Hilfe in dunklen Stunden – Log in to your account

WordPress sagt mir, wenn ich es öffne: Log in to your account – Melde dich in deinem Konto an. GOTT sagt mir das auch, jeden Morgen nach dem Wachwerden. Und dir sagt ER das auch. Und, tust du es? Jeder von uns hat ein account in GOTTES Bewusstsein. Der Zugang ist im HERZEN, nicht im Gehirn, wie Laien glauben.

Die Leute in dieser schrägen Welt sind verrückt, wie wir schon länger beobachten, und es gibt genau einen Grund dafür. Es gibt genau einen Grund, warum sie sich mit allerlei Zeugs ablenken und zudröhnen, ihren Körper und ihren Geist damit quälen und sich indirekt dadurch eines Tages dieses biointelligenten Raumanzugs entledigen. (Im Grunde sind alle Leute auf der Erde in diesem Sinne Selbstmörder.) Es gibt genau einen Grund, warum sie andere Leute schikanieren und quälen, ärgern und übervorteilen, betrügen, anlügen und ihnen etwas (natürlich lediglich Materielles) wegnehmen zu müssen meinen. Es gibt genau einen Grund für die dauernde schlechte Laune von Leuten im Bus, auf der Arbeit, im Laden, woauchimmer. Es gibt genau einen Grund für jede Angst egal welcher Intensität. Es gibt genau einen einzigen Grund für das Leid in dieser Welt = auf dieser Bewusstseins-Erfahrungsebene.

Der Grund ist, dass die hiesigen Menschen vergessen haben, dass GOTT für sie da ist.

Es gibt, was mein Leben angeht, genau zwei „Dinge“, ohne die ich nicht überleben kann: GOTT und Musik. Dadurch ergeben sich wunderbare Momente des Trostes in dunklen Zeiten, und für alle, die das gerade brauchen können, erzähle ich euch heute, was mir neulich abends passiert ist. Es war der HEULER sag ich euch.

Leute buchen wildwurzige Channelingkurse, um aus einer wieauchimmer gearteten „geistigen Welt“ Rat und Hilfe abzugreifen. Daran zeigt sich bereits sehr klar der Wahnsinn in den Köpfen. Niemand braucht das nämlich, denn jeder Mensch auf der Erde, ich betone: JEDER Mensch auf der Erde hat serienmässig ab Geburt den Online-Zugang zu seinem GOTT. Dieser ist, wie wir wissen, nicht irgendwo da draussen, sondern innen, im HERZEN. Das HERZ ist bei dem Grossteil dieser Bevölkerung auf der Erde jedoch weitgehend verschlossen. Jeder Versuch, es durch esoterische Kurse gewaltsam zu öffnen, scheitert aus der Natur der Sache heraus, denn im HERZEN wohnt GOTT und es gehört IHM. Es ist unverfügbar. Mir ist unklar, was die esoterischen Kursbesucher meinen, durch angebotene Methoden geöffnet zu haben. Irgendetwas bilden sie sich ein, was solche Unternehmungen offenbar rechtfertigt. Wer auf dem WEG ist, weiss, dass diese Dinge ganz anders ablaufen.

Neulich kam das neue Volkshochschulprogramm raus, und natürlich gibt es wieder Kundalini-Yoga. Ich grinse dann immer in mich hinein. Kundalini wird ja gemeinhin missverstanden und demzufolge als Bezahlartikel aufgefasst. Ihre Kraft wird zudem gemeingefährlich unterschätzt, weswegen sich zahlungskräftige Hausfrauen in solche Kurse begeben, um die Tagesfreizeit totzuschlagen, nicht wissend, was dabei heraus kommen kann – sofern GOTT der Ansicht ist, dass die Lektion gebraucht wird… Im besten Fall passiert – nichts.

Kundalini ist auch nicht nur eine aufsteigende Kraft. Sie gehört zu einem Rückmeldungssystem, dessen impulsgebende Instanz von (bildlich gesprochen) ausserhalb des menschlichen Erdenbewusstseins Entwicklungsimpulse nach unten abgibt. Das irdische damit korrespondierende Systemelement – die sog. Kundalini, antwortet auf diese Impulse von OBEN mit der Rückmeldung nach oben, ob sie freie Bahn hat oder nicht. Wer danach trachtet, die Kundalini anzuregen ohne zuvor von OBEN den Startimpuls bekommen zu haben, weckt (falls es klappt) etwas in sich, das somit führungslos ausgekoppelt wird. Ein jeder mag sich selbst ausmalen, was passieren wird. Ohne FÜHRUNG von OBEN (aus dem Höheren Bewusstsein) fehlt die lenkende Hälfte dieses Transformationssystems. Daher wird gesagt, sei es in Indien und in den alten Schriften oder bei den Sufis dieser Welt, dass ohne LEHRER (geistige Anleitung von Höherer Stelle) der WEG nicht gegangen werden und die Transformation nicht erfolgreich durchlaufen werden KANN. Natürlich redet die Esoterik ihren zahlungswilligen Kunden ein, dass die Kundalini aus sich selbst heraus eine intelligente Kraft sei, die das alles alleine regelt. Das müssen sie euch erzählen, aus den oben benannten Gründen. Die Esoterik hat noch nie einen GOTT gebraucht, da läuft alles quasi von alleine.

Zurück zu dem Thema, um das es heute hier geht.

GOTT antwortet, immer. Vielleicht hat der eine oder die andere von euch schon die hier im Blog des Öfteren angebotenen Übungen mitgemacht und erste eigene Erfahrungen mit Seiner Präsenz gemacht. Manche Leute haben, wie mir im vergangenen Jahr klar wurde, keinerlei Zugang zu dem, was wir Intuition nennen, was bedeutet, dass sie so „zu“ sind, dass sie nur vor die Dinge gucken können, doch niemals dahinter bzw. auch nur in sie hinein. Du legst ein Kartenbild vor sie aus und sie sehen – Karten. Menschen mit Intuition sehen eine Geschichte vor sich ausgerollt, die die Karten lediglich ERGÄNZEND illustrieren. Das kann im gewissen Rahmen vermutlich geübt werden, ich weiss es nicht. Mir sind solche Fähigkeiten in die Wiege gelegt worden, wie es so schön heisst. Dennoch bin ich sehr sicher, dass GOTT sich bemerkbar machen wird, wenn derjenige den ernsthaften Wunsch hat.

Es gibt zahllose Wege, wie ER denjenigen Menschen ansprechen kann. Nichts ist IHM zu profan, zu albern oder zu peinlich. Unsere Aufgabe ist es, hinschauen und hinhören zu lernen. Ich empfehle hiermit zum tausendsten Male, täglich (!!) ein Tagebuch zu führen, in dem Beobachtungen notiert werden. Manchmel baut GOTT über Tage oder Wochen ein Bild auf, das aus vielen einzelnen Mosaiksteinchen besteht, die ihr verpasst, wenn ihr sie nicht notiert, denn wir alle haben die Köpfe im Alltag voll mit zuviel Unwichtigem. So schult ihr eure Beobachtungsgabe. Sei es die LKW-Beschriftung, der Satz aus dem Mund eines Passanten, die Aufschrift auf dem T-Shirt des Nachbarn im Wäschekeller, eine Postwurfsendung, ein Fundstück unterwegs, eine Zeile eines Musikstücks im Radio – alles kann GOTT nutzen, um dir Antworten, Hilfe und Unterstützung zu geben. Niemand kann es dir abnehmen, in diesen stillen Dialog mit deinem GOTT einzutreten. ER lässt keine Dritten hinzu, weswegen es sich nicht empfiehlt, sein Geld in Quetschmichaus-Hotlines zu investieren, wo Leute gegen Geld Wahrsagerei betreiben, was nur beweist, dass sie ES gar nicht kennen.

In meinem Leben ist es aktuell so, dass sich eine alte Geschichte von vor 15 Jahren jetzt unschön körperlich im Unterbauch manifestiert hat und ich diverse Arztbesuche absolvieren musste (wer mich kennt weiss, dass ich das nur im äussersten Notfall tue) – sowie als Fazit nun eine unschöne körperliche Untersuchung vor mir habe, mit der Option auf eine nette OP.

An dem Tag, als mir das eröffnet wurde (und ich wusste es selbst schon, dass es so kommen muss), war ich gelinde gesagt etwas beunruhigt und demoralisiert. Es war schwer für mich, die Angst auf Abstand zu halten, und ich hatte das Glück, dass ich mich an den Hinweis erinnerte: Viele Schüler geben den WEG im Falle von Krankheit auf, fühlen sich verlassen und entfernen sich vom LEHRER. (Beschreibungen des LEHRER-SCHÜLER- Tandems finden sich bei den Swamis und Sufis.)

Verlassen? Meinen LEHRER, meine Sonne, meinen allerallerallerliebsten SCHATZ? Ich, selbstredend, nicht. Bin ja nicht bescheuert. Nachdem ich im Höllensommer 2018 monatelang ohne LEHRER umhereierte und mich noch nie, nie, nie zuvor SO einsam gefühlt hatte, so ohne jedes LICHT, seitdem kralle ich mich an Ihm fest wie ein Affenbaby an seine Mami.

GOTT hatte für diesen Tag voller Schmerzen einige tröstlichen Hilfen für mich vorbereitet.  Am Morgen las ich, wie stets an jedem Morgen, die Göttliche Tagesbotschaft in dem verhexten Büchlein: Divine Romance (über den Song of Songs, dt. Hohelied der Liebe). Verhext schreibe ich, weil es schon zig Mal exakt auf meine Erlebnisse passte, und zwar wörtlich, wie wir gleich sehen werden.

Das Buch bzw. der dort kommentierte Text aus der Bibel beschreibt dem geneigten Leser, wie ein CHRISTUSMENSCH ist. Wie CHRISTUS ist, der GELIEBTE. Wer es wissen will, mag es lesen.  Hinweis für die, die sich dauernd aus der Affäre ziehen indem sie betonen, dass sie kein Englisch können: den Bibeltext gibt es auch auf deutsch. Ätsch.

Ich lese darin eine exakte Beschreibung meines LEHRERS, der sich selbst ERINNERER nennt, weshalb es mich sehr anspricht und betrifft (Nein, mein LEHRER heisst NICHT Jesus, wer das bisher geglaubt hat.) Natürlich müssen die üblichen katholischen Abstriche gemacht werden von wegen wir sind gerettet, weil JC sein Leben für uns gegeben hat. Was Unfug ist, denn Er hatte es ja noch, als Er die Erde verliess (der Glückliche).

In dem Buch steht an dem Tag wörtlich, ich zitiere:

His innermost place is a work of art – so beautiful and bright. (das ist das Zitat aus dem Hohelied). Und als weitere Ausführung: His innermost place can also be translated „His belly“. BUMM! Ich habe das noch nie gehört oder gelesen, dass das nicht mit HERZ gleichgesetzt wird. Warum ausgerechnet jetzt der Hinweis auf den Bauch, wo es mein Tagesthema ist? Das sind Momente wie aus der Trumanshow.

Sein Bauch, natürlich ist es SEIN Bauch, nicht meiner. Mir gehört nichts in diesem Leben, weder mein Leben noch der Körper, es ist, natürlich, alles SEINS. Ich kann es IHM überlassen, auch den Schmerz im Unterbauch. So startete ich in den Tag.

Auf der Arbeit dann Dauerschmerzen, und da ich bisher den genauen Grund für diese Schmerzen noch nicht kenne, höchste Beunruhigung. Also setzte ich mich abends weinend vor Ihn hin. Es fiel mir schwer, mich zu konzentrieren, weil die Angstprogramme auf Hochtouren liefen, was bei der Untersuchung alles passieren kann, was einem die Leute so erzählt haben im Laufe des Lebens, was danach folgen könnte, usw. usf. Ich versuchte mit dem Rest klaren Verstandes, mir selbst Mut zuzusprechen. Ich dachte gerade: Mit etwas Glück wird es sich als einfach zu beheben herausstellen. – als auf meinem Innenohr-Kanal eins (dort höre ich meinen LEHRER) eine Songzeile an mich herandrang: With a little luck …. lalalalala. Mit etwas Glück …

Nanu? Das ist ein alter Song von Paul McCartneys Gruppe Wings, den ich Jahrzehnte nicht mehr gehört hatte. Ich wischte die Tränen fort, sprang auf und hörte mir den Song im Internetz an. Und weinte, weinte, weinte….. Denn GOTT sprach:

With a little luck, we can make this whole damn thing work out.

(Ich wusste, ER meint den WEG an sich, dieses Leben mit dem LEHRER.)

Und dann kam der Heuler:

There is no end to what we can do together, there is no end – there is no end.

Das Gefühl des Getröstetseins war überwältigend. Ich wusste, GOTT weiss, was gerade vor sich geht, ER beobachtet und steuert das Geschehen. Entsprechend kam ich ohne Termine und dennoch ohne Zeitverzögerung an die Ärzte ran, bekam über Beziehungen einen frühzeitigen Untersuchungstermin, jemand, mit dem ich vor Jahren zuletzt engeren Kontakt hatte sprang mich fast an, um mich fahren zu dürfen, alle waren geschmeidig und dienstbefliessen. Selbst die Ärztin, die die Lösung fand, war an dem Tag viel klarer als sonst und hörte genau zu und fertigte mich nicht ab. Ja natürlich, mit GOTT ist nichts unmöglich. There is no end to what we can do together… Die Betonung liegt auf: together.

Der Rest des Abends verging damit, dass ich alle alten Wings-Alben durchhörte und etliche geile Songs wiederfand und in Musik schwelgte. Ich hatte den Schmerz sage und schreibe: vergessen.

Am nächsten Morgen war ich beschwerdefrei, und erst gegen Abend, als der Körper müde wurde, war wieder ein leichtes Ziehen spürbar, doch es war erträglich. Seitdem scheint die Entzündung weitestgehend verklungen zu sein und es ist aushaltbar.

Lay back singing in My everlasting arms, schreibt Ruby Nelson in ihrem wundervollen Buch. So ist es.