Das Ende der Emotionen – inneren FRIEDEN erreichen und Erfahrungsstufen der LIEBE

Beim Anschauen der ideentechnisch an sich guten Serie, die in der Umsetzung leider sehr anstrengend war und deren Schluss mir vorkam, als ob jemand bloss schnell, schnell ein Ende finden wollte, fiel mir vor allem eins auf: Die Leute, die gezeigt wurden, hatten erstens Probleme, die sie nicht gehabt hätten (und die niemand hätte), wenn sie eine bewusste Beziehung zu GOTT hätten; zweitens fiel mir auf, wie der Zuschauer durch das übersteigerte Zeigen von Emotionen dazu angeregt werden soll, ebenfalls den Wahnsinn in sich zu festigen, der die Protagonisten lenkt und irr- leitet.

Die Probleme, die Leute im self-consciousness haben, wären verschwunden, sobald sie eine bewusste Beziehung zu GOTT etablieren würden = ins Cosmic Consciousness eintreten würden. Es gäbe also etliche weltliche Probleme weniger, wenn nicht gar keine mehr, und die darum kreisenden Emotionen würden gleichfalls versiegen. Das ist der Grund, warum ich jegliches Interesse an weltlichen Romanen und Romänchen und Filmen und Serien verloren habe. Das, worauf es ankommt, wird nirgendwo thematisiert, auch nicht in den esoterisch verbrämten und doch ebenso weltlichen Filmchen. Sattdessen wird all überall eine rückständige Lebens- und Denkweise von Menschen nahe dem animal consciousness gezeigt, d.h. am untersten Rand des menschlichen self-consciousness. Am liebsten sollen wir alle dort unten bleiben, regiert von den dazugehörigen unteren eins bis drei Chakren. Diese werden mächtig bedient in allen Serien und Spielfilmen. Auch sog. Liebesfilme behandeln nicht LIEBE, sondern Be-gier-de und Habenwollen (untere zwei Chakren, meist in Kombination mit dem dritten Chakra), also das, was im self-consciousness unter angeblich LIEBE verstanden wird.

LIEBE oder Liebe ist ein sehr eindrucksvolles Beispiel, wie ein und dieselbe Angelegenheit im Lauf aufwärts durch die Chakren nach oben = aufwärts auf der Bewusstseinsleiter nach oben immer mehr veredelt wird. Das Folgende ist eine grobe schematische Darstellung, um die Unterschiede zu verdeutlichen.

Im untersten Stadium, noch sehr nahe dem animal consciousness, wird Liebe durch das unterste Chakra ausgedrückt: Arterhaltung. Dabei ist es den Leuten egal, ob ihre Kinder (Ja, das gibt es leider aktuell in der „menschlichen“ Gesellschaft, mitten unter uns.) oder überhaupt andere Menschen zusehen.  Es geht rein um das dringende Ausleben des Impulses. Kein Denken.

Im nächsthöheren Stadium regiert die Lust, also das zweite Chakra. Diesen Leuten ist alles recht, was diese Emotion hervorruft und steigert. Hier setzt die Werbung ein und alle visuellen Medien, die (frauenabwertende) Mode etc. Vermehren wollen diese Personen sich dadurch nicht, und das hat die Antibabypille auf den Plan gerufen. Egoismus pur und eine hohe Zündkraft für Mord und Betrug. Das Gegenüber muss dem eigenen Ego schmeicheln durch ein attraktives Äusseres. „Denken mit den Genitalien“.

Die nächste Stufe ist kalkulierte Machtausübung durch den Kampf der Geschlechter. Ich liebe dich – solange du in meine Pläne passt. Hier ist das egoistische Besitzenwollen entscheidend und die Leute heiraten, um eine feste Bindung zu erreichen. Hier bietet sich ebenfalls Nährstoff für Mord und Betrug, doch geht es hier neben dem anderen Menschen (als vermeintlicher Quelle des subjektiven Wohlbefindens) besonders auch um Geld und Sicherheiten, um mit der Paarung verbundenen materiellen Besitz (z.B. Immobilien). Bsp. Jemand heiratet die Tochter des Firmeninhabers, um Reichtum und Macht zu erlangen. Der planende Intellekt spielt eine Schlüsselrolle bei der Partnerwahl.

Die nächste Stufe ist die Herzensliebe, das Ideal aller Kitschautoren und Esoteriker. Es mischt sich dennoch hier immer noch ein massives Habenwollen hinein, rein ist diese Stufe also noch nicht. Sie zielt zudem auf das exklusive Paarsein ab, auf „wir zwei gegen den Rest der Welt“, bedient also immer noch das Ego und das Getrenntsein vom Ganzen. Hier finden sich all die esoterischen Ideen rund um die „Dualseelen“ und „Seelenpartner“ und um Prinzen und Prinzessinnen. Eine erste Ahnung des KÖNIGS scheint im Bewusstsein auf und wird unglücklich auf Erden in Gestalt eingeformt gesucht.

Das Herz ist der zentrale Übergangspunkt vom self-consciousness ins Cosmic Consciousness, daher beginnt der Rest des irdischen WEGES (die vorletzte oder letzte Inkarnation) stets mit einer Herzöffnung.

In der nächsthöheren Stufe dann wird erkannt, dass LIEBE etwas ganz anderes ist als nur Liebe, und dass es um alle anderen geht und nicht um das Paar oder die bzw. den Liebenden selbst. Wer diese Stufe erlebt, bringt bereits ein Talent mit, das den Ausdruck der LIEBE nach aussen hin in die lieb-lose Welt ermöglicht. Hier beginnt das Cosmic Consciousness.  (sog. Kehlchakra) „LIEBE ist Ausdruck, ist Manifestation.“

In der nächsten Stufe wird kosmische Schau und beginnende Gotteserkenntnis in LIEBE erreicht (sog. Drittes Auge). Die Effekte dieser und der vorherigen Stufe beschreibt Richard Bucke in seinem Buch sehr ausführlich, daher muss ich sie hier nicht wiederholen. Das Motto auf dieser Stufe lautet „Alles ist ein Ganzes und ich bin Teil davon.“

In der letzten, auf Erden noch möglichen Stufe wird Göttliche LIEBE durch das höchste irdische Chakra erfahren, das Kronenchakra. Hier löst sich der Menschenpaargedanke ebenso wie alles Habenwollen auf und wandelt sich in einfaches nur-noch-SEIN-Wollen-in-GOTT, dem letzten, ersten, ultimativen GELIEBTEN.  „Ich selbst bin das GANZE“ (Wobei sich der ich-bin-Gedanke hier in Wahrheit auflöst.)

Das ist der Königsweg der LIEBE.

Wir bewegen uns in allen Serien und Filmen auf den untersten Stufen dieses Bewusstseinsweges.

Daher weiter im Thema:

In der eingangs beschriebenen Serie bringt eine bereits hochgradig emotional überaufgeregte Frau, die ich als tierisch anstrengend wahrgenommen habe, ihren alten Vater im emotionalen Affekt um, weil ihr geplanter Weltruhm in Gefahr ist (glaub ich, ich verstehe deren Motive meistens nicht). Das ist schon so dämlich, dass ein normaler Mensch ein Schleudertrauma vom Kopfschütteln kriegen könnte. Und nicht genug: danach wird ihr verzerrtes Gesicht minutenlang in Grossaufnahme gezeigt, in der Hoffnung, beim Zuschauer die Spiegelneuronen zu triggern, damit der sich auch betroffen und unwohl fühlt – also in inneren Unfrieden gerät. Oder warum sonst soll sich jemand ein Mördergesicht anschauen sollen?

Innerer Unfriede ist die Grundvoraussetzung, um die Welt, wie sie derzeit funktioniert, am Laufen zu halten. Unter innerlich FRIEDLICHEN Menschen wären Ereignisse, wie sie in dieser und allen (!) anderen Serien und Spielfilmen gezeigt werden, unmöglich. Sie würden niemals stattfinden. Um die Verhöhnung des Menschen auf die Spitze zu treiben, wird der zuschauenden Masse in der Serie selbst genau das erklärt. Doch diese beziehen die Sätze natürlich nicht auf sich. Das Problem sind das Wollen und die Be-gier-de, engl. desire. Ego will aber, will aber, will aber. Dadurch entsteht Unfrieden, denn etwas zu wollen, was GOTT nicht will, ist Wahnsinn und Dummheit in höchster Potenz. Wer sich nicht von seinem GOTT führen lässt, will selber wollen und führt einen immerwährenden Krieg gegen GOTT, den niemand gewinnen kann.

Ich habe die Grossaufnahmen der verstrahlten Gesichter immer vorgespult, ich kann da nicht mitfühlen. Nicht, weil ich herzlos und kalt wäre, sondern weil ich es nicht nachvollziehen kann, was in den Personas vor sich geht. Es langweilt mich, es ist so fern ab von normalem menschlichen Erleben, und so unnütz, sich das anzugucken. Sicher kriegen solche Schauspieler einen Filmpreis für ihre Fähigkeit, Unfrieden auf ihren Gesichtern darzustellen.

Das erste und wichtigste Kennzeichen eines höheren Bewusstseins ist der innere FRIEDE. Das Verschwinden der Ego-Emotionen. Das Aufhören des Planen, Wollens, Wieverrücktwünschens. Ein guter LEHRER hungert das Wollen des Schülers aus.

Der FRIEDE (ebenso wie der LEHRER) gehört zur letzten Stufe der LIEBE, des Nurnochseinwollens in GOTT.

Das entspannt den Kopf ganz ungemein: Ich habe keine Pläne, die über das Erledigen der haushaltsnahen Tätigkeiten in dieser aktuellen Woche hinausgehen. Weder plane ich etwas für dieses Jahr, noch für nächstes Jahr, noch für in zehn Jahren. Ich will nichts erreichen. Ich spare auf nichts hin, auf keinen Urlaub und auch sonst nichts, und ich arbeite nicht auf eine Rente hin oder was auch immer. Mein einziges Ziel ist dieser innere FRIEDEN, der ein unvergleichbares Wohlempfinden mit sich bringt, das durch nichts in der Welt erzeugt werden kann. Unbeschreiblich.

Immer, wenn er in mir erschien, konnte ich nicht mal wünschen, er möge nie mehr aufhören, das kam erst hinterher, als ich wieder aus ihm hinaus geraten war oder besser: wurde … denn es lag völlig ausserhalb meines aktiven Zutuns, ES geschah mir einfach. Es ist ein unangekündigter Zustand völligen Einverstandenseins, Nichtsmehrwollens, absoluter Ent-Spannung und des absoluten Wissens, dass alles absolut richtig ist. Ich habe das nun schon mehrmals erlebt, nicht durch zwanzig Jahre langes Meditieren oder so einen Unfug. Es geschieht von selbst, weil GOTT es will, wann GOTT es will.  Seit es das erste Mal geschehen ist, das war im Sommer 2018, hat sich mein innerer Grundzustand verändert, und mit jedem neuen Aufscheinen dieses FRIEDENS in mir wird das grundlegende, zufriedene, wunschlose, friedliche Empfinden auch im Alltag stärker und langanhaltender. Es verändert alles, zu wissen, und zwar aus eigener Erfahrung, aus eigenem Erleben, dass es solch einen FRIEDEN gibt. Mir fällt auf, dass mein Widerstand gegen GOTT (die Quelle dieses FRIEDENS) dadurch versiegt ist. Ich lehne mich nicht mehr auf, denn jede Auflehnung widerspricht genau dem FRIEDEN, der das Schönste ist, das mir je geschah.

Dieses Ziel erreicht der Mensch paradoxer Weise nur durch das Aufgeben des  Erreichenwollens. FRIEDEN ist unverfügbar, und doch kann ein jeder von uns etwas dazu tun, dass er in ihm selbst ebenfalls aufscheinen kann.

Was, das wird in diesem Blog und in allen meinen Büchern (bisher zehn, wer es nicht weiss) seit 2007 ausführlich beschrieben.

 

 

 

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