Als schlechte Kopie rumlaufen – oder das Eigene finden. Ein mahnendes Wort an alle Leser(innen)

Noch kurz ein Wort zu dem Thema „Besetzte Personen„. Ich gebe zu Bedenken: nicht jeder, der sich wie ein A…loch verhält, hat gleich eine Besetzung. In unserer achso modernen Gesellschaft sind beinahe alle Leute mit narzisstischen Verhaltensweisen unterwegs, weil uns beigebracht wird, nur so komme man voran, wohin auch immer. Besetzungen sind andere Kaliber. Auch ist nicht jeder, der hässlich aussieht oder fremd gleich von irgendwas Bösem besetzt. Hier brodelt im schlimmsten Fall nur des Deutschen ererbte Fremdenfeindlichkeit. Ich rate zum eigenen Wohle zu allerhöchster Vorsicht, bevor irgendwelche Verdächtigungen geäussert werden.

Für das normale Auge ist das Phänomen unsichtbar. Menschen können sich eine Menge einreden, und es ist oberste Pflicht, sich täglich selbst genauestens zu hinterfragen, sich mit GOTT hinzusetzen und seine Ansichten ggf. korrigieren zu lassen. Wer das nicht kann oder meint, nicht zu können, hat nur diese eine vordringliche Aufgabe: den Kontakt herstellen. Alles andere geht ihn dann per se nichts an, denn ein jeder kehr´ zunächst vor seiner eigenen Tür, wenn ihr wisst, was ich meine. Ohne Höheren Massstab umherzurennen ist so eine Art spirituelles Harakiri.

Unsere beliebten Esoteriker rennen gern so umher und beschliessen, wer geheilt werden muss und wer von Aldebaran stammt und wer nicht, sie lesen gierig in anderer Leuts Akten in der Akasha-Chronik (oder glauben das zu tun), doch sich selbst sehen sie selten genauer an. Leidige von mir gemachte Erfahrungen mit dieser Personengruppe.

Ich kann mir vorstellen, dass manche Leute sich in so eine Thematik wie die der Besetzungen reinsteigern und Alpträume davon bekommen. Angst darf nicht dabei sein, dann ist es nicht für dich. Wenn du dich damit befassen sollst, bist du dafür entsprechend vorbereitet. Wenn du es nicht bist, bist du es nicht. Einfache Formel.

Ich bin deshalb nicht Friseurin, weil ich kein Talent dazu mitgebracht habe. Sicher könnte ich es mühselig lernen und womöglich ganz passable, einfach gestrickte Haarschnitte hinkriegen. Doch die FREUDE am Tun würde fehlen. Denn meins ist in diesem Leben etwas ganz anderes. Wer keine Be-gab-ung für etwas hat, also von GOTT die Gabe dazu nicht mitbekommen hat, darf getrost die Finger davon lassen, sofern er oder sie das Eigene finden will, das also, was ihm oder ihr wirklich entspricht. Ansonsten rennt ihr als schlechte Kopien umher und macht euch nur unglücklich.

Zum Beispiel stelle ich immer wieder fest, dass Leute, die mir schreiben, meine eigenen bevorzugten Wörter benutzen, was seltsam ist, denn bei der möglichen Anzahl von Wörtern in der Welt sollte es möglich sein, eigene zu rekrutieren. Ich lese oft Zuschriften, die von mir selbst stammen könnten. Gruselig. Warum wird das getan? Ich weiss es nicht. Ich zitiere auch oft Ruby Nelson, doch sie regiert nicht meinen persönlichen Wortschatz.

Mir stellt sich daraufhin die Frage: Wie viel von dem, was ich im Blog schreibe, wird in der Öffentlichkeit unhinterfragt übernommen? Ich betone seit Tag 1, dass ihr EIGENE Erfahrungen machen müsst. Eigene. Und nicht versuchen, meine Erfahrungen zu wiederholen, sie mit Gewalt in euren Leben auch aufzufinden. Ihr werdet das meiste dort nicht finden, weil ich ein Leben lebe, das gänzlich anders ist als alle anderen.

Jeder muss sein Eigenes anschauen, denn GOTT hat schon eine Katrin, er braucht keine zweite. Ebenso hat GOTT schon einen Rilke, einen Mozart, einen John Lennon, einen Jesus. Er stellt NIEMALS Kopien her.

Wie kann die Katrin sich denn DA einreihen? Hat sie einen Höhenflug?

Nein, doch es gibt etwas, das ich mit diesen Personen sehr wohl gemeinsam habe:

Ich habe aufgehört, eine schlechte Kopie zu sein.

Das kann ein jeder Mensch, denn ein jeder ist von GOTT als Original gedacht. Gewöhnt euch ab, auf andere zu schauen und lernt, euch selbst anzuschauen.  Nicht, weil ihr eitle Egomanen werden sollt, sondern weil ihr eure persönlichen Themen und Aufgaben nur in euch selbst finden werdet und nirgendwo anders. Andere können euch lediglich Impulse geben, Anregungen, euch zeigen, dass ES geht. Zeigen bedeutet: AN SICH SELBST zeigen, beispielhaft vorausgehen.

Heilung ist rezessiv, niemand anderes kann euch dabei helfen, n i e m a n d. Ihr seit darauf angewiesen, euren eigenen Draht zu GOTT zu finden, anders kann ein Leben nicht gelingen. Das ist ein Faktum, das uns lebenslang verschwiegen wird, und daher suchen wir Menschen kreuz und quer wie kopflose Hühner in der Welt nach Antworten. Die es dort niemals geben KANN. Stattdessen sagt man uns praktischer Weise, was MAN anzieht, was MAN isst, wohin MAN in Urlaub fährt, dass MAN ein TV und Auto und Haus und Grill im Garten haben muss. Das Eigene findet auf diese Weise niemand.

Ihr müsst lernen, und ich sage: müsst lernen, nach innen zu gehen. Erst dann endet die quälende Suche. Ich zum Beispiel suche da draussen schon längst nichts mehr. GOTTSEIDANK.

 

 

 

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