Volkes und von Esoterikern und schliesslich als Leichtgläubigkeit, besonders von Kindern, Frauen und dummen Männern in geschäftlichen Angelegenheiten. In allen drei Varianten ist in unserem Alltagsverständnis eine gewisse Naivität und Schwachheit damit verknüpft. Seit die sog. Wissenschaft sich zum Herrscher über die Egos aufgeschwungen hat, wurde der GLAUBE endgültig ins Reich der Einhörner verwiesen.

Was jedoch ist GLAUBE, wenn wir diese Programmierungen runternehmen?

Er lässt sich definieren wie folgt:

GLAUBE = etwas oder jemandem eine bestimmte Eigenschaft oder Fähigkeit und die daraus resultierende Wirkung zuschreiben.

Dies ist ein Akt des Bewusstseins, der am Tagesdenken meistens unbewusst vorbeiläuft.

Beispiel: Die Kopfschmerztablette hat in meiner Vorstellung die Fähigkeit, den Schmerz wegzumachen, das ist mein GLAUBE. Jemand hat das behauptet, und ich habe das übernommen. Diese Fähigkeit schreibe ich ihr zu, aufgrund ihrer wissenschaftlich zusammengestellten Inhaltsstoffe, also Eigenschaften. Und die Wirkung kann ich folgerichtig daraufhin beobachten = Schmerzfreiheit nach der Einnahme.

Die Tablette an sich „kann“ nichts. Der Motor zum Erfolg liegt einzig in meinem Bewusstsein.

Gleiches gilt für Nebenwirkungen im „negativen“ Sinne des Erfolges. Warum eigentlich gibt es diesbezüglich so eine lange Auswahlliste zum Verinnerlichen auf jedem Beipackzettel?

Jesus kann Leute heilen. Stünde Er heute vor dir, und das wäre dein GLAUBE, wärst du heil. In einem Wimpernschlag. Glaubst du es nicht, kann dir auch Jesus nicht helfen, denn in DEINEM Bewusstsein findet der Akt statt und nirgendwo anders. Jesus begenete vielen, denen er nicht helfen konnte, so steht es im Neuen Testament.

Jesus, der das Prinzip der Manifestation natürlich kannte und lebte, wie jeder Mensch es tut, der Höheres Bewusstsein erlangt hat, sagte entsprechend: Dein GLAUBE hat dir geholfen. Die Kirchen haben daraus allerlei seltsames Zeugs gebastelt, das alles ist bekannt und hier und anderswo hinreichend beschrieben worden.

GLAUBE ist keine naive Einstellung, sondern das Anwenden eines universellen Prinzips der Manifestation.

GLAUBE verändert deine Einstellung, deine Schwingung, dein Bewusstsein. Kennzeichnend ist die Freiwilligkeit. GOTT lässt jeden von uns glauben, was er oder sie will. Denn erzwungenen GLAUBEN kann es nicht geben. Warum kann niemand einen anderen zwingen (an) etwas zu glauben? Weil es ein individueller Akt ist.

Die Steigerungsstufe ist VERTRAUEN, das eine noch wesentlich höhere LADUNG aufweist. Aus dem blanken Zuschreiben einer Fähigkeit ist bereits viele Male erlebte Erfahrung geworden, die begründet, dass jetzt sogar Zweifellosigkeit herrscht. Deshalb sage ich euch immer, dass ihr in kleinen Dingen üben sollt, damit ihr in schwierigen Lagen wisst, wie es funktioniert. Eine Programmierung zu verändern, die bereits von VERTRAUEN genährt wird, ist sehr schwer. Das ist GOTT- gegeben, denn wer einmal dem CHRISTUS vertraut, den soll auch nichts mehr zurückziehen können.

Natürlich gilt das auch für Negativprogrammierungen, denn in der Bewusstseinsstufe der Dualität (self-consciousness) muss es beides geben, positiv und negativ, förderlich und hinderlich.

Wer glaubt, was alle glauben, wird erleben, was alle erleben. Das ist die Konsequenz aus dem Massenbewusstsein, das unaufhörlich mit Programmierungen gegen das LEBEN gespeist wird

Daher betone ich, dass der WEG innere Arbeit ist, und nicht so knapp.

Die Chemoinfusion selbst hat keinerlei Wirkung, ausser der, die ich ihr zuschreibe. Diese jedoch HAT sie dann, ganz logisch. Insofern ist geistige Klarheit und Präsenz und Anbindung nach OBEN das A und O im Leben, und zwar eines jeden Menschen.