Immer wieder im Alltag üben: Vertrauen ist der Highway, auf dem GOTT ausliefert

In den nur sehr wenigen Gesprächen über die wirklich wichtigen, lebensentscheidenden Themen, die ich führen darf – meistens wollen die Leute lieber über Arbeit, Urlaube, Mahlzeiten, Geld und andere Leute reden – in diesen wenigen gehaltvollen Gesprächen geht es darum, GOTT im Alltag zu entdecken und das, was wir über IHN und SEINE Beziehung mit uns wissen, im schnöden Alltag unseres Erdenlebens anzuwenden. Theorien sind nett, doch ich stehe mehr auf das Ausprobieren, wie jeder eifrige Leser meiner Arbeit schon weiss.

Wer bereit ist, Erfahrungen zu machen, bekommt von GOTT Gelegenheiten für diese selbigen. Das ist sozusagen das Grundgesetz der Göttlichen Beziehung. Denn GOTT steht ebenso sehr auf Erfahrungen wie ich (du? wir? manche von uns.) Erfahrungen machen = LEBEN. Es gibt hierzulande eine neue Plakatwerbung, die besagt: „Erfahrungen stehen dir gut“. Das gefällt mir. Ich weiss gar nicht, von welchem Verein die Werbung ist, merke ich gerade, denn ich empfand es so, dass mir der Satz von IHM gesagt wurde, daher war das unwichtig für mich.

Kürzlich bat ich GOTT darum, ER möge mir zeigen, warum ich eine bestimmte Angst immer noch „habe“, da sie immer noch etwas für mich eklatant Wichtiges in meinem Leben verhindert. Ich vergass die Bitte wieder und tauchte stattdessen ein in eine weitere Videoserie, 10 Folgen, die mich von der ersten Sekunde an in ihren Bann schlug. Dann fing es an.

Ich lag nachts wach oder wachte auf – voller Panik. Das kenne ich gar nicht mehr von mir, das war früher einmal. Die Serie hatte exakt DIE Angst getriggert, die ich gerne gezeigt haben wollte. So geht das mit GOTT. Was nun?

Wie kriegen wir so eine Angst nun weg, magst du fragen. Denn in der Welt, die wir teilen, ist Wegmachen das Zauberwort aller Medizin und Psychologie und auch in der Heileresoterik. Doch nichts kann jemals einfach verschwinden.

Spiritualität ist, ganz anders als Esoterik, so etwas wie eine Kunst. Sie hat eine unübertreffliche Eleganz und Anmut, sie besitzt eine spezielle Schönheit. Diese Schönheit und Eleganz sind es, was wir in den weisen Geschichten eines Jesus wahrnehmen (wenn unsere Wahrnehmung fein genug ist), was seinen Aussagen dieses Verblüffende, Fesselnde verleiht. Doch die spirituelle Kunst besteht niemals im groben „Wegmachen“. Die Kunst besteht darin, das Hinderliche zu überwinden. Es einfach im Regen stehen zu lassen.

Mir wurde in den vergangenen Nächten gezeigt, dass ich mit dieser alten Angst nur auf eine einzige Weise fertig werden (= abschliessen) kann: Indem ich Vertrauen habe. Vertrauen ist die einzige wirksame Kraft, und sie enttarnt alle Lügen, ist grösser als jede kleinliche Angst. Vertrauen breitet sich aus, wenn du es lässt, und die Angst wird dadurch ihrer scheinbaren Wirksamkeit schlicht enthoben. Sie verliert die scheinbare Bedeutung, die du ihr gegeben hattest.

Wenn du mit Vertrauen Probleme hast, frage dich: Wo liegt dein Denkfehler? Der dir eingebimst wurde, lebenslang?

Er lautet: „Vertrauen haben ist lediglich eine menschliche Eigenschaft von Naivlingen und Kindern und von Frauen, die betrogen werden, etwas also, mit dem man in der rauhen Welt nicht weit kommt.“

Niemand hat dir je gesagt, dass Vertrauen Wirkungen zeitigt. Dass es eine reale Kraft ist, die Veränderung und Fortschritt bewirkt, die Dinge in der Welt in Bewegung bringt, und zwar in eine sehr schnelle Bewegung. Vertrauen ist nichts, was nur in dir selbst stattfindet. Vertrauen ist deine Hotline mit GOTT. ER sitzt am anderen Ende der Leitung, wann immer du vertraust. Du wählst quasi damit GOTTES Telefonnummer, und ER geht immer ran, immer. 

Vertrauen löst alles, doch nicht, weil du dich in ein warmes weiches Gespinst hüllst und die Augen vor der Wirklichkeit verschliesst. Weit gefehlt. Vertrauen ist der Highway, auf dem GOTT ausliefert. Was liefert GOTT aus? Hilfe, Unterstützung, Lösungen, immaterielle ebenso wie materielle. Ich muss mich um nichts kümmern = mir selbst unproduktiven, hinderlichen Kummer machen.

Es findet statt. Ich weiss es, weil ich so lebe.