Lügen über die Wechseljahre und ein steinzeitliches Menschenbild

Nach dem sehr wunderbaren Artikel über meine Beatles kriege ich jetzt kaum die Kurve zu dem anderen Thema, das mir neulich über den Weg lief. Ich forsche aus gegebenem Anlass derzeit über die sog. „Wechseljahre“, die erstaunlicher Weise nur Frauen betreffen, was jedoch nicht so erstaunlich ist, wenn wir bedenken, dass die Degeneration der Erdenmenschheit gegenüber normalen Menschheiten vor allem durch das Gebähren gekennzeichnet ist. (Die Profimuttis da draussen würden oder werden aufschreien bei solch einer Gedankenäusserung, und doch sehe ich das exakt so.)

Ich fand einen Ratgeber, der für kleines Geld auf meinen Kindle gebeamt wurde. Und fiel von anfänglichem Lachen in bodenloses Entsetzen. Das Bild, das darin von Frauen gezeichnet wird, und auch von Männern, und allgemein vom Menschen, ist unfasslich. Klar meint die Dame, die es geschrieben hat, es so, wie es da steht, denn so hat sie die „Fakten“ gelernt und gibt sie unhinterfragt weiter. Doch sie berücksichtigt nicht, dass es beim Menschen immer und einzig um Bewusstsein geht.

In dem Buch steht zu lesen, dass der Mensch, resp. die Frau, hilflos ihren Gefühlen ausgeliefert ist, die ihr Körper mittels der Hormone verursacht. Der Körper als Gefühlsverursacher … ich ahne, was gemeint ist, doch das ist so absurdes Denken, dass ich mich in die Steinzeit zurückversetzt fühlte. Natürlich wird das sog. „steinzeitliche Erbe“ auch mehrfach herangezogen, um zu erklären, warum Leute ungehemmt fressen und warum Männer sich eine Jüngere suchen, sobald die Angetraute in den Wechseljahren ist. Ich dankte GOTT lauthals, dass ich in einem gänzlich anderen Universum lebe.

Das geheime Motto und somit die Botschaft an die Leute da draussen von dieser und all den anderen „wissenschaftlichen“ Publikationen lautet uni sono: Der Mensch lebt noch im animal consciousness. (Da ich kein Erklärbär bin, kann ich euch nicht ersparen, das Buch von Bucke hierzu selbst zu lesen, zumindest die Einleitung, die kostenfrei als pdf im Netz erhältlich ist und nicht zuviele Seiten umfasst, das dürfte ein jeder schaffen.)

Wenn ich mir meinen alten Kater anschaue, ist mir klar, dass der von seinem Körper 1:1 in seiner Laune beeinflusst wird. Wenn er Hunger hat, beisst er der Katze in den Allerwertesten, um meine Aufmerksamkeit zu erregen. Er latscht dann schlecht gelaunt durch die Wohnung und kaut Dinge an und frisst Mülleimerbeutelfetzen, die er dann demonstrativ wieder auskotzt. Er ist mit seinem Körper identifiziert, weil er ein Tier ist und kein sehr hohes Bewusstsein hat. Ein Mensch, der auf der nächsthöheren Bewusstseinsstufe = im self-consciousness oder Ego-Bewusstsein lebt, zeichnet sich jedoch dadurch aus, dass er eben NICHT mehr mit seinem Körper identifziert ist. Oder bist du es? Ich kann mir das nicht vorstellen, wie das sein soll. Ein Mensch ist nicht sein Körper, er hat einen, bewohnt einen Körper. Oder etwa nicht?

Wenn ein Mensch schlechte Laune hat und die Impulskontrolle scheitert, liegt das einzig daran, dass er nicht an seinem Bewusstsein arbeitet, dass er seinen Massstab = GOTT vergessen hat – nicht jedoch an irgendwelchen Hormonen. Zuerst der Geist – als FOLGE der Körper. Doch niemals andersherum, natürlich nicht, denn das ist auf der höheren Stufe unmöglich.

Ein Mensch im noch höheren Bewusstsein = cosmic consciousness hat sogar die volle, bewusste Kontrolle über den Körper, wie der Christusmensch, den wir Jesus nennen eindrucksvoll demonstriert hat. Zu welchem Zweck? Damit wir genau DAS kapieren. Ich verweise erneut auf das Buch von Ruby Nelson zu diesem Thema.

Wir hier befinden uns zunächst noch im self-consciousness, manche sicherlich am unteren Rand, andere an der obersten Grenze kurz vor dem oder überlappend mit dem cosmic consciousness. Das wird in Allerweltsratgebern natürlich nicht berücksichtigt. Es besteht kein Interesse, diese Sachverhalte dahingehend zu beleuchten, denn die kaufende Masse will keine Bücher lesen, die ihnen sagen, dass sie als Menschen in einer Ver-antwort-ung stehen – GOTT antworten müssen, wenn ER sie anruft.

Stattdessen lese ich in dem Buch das Folgende… nah am Original-Text wiedergegeben; Frauen haben ganz viel Stress in den Wechseljahren, weil:

– weil die Hormone das Gefühlsleben durcheinanderbringen

– weil sie in diesem Alter am oberen Ende ihrer Karriereleiter angekommen sind

-weil das Älterwerden droht, sie aus dem Beruf herauszudrängen

-weil die Kinder erwachsen sind und die Mütter verzweifelt eine neue Aufgabe brauchen

-weil manche Frauen Torschlusspanik bekommen, wenn sie noch kinderlos sind

-weil ein langjähriger Ehemann das Interesse an seiner inzwischen mittelalten Frau verliert und sich eine  Jüngere sucht bzw. eine Frau, mit der er sich unkomplizierter vergnügen kann.

Ich frage euch, was diese Leute für ein Weltbild zeichnen? Ich kann mich in keinem einzigen der Punkte wiederfinden – und danke meinem GOTT dafür. Die Gouda-Frau: mittelalt und abgelagert. Dass der zugehörige Gatte ein fettiger Fleischfresser ist, bleibt unerwähnt. Ich schreibe das ebenso deutlich, wie die Frauen in dem Buch als hirnlose ausgemusterte Steinzeitfrauen hingestellt werden.

Wer das Buch selbst lesen will, erfährt via Mail gerne Titel und Autorin von mir.  Ich weiss nicht, ob ich noch weiter darin lese, mir haben die ersten Kapitel sowas von gereicht.

Fazit: Wenn ihr mal wieder einen Tag haben solltet, an dem ihr mit eurem ungewöhnlichen LebensWEG hadert, dann erinnert euch an diesen Artikel und freut euch, dass ihr aus dem Programm „Frauchen“ ausgestiegen seid – GOTT sei Dank.

 

 

 

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