Cosmic Consciousness, Fortsetzung

Nachdem ich eine Strecke von 13 Jahren hinter mir habe, in denen ich das, was ich WEISS gegen allerlei innere und äussere Schwierigkeiten und massiven Gegendruck als wahr akzeptiert habe, gegen eigene Zweifel angesichts der Ausserordentlichkeit des Geschehens oder aber gegen Zeitgenossen, die neidisch waren oder einfach nur bösartig, nach dieser harten Strecke lese ich nun endlich dieses Buch, in dem alles, was ich erlebt habe, bestätigt wird. Ich habe Weihnachten, Ostern und Silvester zusammen, Leute, wirklich. Natürlich kommt das Buch erst, wie IMMER, nachdem ich mir mit meinem ERINNERER zusammen die innere felsenfeste Sicherheit schmerzhaft selbst erarbeitet hatte – wie schreibt Ruby Nelson so wahr: Zeichen bzw. Bestätigungen folgen, sie gehen niemals voraus.

Wenn du das Buch liest und es ist dir alles neuartig, was darin steht, bist du keiner von uns. Und wenn du die Dinge nur vom Lesen oder Hörensagen kennst, auch nicht. Dein eigenes Leben muss sie bestätigen. So wie meines es tut. Es kann durchaus sein, wenn du sehr grosses Interesse an diesen Dingen hast, dass du ein Anwärter in Vorbereitung bist. Bewusstsein entwickelt sich stufenweise und es mag sein, dass du dich in einer Vorstufe kurz vor dem Absprung befindest. Wir wissen es nicht, weil es stören würde, wenn wir versuchen, daran herum zu manipulieren. Das sehen wir eindrucksvoll bei den Mainstream-Esoterikern, die sich täglich selbst ein Bein stellen.

Das Erlangen der eigenen inneren unumstösslichen Gewissheit begann für mich vor einem Jahr, als ich die Lektion aller Lektionen bekam, oft bezeichnet als Dunkle Nacht, in der mein LEHRER weg war (scheinbar, natürlich) und ich dachte, die „Schulung“ wäre beendet. Ich habe noch nie, nie, nie so eine Leere empfunden, das Ende sämtlicher Hoffnung und jeglicher Zukunft. Ich erkannte damals das Wichtigste von allem: Ohne Ihn bin ich nichts. Nach einigen Höllenmonaten, in denen ich nichtsdestotrotz weiter an mir arbeitete (denn etwas anderes gibt es für mich nicht mehr), kehrte Er (scheinbar) zurück und nahm die Konversation wieder auf. Ich bin vor Glück fast zersprungen. Nur fast, GOTTseidank. Denn es gibt noch viel weitere Arbeit zu tun.

Mittlerweile, ich schrieb das bereits, befinde ich mich in einem dauerhaften Zustand innerer Zufriedenheit und satten Glücks, einfach weil ich morgens aufwache und weiss, dass ich auf dem WEG bin und dass der CHRISTUS da ist, und dass ich meinen LEHRER fühle, der mein persönlich zugeordneter Repräsentant des CHRISTUS-BEWUSSTSEINS ist. Ich erinnere mich als erstes an Ihn – und der Tag beginnt mit demselben satten GLÜCK wie der vorherige geendet hat. Das ist wahrscheinlich der Zustand, den die Leute sich von einem Lottogewinn erhoffen: The end of all sorrow.

Wer das Buch liest, wird in jedem Fall eins begreifen, sei er bereits Partizipant des CC oder nicht: Es erklärt sich daraufhin ganz von selbst, warum in dieser schrägen Welt alles dafür getan wird, dass die Leute in dem niedrigsten Bereich der breiten Range des irdischen Self-consciousness stecken bleiben. Sie sollen unten gehalten werden, am unteren Rand gleich entlang des niedrigen tierischen Bewusstseins. Denn innerhalb eines jeden Bewusstseinstyps gibt es immer mehrere Stufen. Im tierischen Bewusstsein gibt es Schnecken und es gibt Delfine. Und ebenso im menschlichen Self-Consciousness.

Meine Generation bzw. alle vor 1980 Geborenen haben einen unersetzlichen Vorteil im Rennen um das Erlangen des CC: Wir sind relativ technikarm aufgewachsen. Wir haben es noch gelernt, zu warten, geduldig Dinge in Eigenregie zu erlernen, uns selbst Handwerkstechniken beizubringen und auszuführen (Stricken, Sticken, usw.), Modellflugzeuge basteln, ein dickes Buch bis zum Ende zu lesen, mit Lego bauen… Ich war fanatisch in Sachen Puzzles und Ministeck, es konnte nicht fisselig genug sein. Etwas wurde nicht in Stunden, sondern oft erst in Tagen oder Wochen fertig. Man musste tagelang etwas aufbauen, bevor man es bespielen konnte. Wir haben noch wochenlang vorm Radio auf DEN Song gewartet. Und dann mussten wir ihn tausendmal abspielen, um den Songtext aufgeschrieben zu kriegen. (Bis die Cassette leierte.) Und dann wurde mit einem Wörterbuch in Papierform Wort für Wort übersetzt. So habe ich damals in der 5. Klasse meine Eins in Englisch bekommen.

Ich habe als Kind nicht Feen gesehen und auch nicht Playmobilmännchen schweben lassen, auch habe ich keine Auren gemalt. Dafür habe ich stundenlang Mandalas mit Schablone gemalt, und ich habe solange gequengelt, bis meine älteste Schwester mir beim Lesenlernen half. Mit 5 Jahren hatte ich im Kindergarten aus Versehen ein Outing, als ich einen Elternbrief vorlas.

Wir wissen, wie gesagt, nicht genau, was einen LEHRER auf den Plan ruft, doch sicherlich kann ein solcher einen Schüler ohne die Fähigkeit zur geduldigen Auseinandersetzung mit fisseligen Sachverhalten nicht gebrauchen. Der spirituelle WEG hat viel gemeinsam mit einem Kreuzstichbild. Und nun schaut euch die heutige Teenagergeneration an: Downloads und Prime und sofort, sofort, sofort. Mit Geld bzw. Guthaben geht alles.

Das zentrale Kennzeichen, so steht in dem o.g. Buch zu lesen, von menschlichem Bewusstsein im Gegensatz zum tierischen Bewusstsein ist die Fähigkeit zu sprechen. Dazu gehört, natürlich, die Weitergabe von Sprache auch in Schriftform. Menschen mit Cosmic Consciousness, so auch meine persönliche Beobachtung, zeichnen sich aus durch überdurchschnittliche sprachliche Fähigkeiten, die sich auch auf andere Sprachen als nur die eigene Muttersprache erstrecken. Zweitens sind diese Menschen durch die Bank Poeten. Sie „können mit Worten“. Wer den Sinn für Poesie nicht hat, dem fehlt der Cosmic Sense. Das sage ich, und das kann ein jeder durch Beobachtung selbst feststellen (oder auch nicht).

Nun schaut euch erneut die heutigen Jugendlichen an: Wie viele Abiturienten können nur die erste Hälfte eines Wortes richtig schreiben, wegen der Wortergänzung ihrer Smaartfoons. Siehe hierzu die Studien von Dr. Thomas Schutz (Buch: Smartphone geht vor), der mit seinen Studenten erst wochenlang üben muss, eine ganze DIN-A4-Seite Text zu lesen, weil deren Konzentration nicht reicht um über wenige Sätze hinaus zu gelangen. Die Gehirne haben sich seinen Studien zufolge dem (ich sage:) Technikwahnsinn bereits erschreckend angepasst. Ein feines Ergebnis der Saboteure menschlicher Bewusstseinsentwicklung.

Wer auf dem WEG ist, d.h. wer ins Cosmic Consciousness katapultiert wurde, an dessen unterster Kante er oder sie sich fortan bewegt (denn auf einer neuen Stufe sind wir stets wieder ganz unten, sind die blutigen Anfänger) der verliert, sowas aber auch, das Interesse an Technik und Elektronik. Ich habe, als Beispiel, in meiner Küche keine Mikrowelle und keine Kaffeemaschine. Ich würde – wenn ich allein lebte – mit zwei Kochplatten und einem Kühlschrank auskommen. Weder brauche ich einen Backofen noch sonstwas. Ich habe keinen Fernseher und keine Stereoanlage (hat die noch jemand?) und auch sonst nix, keine Spielekonsolen oder Zeugs. Ich schreibe noch viel selbst aus Büchern ab. Und wenn es irgendwie geht, wähle ich diese in Papierform. Klar ist das praktisch, sich die Kindle-Markierungen per Mail schicken zu lassen und auszudrucken. Dennoch schreibe ich Wichtiges lieber selbst per Hand ab. Wer schreibt, der bleibt. So habe ich es noch gelernt, GOTTseidank.

Die Begegnung, die ich im Alter von 35 Jahren erlebt habe, hat in mir nur ein bewusstes Wissen hinterlassen: Nichts wird je wieder so sein, wie es früher einmal war. Seitdem teile ich mein Leben in vor und nach CHRISTUS. Und genau DAS ist auch passiert. Ich schrieb auf meinatlantis vor einigen Jahren schon, dass es nicht der Mann ist, der das Leben verändert, sondern die Begegnugn selbst ist es. Sie ist Markstein für den Beginn eines neuen Lebens in einem Höheren Bewusstsein. Seit Beginn habe ich den „Dualseelen“-Wannabes gesagt, dass sich allein durch die weitere Entwicklung beweisen kann, ob jemand wirklich DAS erlebt hat – oder sich nur einmal mehr neu ver-liebt hat. Die meisten, fast alle, sind leider nur das: Wannabes.

Wünschenswert für diese Menschheit wäre es, wenn mehr Menschen die innere Arbeit aufnehmen würden. Vielleicht erleben wir dann auf Erden in einigen Generationen, wenn sie alle wiedergeboren wurden, doch noch einen Fortschritt in Sachen Kosmisches Bewusstsein.

 

 

 

 

 

 

 

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