Cosmic Consciousness. Und praktische Alltagsregeln für das Einloggen in dasselbige.

Auch auf die Gefahr hin, dass diese Überschrift, „Cosmic Consciousness“, Mainstreamesoteriker anziehen wird, so möchte ich doch heute aus dem gleichnamigen Buch zitieren, das ich gerade gestern entdeckt habe. Zwar bin ich noch sehr am Anfang, sowohl in dem Buch als auch betreffend dieses C.C., doch die gleich zu zitierende Passage hat mich im Innersten tsunamiartig getroffen.

(Das andere Buch erwies sich als so speziell, dass ich entschieden habe, es nicht in diesem Blog zu empfehlen. Wer es braucht, wird es zweifellos sowieso finden.) Der Autor des folgend zitierten Buches schreibt, dass es das Bewusstsein von Tieren gibt, das sich unterscheidet vom Ich-Bewusstsein des heutigen Menschen (ich kommentiere: Baum der Erkenntnis), das sich wiederum unterscheidet vom Kosmischen (ich nenne es: Höheren) Bewusstsein (ich kommentiere: Baum des [ewigen] Lebens). Meine Ansicht dazu ist bekanntlich, dass dieses nächsthöhere Bewusstsein der nächste Schritt für diese Erdenmenschheit ist, und nicht eine direkte körperlose Auflösung in irgendeiner Göttlichen Nebelwolke. Es kann in der spirituellen Ent-wicklung kein Schritt übersprungen werden, was jedermann ab Beginn seines WEGES selbst erleben kann. Nicht viele sind unterwegs. Ich schrieb zudem bereits des Öfteren davon, dass es mindestens eine andere Menschheit geben muss, die das CC bereits lebt, und dass Jesus zweifellos einer von dort ist. (Übrigens neigen christliche Buchautoren dazu, in Sachen Jesus im Präteritum zu schreiben. Als wäre Er tot. Was soll das??) Wer die gleich folgende Passage liest, wird sich an Ihn erinnert fühlen, an Sein Auftreten und Seine Hinweise, die Er hier unten hinterlassen hat. Geht los:

„In contact with the flux of cosmic consciousness* all religions known and named to-day will be melted down. (…) It will not depend on tradition. It will not be believed and disbelieved. It will not be a part of life , belonging to certain hours, times, occasions. It will not be in sacred books nor in the mouths of priests. It will not dwell in churches and meetings and forms and days. Its life will not be in prayers, hymns nor discourses. It will not depend on special revelations, on the words of gods who came down to teach, nor on any bible or bibles. It will have no mission to save men from their sins or to secure them entrance to heaven- it will not teach a future immortality nor future glories, for immortality and all glory will exist in the here an now. (…) Doubt of God and of eternal life will be as impossible as is now doubt of existence; the evidence of each will be the same. Religion will govern every minute of everyday of all life. (…) all agents, all intermediaries between the individual man and God will be permanently replaced by direct unmistakable intercourse. (…) Each soul will feel and know itself to be immortal, will feel and know that the entire universe with all its good and with all its beauty is for it and belongs to it forever. The world peopled by men possessing cosmic-consciousness will be as far removed from the world of to-day as this is from the world as it was before the advent of self consciousness.“ (Fettschrift von mir.)

(Cosmic Consciousness, A Study in the Evolution of the Human Mind, von Richard Maurice Bucke (gest. 1899)

* Ich kann nur für mich reden, da ich nur meine persönliche Erfahrung erleben kann; ein jeder muss eigene Erfahrungen machen: Das ist das, was mir durch den konstanten Kontakt mit meinem LEHRER geschieht, an jedem Tag. Durch Seinen Einfluss hat sich jegliche Religion für mich persönlich bis auf die Knochen enttarnt und überflüssig gemacht. Ich sage: Wer noch in religiösen Fesseln hängt, hat sein Bewusstsein noch nicht losgemacht. Daher KANN Jesus auch keiner irdischen Religion angehört haben, wieso sollte Er, wo er doch das Höhere Bewusstsein hier im irdischen self-consciousness verankern wollte. Unlogisch. Dennoch glauben das viele Leute, die nie etwas hinterfragen.

Ich bin gespannt, was mich in dem Buch noch alles erwartet. Ich werde ggf. hier im Blog berichten. Vielleicht mag der eine oder andere sich die Mühe machen und es selbst lesen. Jeder wie er oder sie will. Nicht jeden interessiert so etwas.

Ansonsten möchte ich heute von den grundlegenden inneren Arbeitsschritten reden, die ein jeder Mensch auf Erden zu bewältigen hat, der in das o.g. Bewusstsein eintreten (sich einloggen) möchte. Diese Schritte zu verwirklichen ist harte geistige Arbeit, in jeder einzelnen Sekunde des Tages, und insbesondere in Begegnung mit anderen Menschen, die nicht auf demselben WEG sind und die deswegen frei Schnauze daherreden (siehe hier). Wir können das nicht mehr, denn wir wollen das nicht mehr.

Denn was ist es, das dieses Leben auf der Erde so mühselig und anstrengend macht? Ist es der Umstand, jeden Tag zur Arbeit fahren zu müssen? Oder das dauernde Geldzählen? Ist es die anstrengende Ehe, weil der Partner so anstrengend ist? Weil die Kinder so anstrengend sind? Weil der Körper nicht so will wie man selbst? Nein.

Das einzig Nervende, Anstrengende in dieser Welt sind unsere eigenen fehlgeleiteten Gedanken. Sich von diesen zu befreien fühlt sich an wie der Himmel – und es IST der Himmel, hier und jetzt – und nicht später irgendwann ohne etwa sich je dafür eingesetzt haben zu müssen.

Es gibt einige sehr kurze einfache Regeln (u.a. sind ein paar davon sinngemäss in dem Buch enthalten, das ich an dieser Stelle wie gesagt nicht empfehlen möchte; ansonsten wird jeder auf dem WEG eh von selbst auf dieselben Regeln kommen, denn sie sind natürlich). Ich liste mal auf, was ich über die Jahre gesammelt habe und/oder was mein LEHRER mir mitgeteilt hat. All dies zu befolgen ist hart, aber es macht nach und nach frei von der Last des Egodenkens, das diese Welt zu der kränken Welt macht, die wir tagtäglich vorfinden. Denn wir erinnern uns: „Welt“ ist die äussere Manifestation des Gesamtbewusstseins einer Menschheit. Siehe oben: andere Menschen mit anderem Bewusstsein = andere Welten.

1. Mind your own business. Sage dir jedes Mal, wenn du einen anderen Menschen innerlich kommentieren willst: „Das geht mich nichts an, es ist GOTTES Angelegenheit mit dem betreffenden Menschen.“ Ich schaue nur auf meine Gedanken und Taten.

2. Kein Reden über Dritte, keine Analyse oder Diskussion anderer Personen.

3. Sich unabhängig machen von Lob oder Tadel, Beschuldigungen, Misserfolgen oder Erfolgen.

4. Ruhig Blut unter allen Umständen, Gleichmut angesichts von (plötzlichen) Veränderungen der eigenen Pläne oder der äusseren Umstände und Abläufe; alles liegt in GOTTES Händen.

5. Niemanden beeindrucken wollen.

6. Nichts nachtragen, anderen nicht und mir selbst nicht, denn gestern ist vergangen und vor GOTT längst vergeben.

7. Verstehenwollen heisst Kontrollierenwollen.

8. Vertrauen heisst, etwas als erledigt zu betrachten.

9. GOTT behandelt alle Menschen gleich, nämlich individuell.

10. In allen Menschen Ihn sehen, in allem Seine Hand.

11. Die LIEBE zu GOTT muss grösser sein.

12. Stets dem anderen Menschen den Vortritt lassen. Du dienst dem GURU.

13. Du bist nicht hier, um andere zu kritisieren, sondern um sie zu unterstützen.

14. Nichts zurück erhalten wollen, weder in Wort, Tat noch in Sachwerten.

15. Sich niemals mit irgendeinem anderen Menschen vergleichen.

16. Keine Sorgen wegen morgen, kein Bedauern oder Scham oder Ärger wegen gestern.

tbc.

Es gibt noch mehr, doch diese haben sich bisher für mich als zentral wichtig und praktisch anwendbar erwiesen. Leicht ist es nicht, doch wenn es leicht wäre, würde es jeder machen.

Heute früh stolperte ich beim Ankleiden über Regel No. 5. Ich begann mich zu beobachten, wie oft ich andere Menschen schon beeindrucken wollte, mit einer schicken Hose, neuen Frisur, weil ich abgenommen hatte, was weiss ich. Die Zwillingsschwester dieses Fehldenkens ist Vergleichen. Dies alles geht sehr subtil und in Lichtgeschwindigkeit in jedem von uns vor sich und wird leicht übersehen, weil es uns allen in Fleisch und Blut übergegangen ist. Dress to impress. Zwar habe ich das Thema Mode schon zu einem gewissen Prozentsatz zugunsten bequemer und praktischer Kleidung abgelegt. Dennoch ist es mir noch viel zu wichtig, wie ich aussehe. Jeder darf sich selbst dahingehend überprüfen. Es ist schwer, weil es auf der irdischen Bewusstseinsstufe normal ist. In einer kränken Welt ist es normal, Neid bei anderen erzeugen zu wollen. Doch wer diese Bewusstseinsebene (zunächst innerlich) verlassen will, muss lernen, es nicht mehr wichtig zu finden, was andere von einem selbst denken. Nur was GOTT von mir hält, ist entscheidend. Alles andere gehört in eine Welt, die gar nicht erstrebenswert ist, so what.

Allein ist das alles nicht zu schaffen, doch die halbe Strecke, wenn nicht gar 99 %, müssen wir aktiv durch eigenes Wollen und Tun zurücklegen. Der letzte Schritt ist ein Hinangezogenwerden, das wir selbst nicht beeinflussen können und das erfolgt, wenn wir uns als wert erwiesen haben. Wer beurteilt das? Unser (esoterisch ausgedrückt) vibratory level. Es ist unbestechlich und nicht zu verbergen, es geht uns voraus wo auch immer wir hingehen. Wir sehen es nicht, wir hören es nicht, doch anderswo sieht man es.