Dieser Blog endet hier, und zwar in erster Linie, weil die Autorin keine Lust mehr hat, noch weitere Jahre weitere Artikel vor eine Wand aus gesichtslosen, schweigenden Menschen zu werfen. Es geht mir nicht darum, Lob abzugreifen, wie manch ein Ego nun vielleicht geschlussfolgert hat. Doch wer nie sicher sein kann, ob das, was er tut, überhaupt noch irgendwem nützt, wie lange tut derjenige es dann noch? (Natürlich gibt es Leute, die für Geld auch solche Arbeiten ausführen. Nicht mal für Geld täte ich es, doch bei meiner Arbeit geht es per se nicht um Geld, wie jeder weiss.) Mein Angebot, in den persönlichen Dialog zu gehen, wurde von den eifrigen LeserInnen dieses Blogs nicht angenommen, und vielleicht liegt darin für mich ein gewaltiger Segen. Sicherlich.

Es ist im Prinzip in nun dreizehn Jahren auch alles gesagt und erläutert worden, was gesagt und erläutert werden kann, dies in elf Büchern und mehreren Blogs, die es nacheinander gab. Die Wiederholungen, die zwangsläufig entstehen, machen der Autorin ebenfalls keinen gehobenen Spass. (Das hat sie sehr elegant ausgedrückt.)

Weiterentwicklung bedeutet, dass jemand etwas hinter sich lassen muss, um weiter vorangehen zu können. Das tue ich hiermit. Leicht fällt mir das nicht, und ich werde meine Erkenntnisse irgendwie anders verarbeiten müssen als in öffentlicher Artikelschreibe.

Meine Meinung war immer, dass ich die Erfahrungen nicht für mich alleine mache und dass ich die Erkenntnisse und Lektionen durch meinen LEHRER nicht für mich selbst geschenkt bekomme. Das war der Grund, warum ich mich immer wieder mit den Artikeln rumgeschlagen habe, obwohl ich schon mehrmals alles hinschmeissen wollte, und es doch immer neu versucht habe, weil meine Hoffnung immer war, dass es eines Tages eine Zielgruppe für dieses seltene Erleben geben kann.

Mittlerweile bin ich mir da nicht mehr so sicher, ob ich alles teilen soll oder auch nur kann. Der Pfad ist nun so schmal geworden, dass kaum noch jemand mit mir dort unterwegs ist und es niemanden mehr zum Mit-teilen gibt. Und ich bin nicht der Typ, der, um Leserzahlen zu maximieren, irgendein Zeugs schreibt, von dem er selbst erkannt hat, dass es Unfug ist. Daher schreibe ich z.B. nicht mehr über „Dualseelen“, wie ihr wohl gemerkt haben dürftet.

Ich habe keine Ahnung, was nun passieren wird. Ich tappe völlig im Dunkeln und kann – wie eigentlich immer – nur meinem innersten Gefühl trauen, dass dieser Blog hier nicht mehr das Ding der Wahl für mich ist.

Ich wünsche allen Wanderern auf welchem Weg auch immer gutes Gelingen und heiles Ankommen!


Nachsatz am 03.092019:

Heute früh wunderte ich mich, was ich denn nun in Sachen Spiritualität arbeiten soll? Und sass grübelnd zwischen all den Menschen im Bus, der mich zu meinem weltlichen Arbeitsplatz mit 1200 weiteren Menschen kutschierte, zu dem nun noch 270 hinzukommen durch eine zweite Arbeitsstelle….. Auf einmal ging mir ein Licht auf: GOTT ist es viel lieber, mich mit realen Menschen in echten Begegnungen zu erleben, als mit mir in einem virtuellen Raum unpersönliche Worte an eine unsichtbare Menge von Leuten zu senden. Ich glaube, ER steht grundsätzlich mehr auf tatsächliche Interaktion. Es heisst eben doch nicht ohne Grund „www“.

 

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