Prinzipien der Heilung, heute: Medikamente und ihre Wirkungsweise

Heute schreibe ich euch aus dem Wunderland. Wenn ich all das, was in der vergangenen Woche abgelaufen ist, innen wie aussen, in einen Artikel schreiben müsste, würde er tausend Seiten lang sein. Ich befinde mich als staunender Beobachter in einem bunten merry-go-round der Synchronizitäten, Geschenke, Hinweise, Ereignisse, dass es fast verfilmt werden könnte. Besonders dankbar möchte ich meine Freundinnen erwähnen, die wenige sind aber umso präsenter. Heute früh sass ich hier fassungslos in der Erkenntnis, was GOTT mir an FREUNDSCHAFT(en) geschenkt hat und weiter schenkt.

Ein Ereignis möchte ich besonders hervorheben. Es geschah nach einem leichten Abendessen im Aussenhof einer urigen Lokalität an der Petrusstrasse (Ja, ER spielt wie stets seinen gesamten Humor aus). Ich geriet durch Einladung einer meiner besten Freundinnen mitten hinein in eine esoterische Verkaufsveranstaltung. Ja, ich weiss, was sich jetzt in denjenigen, die mich schon lange lesend begleiten, für ein Film abspult. Und so war es denn auch.

Zuerst dachte ich, oh Mann, GOTT, willst du mich in meiner Lage auch noch prüfen? Muss ich jetzt Geduld beweisen und den Schnabel halten? Die Dame, die die Produktlinie eines Zaubersprays „mit feinstofflicher Wirkung“ anpries, erzählte wortwörtlich alles, was ich bereits von einst aus dem Anpreisen von Aura Soma, Tachionen, Engelessenzen, Heilsteinen, Reiki, pipapo kenne. Denn es ist der immer gleiche Text, die immer gleichen Versprechungen, Argumente und „Beweise“.

Ich versuchte es entnervt mit atmen, was vereitelt wurde durch das penetrante Herumgespraye mit dem (stinkenden) Wunderheilungsspray. Dann versuchte ich den Dhikr, aber was dort verbal zum Besten gegeben wurde war so absurd, dass ich merkte, wie sich mein Puls trotz allem beschleunigte. Ich fühlte mich in eine Zeit der frühen Menschheitsgeschichte zurückversetzt, in denen Menschen sich heimlich in Wohnhäusern versammelten, um Magie zu betreiben, es war wie in einem Kinofilm. Schliesslich hielt ich es nicht mehr aus, den Puls bis am Hals, und entfachte eine hochinteressante Diskussion über Gefahren und Chancen der Esoterik. Dies ist jedoch nicht, weshalb ich das hier in diesem Artikel erwähne.

Erst gestern Abend ging mir auf, warum ich dorthin geschickt worden war: Indem ich den anwesenden kaufwilligen Damen erklärte, warum kein Mittelchen dieser Welt aus sich selbst heraus eine Wirkung haben KANN, begriff ich selbst für mich, wie das funktioniert. Mein LEHRER lässt mich manches Mal reden, bevor ich selbst Kenntnis von einem Sachverhalt erlange, also mit dem Tagesverstand erlange.

Fakt ist, dass es kein einziges „wirksames“ Medikament auf dem Planeten Erde gibt, gab oder je geben wird. Fakt ist, dass die Wirkung immer nur diejenige sein wird, die der Anwender dem Mittel zuschreibt. Denn die HEILUNG liegt und erfolgt EINZIG im Bewusstsein des Anwenders.

Ja aber aber es wirkt doch auch bei Tieren und bei Kindern, die ja nicht wissen, was passiert!

Das ist stets die triumphale Beweisführung der Esoterikbranche, das war schon vor 13 Jahren so, als ich dort hinein geriet und es wird noch in 13 Jahren so sein.

Doch denkt nach: Wer verabreicht das betreffende Mittel den Tieren und den Kindern? Der Hund holt sich nicht selbst die Globuli aus dem Schrank.

Es bleibt dabei: die Wirkung stammt EINZIG aus dem Bewusstsein des Anwenders.

Nun gibt es eine grosse, grosse Hürde, die es zu nehmen gilt: das programmierte Massenbewusstsein. Wer sich hat programmieren lassen, dass Ibuprofen Kopfschmerz beendet, braucht nichts mehr zu bewirken, der klinkt sich einfach in diesen Massenglauben ein und der Zug fährt. Ruby Nelson erinnert uns in ihrem sagenhaften Buch, dem besten aller Zeiten, dass es entscheidend wichtig ist, aus den race beliefs, dem Massenglauben der erdenmenschlichen Rasse auszusteigen, um ggf. eigene Programmierungen vornehmen zu können, die dem CHRISTUS-WEG entsprechen statt dem hier unten üblichen Weg alles Irdischen.

Dies bedeutet nicht, dass eure Medimante nichts bei euch bewirken können. Nehmt sie schön weiter, doch erkennt, dass es in euch selbst liegt, warum sie wirken. Dies gilt jedoch auch für die sog. Nebenwirkungen. Seid aufmerksam!

Es gibt nur EINEN, der Wirkungen erzeugt, das haben wir hier im Blog schon mehrfach beleuchtet. Nur GOTT allein ist derjenige, der etwas bewirken kann. Alle Kraft und jede Wirkung ist nur eine von IHM entliehene, von IHM, der freigebig Sich selbst an uns verschenkt, immer, in jeder Sekunde, jeder Atemzug ist der Beweis dafür. Jede KRAFT ist eigentlich GOTT. Wer GOTT sehr nahe ist, wie ein Jesus, der hat scheinbar grosse persönliche KRAFT, doch in Wahrheit ist er einfach aus dem Weg gegangen und lässt mehr von GOTT durch sich wirken als es anderen Menschen bisher gelungen ist.

Daher hat Jesus auch niemanden, den Er heilen wollte, mit einem Spray besprüht.

 

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