Duplex-Personality = „Dualseele“. Berichte von jenseits der Twilightzone

Heute sah ich mir mehr zufällig (weil ich etwas anderes aufgerufen hatte) die Vorschläge auf amazon für Romane und Sachbücher an. Nichts davon war auch nur im Entferntesten interessant für mich, wie immer, wie schon seit langem und wie hier schon berichtet. Ich kann seit vielen Jahren keine Romane mehr ertragen, weil sie so einen groben Unfug beinhalten, solche unhinterfragten Ideen und in aller Regel nichts WIRKLICHES, so fern ab von meinem eigenen Denken, Wissen und Erleben, dass ich es kaum über 25 Seiten hinaus schaffe, auch beim besten Willen nicht. Natürlich verschlingen Leute Romane, weil sie entweder sich selbst darin wiederfinden oder ihre geheimen Sehnsüchte und Träume darin stellvertretend von den Protagonisten „erlebt“ vorfinden. Meine Träume sind das nicht, und meine Erfahrungen schon lange nicht. Manchmal vermisse ich das Schmökern, doch was tun ohne gescheite Buchauswahl. Also sind es statt Romanen stets Sachbücher, und diese obendrein sehr spezieller Natur.Wie jeder weiss, der hier regelmässig mitliest.

Nach Lektüre des genialen Buches von Maurice Bucke verstehe ich bis ins Innerste, warum das für mich so ist – und dass das ein sehr gutes Zeichen ist. Früher war ich enttäuscht und traurig, nun ist es ein Grund zum inneren Jubilieren. Je weiter weg von Küstenkrimis, desto besser.

Wenn du einem Abiturienten eine Erstleserfibel gibst, wird er sich damit auch nicht abenteuerlustig unter der Bettdecke verstecken und sie in der Nacht alles vergessend durchlesen. Und ich rede hier nicht von dem weltlichen „Intelligenzquotienten“. Nicht jeder mit Grips ist spirituell. Dennoch haben alle sehr spirituellen Menschen offenbar sog. Grips. Herzlose Menschen können schlauer sein als alle anderen, doch was hat das für einen Wert, ohne LIEBE?

Egal, welchen Vergleich ich heranziehen werde, es wird immer 999 von 1000 Menschen geben, oder 999.999 von 1 Mio, die das hochnäsig und arrogant und gemein finden werden, mich für abgehoben halten, etc pp. So gross ist die Kluft zwischen vor CHRISTUS und nach CHRISTUS. Ich könnte auch sagen, ich beobachte manche Szenen wie hinter einer Glasscheibe, und die anderen sitzen in einem Zoo-Gehege und halten das für ihre ganze Welt. Immerhin werden sie dort gefüttert und es ist warm und es gibt Spielzeug und es gibt Artgenossen für Sex.

Neulich war ich wieder zum Essen eingeladen und bezahlte das am Folgetag mit massiver Migräne. Ich habe mittlerweile begriffen, dass das (was mich angeht) davon kommt, wenn ich für mehrere Stunden in dieses krause Denken fernab von GOTT hinabgezogen werde. Natürlich, liebe Esoteriker, ist GOTT in allem und jedem. Doch es geht hier um etwas anderes. Die Gedankenwelten der anderen sind mir so fern, dass ich innerlich immer zurück übersetzen muss in die Zeit vor CHRISTUS (ich rede von der Zeitachse in meinem persönlichen Leben, falls wer es noch nicht gemerkt hat), obwohl ich auch damals dieses Denken überhaupt nicht hatte.

Doch ich versuchte damals immerzu, unter grösster Anstrengung, dieses Denken der anderen mir anzueignen, weil ich dachte, das wäre normal und ich wäre unnormal, weil mir solche Dinge immer schon völlig irrelevant waren. Ich weiss jedoch, woraus sie resultieren und was gelöscht werden muss, um da hinauszukommen, bzw. was hinzugefügt werden müsste. Doch wenn ich davon reden würde, würden sie sich zusammenschliessen und versuchen, mich lächerlich dastehen zu lassen. Danach sind sie zufrieden, fühlen sich in ihrer Gruppe stark –  und hoffen, dass sie Recht haben und ich Unrecht. Denn es würde ihre Leben erschüttern, wenn ich Recht habe. Ich führe seit langem keine wirklichen Gespräche mehr mit Leuten – nur noch Gesprächen auf ihrer Denkebene. Die eine oder andere andersartige Bemerkung lasse ich raus, doch ich weiss, dass es auf diese Weise zu nichts führt. Niemand kann über-redet werden, sich mit GOTT zu befassen. Natürlich war ich bei dem Essen wieder der Brüller, weil es eine beinahe reine Fleischkarte war und weil ich sehr genau tüfteln musste, um ein Menü zusammen zu kriegen. Die einen lachten mich aus, die anderen fühlten sich gestört oder geärgert, weil ich „so schwierig“ bin. (… warum stört das? wäre es etwa Anlass, sich selbst in all der eigenen Indifferenziertheit infragestellen zu müssen …?) Nun lebe ich hier auch in einer Gegend, die noch sehr bäuerlich-ländlich ist und dabei sehr kleinhirnig-kleinstädtisch geprägt ist. In einer Grossstadt gibt es vermutlich andere Menükarten. Doch gibt es dort auch anderes Denken -? Ich sage: natürlich nicht. Doch dort gibt es mehr Esoteriker. (Lachkonserve)

Es drehte sich zum Essen gesprächstechnisch um Essen, Preise von Dingen, Äusserlichkeiten (wer wird schnell braun), Urlaub, weltliche Erfolge, Geld, Lebensversicherungen (was für eine ulkige Worterfindung). Es gibt Leute, so lernte ich, die haben mehrere Grundstücke, Häuser, mehrere Lebensversicherungen, mehrere Autos, eine Gefriertruhe (oder mehrere?) und schlafen dennoch schlecht, wenn sie sich eine der Versicherungen auszahlen lassen und für eine Unsinnigkeit von Auto ausgeben, obwohl ja schon diverse vorhanden sind. Ich sitze dann da und versuche, all das zu begreifen, und amüsiere mich bei der Vorstellung, so jemand müsste morgen in meinem Leben wachwerden. Die Leute würden sich vor Angst auf der Stelle ´nen Strick nehmen.

Denn ich besitze nichts von alledem, kein Auto, kein Haus, kein Grundstück, keinen Pool, keine Lebensversicherung, keine Gefriertruhe, keinen Fernseher, keine Musikanlage (gibt es sowas heute noch?), nichts davon. Mein „Vermögen“ beläuft sich derzeit auf gut 650 Euro, um einmal eine Zahl zu benennen. An sich lebe ich von der Hand in den Mund, wie es so schön heisst. Natürlich lebe ich weder in einem Zelt noch auf einer Parkbank, denn das ist nicht spirituell, sondern dumm. Das Inventar meiner Wohnung kommt mir dennoch viel zu viel vor und ich freue mich auf den Tag, an dem meine Tochter auszieht und ich weiter reduzieren kann. Jedes Mal mehr FREIHEIT, denn Besitz besitzt, das ist eine alte Weisheit.

Ich habe auch ohne Bausparverträge das Empfinden beständigen Ausgesorgthabens und Bestensfürmichgesorgtseins. Denn GOTT ist da. An sich mache ich mir wenig Gedanken um Zeugs oder „meine finanzielle Zukunft“. Wichtiger ist mir meine spirituelle Zukunft, einzig die ist mir wichtig. Da ich zehn Jahre lang HartzIV kennen gelernt hatte, weiss ich, was materiell betrachtet geht und wie wenig noch reicht – sofern jemand GOTT hat = das Bewusstsein über GOTT hat. Insofern lebe ich in relativem Luxus im Vergleich zu damals. Damals belief sich mein „Vermögen“ auf Null. Hm, ich kann mich nicht erinnern, wann ich zuletzt nachts wegen Geld schlecht geschlafen hätte. Dazu ist es zu unwichtig. Wenn ich nachts grübele, dann deshalb, weil ich mit solchen Abenden und Gesprächen zu kämpfen habe, um wieder zurückzufinden in mein normales, gesundes Denken, um IHM wieder näher zu kommen, und Ihm, meinem LEHRER, meinem ERINNERER.

Eine lange Zeit hatte ich nicht begriffen, dass andere Leute nicht durch Ausprobieren und etwas Übung auch dorthin finden können. Es ist bei ihnen, als ob eine undurchdringliche Mauer in ihrem Denken wäre, die ich sehr klar wahrnehme und um die ich immer herumgelangen wollte. Doch sie begriffen gar nichts von dem, was ich ihnen erzählte, noch wollten sie aus ihrem engen Zoogehege hinaus. Sie verstärkten sogar die Glasscheibe zwischen uns, und manch einer brach den Kontakt ab. Mich verblüfft das immer, denn was kann es Besseres geben als jemanden, der die andere Seite der Scheibe kennt? Mir wurde das erst unmittelbar vor Einfliegen des Buches von Bucke bewusst, dass mein Erleben extrem selten und (leider) nicht übertragbar ist. Siehe die Artikel vor dem.

Es ist zu unbequem mit jemandem wie mir. Mir kann niemand etwas vormachen, und auch, wenn die anderen immer weiter behaupten werden und würden, dass es nicht so ist, wie ich ihnen vor den Kopf sage, weiss ich dennoch, dass es wahr ist. Ich weiss, dass das Gehege nicht die ganze Welt ist, aus eigenem Erleben. Doch das kann nur wissen, wer frei umherlaufen kann. In der Zoowelt werde ich nie „Recht haben“, doch das brauche ich auch nicht. Ich weiss, was ich weiss.

Warum schreibt die Katrin all das? Will sie uns ärgern?

Wer sich das fragt, dem nutzt auch keine seitenlange Erläuterung meiner Beweggründe. Kurz gesagt geht es darum, ein Innenleben abzubilden, das nicht die Norm auf diesem Planeten ist (leider).

Noch einmal zu dem Thema „Dualseelen“. Der Begriff war meiner Meinung nach (und das wusste ich seit Tag eins) völlig falsch belegt, denn es kann keine „halben Menschen“ oder gar „halben Seelen“ geben. Wer Buckes Buch gelesen hat, und wer Beyond Dunbury** gelesen hat , weiss, dass es stattdessen um die duplex-personality, die Doppelnatur derjenigen Menschen geht, die ins CHRISTUS-Bewusstsein/ Cosmic Consciousness gehoben wurden. Es gibt eine Persönlichkeit vor CHRISTUS und eine ganz andere, die bereits latent vorhanden war, doch erst nach CHRISTUS zum Vorschein kommen konnte.

Es geht bei diesem sehr spzeiellen Erleben um mehrere Ebenen, mehrere Dimensionen, und das bezieht sich entsprechend auch auf die Gestalt des LEHRERS. Kaum einer hat das mit dem LEHRER begriffen. Die Leute denken dabei an irgendeinen Typen, dem ultimativen „Seelenpartner“, dem sie auf der Erde begegnet sind und mit dem sie „etwas Besonderes“ erlebt haben (also muss es eine karmische Angelegenheit sein, da es sich auf Erden abspielt, Klammer zu). ES ist ihnen schwer begreiflich zu machen.

Mir ist bewusst, dass sich manche Gedankengänge hier für den einen oder die andere zu wiederholen scheinen. Und dass manch einer lieber etwas Spektakuläreres lesen würde. Doch dazu ist dieser Blog nicht. Hier wird geschrieben für diejenigen Menschen, die tief drin ahnen, dass sie die nächsten sind und die daher nicht genug davon bekommen können, solche Dinge zu lesen.


** Es reicht nicht, nur ein oder zwei meiner Bücher zu lesen. Sie ergänzen sich und zeigen meine innere Bewusstseinsentwicklung auf. Dies schreibe ich nicht, liebe Unken, um sie alle zu verkaufen. Weit gefehlt. Die Verträge sind längst gekündigt, und sie laufen nach und nach aus. Es gibt die Bücher immer noch gebraucht zu erwerben, weil nicht jeder, der sie gekauft und gelesen hat, auch gebrauchen kann. Niemals würde ich das Buch von Ruby Nelson wieder verkaufen, denn ich liebe es und gebrauche den Inhalt, täglich.

 

 

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