Gib et mich

Gestern verfuhr sich der Busfahrer. Was mir zweierlei über das menschliche (irdische) Bewusstsein zeigte.

Er verfuhr sich zunächst auf der Hinfahrt zum Fitnessstudio. Scheisse, das ist das zweite Mal! meckerte er lautstark mit sich selbst. Meine Tochter und ich schauten uns nur an – sowas haben wir noch nie erlebt. Auf der Rückfahrt gerieten wir wieder an ihn, und prompt verfuhr er sich erneut, diesmal an einer anderen Stelle der Strecke. Scheisse! Da lachten wir noch.

Als er den riesigen Bus (ich hatte vergessen, wie riesig so ein Bus ist) in einer Garteneinfahrt wendete, lachten wir nicht mehr und ich ertappte uns dabei, wir wir uns am Sitz festhielten.

Dies zeigte mir, dass wir stillschweigend Abläufe in der Welt als sicher und vertrauenswürdig voraussetzen, dass wir darauf setzen, dass die Dinge immer gleich vor sich gehen werden. Bis ein unübliches Geschehnis eintritt und wir bemerken, oder manche vielleicht auch nicht, wie leicht wir aus einer von uns unbemerkt hingenommenen täglichen Routine hinausgerissen werden können. Busfahrer kennen den Weg, so setzen wir voraus. Unerhört, dass so etwas passiert. Und doch liess Mister GOTT es passieren. Genau diese Erwartung immer gleicher Abläufe ist fatal. Sie zeigt uns, dass wir hier und da in einer engen Unbewusstheits-Matrix fest am Strick laufen.

Das zweite, was mir auffiel war, dass ich mein Leben jeden Tag bedenkenlos einem anderen, wildfremden Menschen anvertraue, indem ich in einen Bus steige. Das ist nichts anderes, als wenn ich in ein fremdes Auto steige, nur dass ich mein Tun im Falle des Omnibusses mit vielen Menschen teile. Ich vertraue dem Busfahrer. Als dieser versagte, wie gestern, wurde mir bewusst, dass ich auf den Falschen gesetzt hatte und wo mein VERTRAUEN eigentlich hingehört. Danke für die Erinnerung, Mister GOTT!

In der Stadt, in der unser Fitnessstudio ist, sind die Abfalleimer von der Gemeinde aus mit Ruhrpott-Sprüchen beklebt worden. So steht auf einem: Gib et mich! Was so viel heisst wie: Gib es mir. Nicht im Sinne von hau mich, sondern im Sinne von Gib mir deinen Müll (dem Müllbehälter). Gib et mich. Natürlich weiss der gerviewte Leser bereits, worauf ich hinaus will.

Gib MIR deine Sorgen, Probleme, Ängste, gib MIR dein Vertrauen, denn nur bei MIR ist es sicher, bist DU sicher.

Die Preisfrage lautet: Wie oft am Tag gibst du es IHM? Jeder, der auf diesem WEG nach HAUSE mitmachen will, darf sich das täglich fragen. Muss es tun, um sein schräges Denken kontinuierlich zu korrigieren (zu entprogrammieren) bzw. es korrigieren zu LASSEN. Falls sich jemand dafür interessiert, wie das sehr leicht geht, der mag das neue Buch erwerben und damit üben.

GOTT und ich agieren miteinander bekanntlich seit ich denken kann auf dem beliebten Spielfeld „Geld und Vermögen“. Derzeit gibt es wieder etliche Bewegungen auf meinem Konto, euphemistisch ausgedrückt. Kurzum: ich schwimme Pfennige umdrehend umher und hoffe, dass der Monat nicht mehr so lang dauern wird. Gestern entdeckte ich auf meiner Bank-EC-Karte ein Wort, das mir noch nie aufgefallen war. Wir betrachten es einmal von allem abgesehen, was David Icke dazu sagen würde, denn GOTT steht alles zu Seiner Verfügung und ER nutzt auch die Dinge, die eigentlich zu unserem Schaden und zu unserer Verhöhnung erdacht wurden, denn IHM ist sowas schnuppe. ER hat bekanntlich die alleinige Macht und Gewalt über ALLES und ALLE. Das kann ein jeder leicht in seinem Alltag erfahren, wenn er oder sie die Augen und Ohren aufmacht. Und beginnt, die Welt mit SEINEN Augen zu sehen.

Auf der Karte steht:

TRUST.

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