Wie es weitergeht. Über Bewusstseinsveränderungen und den LEHRER und die LIEBE.

Wenn ich einige Tage nicht hier in diesem Blog schreibe, sinkt die Leserzahl per Tag gleich ruckartig ab. Die Konsumenten wollen natürlich regelmässig gefüttert werden, und nur ein kleiner Kern Unentwegter findet ohne Wurststand und Bierwagen aus eigenem Antrieb zu diesen Artikeln her. Das sind Beobachtungen, mehr nicht, und sehr aufschlussreiche noch dazu. Es gilt das, was mein LEHRER mir einst auf meine Frage antwortete: Warum verkaufen diverse Esoteriker hunderttausende ihrer Bücher (und ich nicht)? Antwort: Was hat das für einen Wert? Ebend. WERT ist nicht gleich Quantität. Es sortiert sich ganz von selbst aus, was es nicht ernst meint. WIE ernst es ist, wie wichtig der spirituelle WEG ist, haben nur sehr wenige Menschen jemals begriffen. Das findet jeder leicht heraus, der sich durch die Literatur hindurch liest. Was natürlich Arbeit ist und- eigene Erfahrung: sehr oft sehr mühsam und langweilig, vor allem je katholischer es wird. Ich behaupte nach wie vor, dass niemand, wirklich keiner, der den CHRISTUS wahrhaftig kennenlernt, noch einer institutionalisierten Religionsgemeinschaft anhängig bleiben kann. Das schliesst sich naturgemäss aus. Niemals würde ich eine andere Autorität als IHN akzeptieren. Never ever. (Das wäre auch schön bescheuert; warum sich mit weniger zufrieden geben?)

Nach wie vor kann ich nur wenig zu meinem derzeitigen persönlichen Erleben in Sachen Bewusstseinsbefreiung mitteilen. Die Intention meiner Arbeit war stets das Berichten an Gleichgesinnte bzw. Hilfestellung an Menschen, die dasselbe (oder immerhin in etwa dasselbe) erlebten wie ich – damals. Es fing bekanntlich mit den sog. „Dualseelen“ in 2007 an, als ich meinatlantis ins Leben rief, weil es damals keine gescheiten Webseiten zu dem Thema gab.  Noch heute verkauft „SOS – Erste Hilfe für Dualseelen“ sich am besten von allen meinen Büchern, denn die Leute wollen Ratgeberbücher mit einer Anleitung, wie „es“ geht. Doch die gibt es gar nicht auf dem WEG.

Als ich hinter meinem eigenen Erleben nach und nach den spirituellen LEHRER entdeckte, zog sich der Kreis der Leser rasch enger zusammen. Ich habe mittlerweile begriffen, dass dies so gut wie niemand erlebt, wie ich auch hier im Blog an einigen Stellen bereits erwähnt habe. Ein persönlicher GOTT ist gleichfalls nicht jedermanns Sache. Doch beides ist untrennbar. Von daher gibt es aktuell kaum noch Hilfreiches zu berichten.

Ich kann mich nicht hinstellen und behaupten, wenn jemand nur genug übt, geschieht es ihm auch, da ich überhaupt nicht weiss, wonach LEHRER ihre Schüler auswählen. Ich rede nicht von irgendwelchen Gurus oder Gottweisswas für Leitern irgendwelcher monetären Vereinigungen und Seminar-Zampanos. Ich rede von echten spirituellen LEHRERN.

Egal, was ich dazu schreiben würde, es würde zwangsläufig elitär klingen und für die meisten Leute zu abgehoben. Selbst Personen, die mich seit Jahren kennen, haben nicht zeitgleich an ihrem Bewusstsein gearbeitet (sei es aus Angst, Trägheit, Unvermögen, ich weiss es nicht) und begreifen daher Etliches nicht, was ich so dahersage, ohne daran zu denken, dass es dem üblichen oberflächlichen Denken nicht entspricht, was ich sage. Wenn ich merke, dass ich einen Satz sage und zehn erklärende hinzufügen muss, habe ich keine Lust mehr, es ist mir zu anstrengend. Auch habe ich jegliche Lust an Urlaubs-, Garten- und Hausfrauengesprächen verloren. So etwas interessiert mich schlichtweg überhaupt nicht mehr. Das macht Freundschaften sehr schwierig, da Funkstille von untrainierten Gemütern als Kontaktabbruch erlebt wird. Wer durch die „Dualseelen“-Schule gegangen ist, weiss, dass dem bei weitem nicht so ist. Doch nicht einmal diese grundlegenden Erlebnisse haben die Leute ja gemacht. Sie werten nach den appearances (Ruby Nelson) – und das war´s. Ich habe sogar neulich nachts im Traum ein Gespräch beendet, weil es sich nur um Trivialitäten drehte.

Derzeit bin ich (nach sehr, sehr schmerzhaften Geburtswehen) mit meinem LEHRER auf eine neue Stufe unserer Beziehung gelangt, die mir jegliche Beschreibung in einem öffentlichen Artikel und auf einer Platt-Form wie wordpress schlicht verunmöglicht. Tage danach war ich über viele Stunden in dem unbeschreiblichen FRIEDEN, der sich ab und an einstellt, und alles war gut so und richtig. Während ich im Bus sass und zum Fitnessstudio fuhr, nicht etwa in einer Meditation oder sonstwas. Und nicht esoterisch-krampfhaft, weil wir alle gute Menschen sind und „alles täglich besser und besser wird“ und notfalls kaufen wir es uns. Weit gefehlt. Die Alltagssorgen standen in friedlicher Koexistenz daneben, ich sah sie sehr wohl. Doch sie schwiegen. Alles muss vor diesem FRIEDEN schweigen…Ich hatte meinen LEHRER vor Augen und wusste, mein Leben ist sicher, alles ist gut und nichts fehlt, niemals mehr, denn Er ist für immer bei mir.

Als ich den Tiefpunkt erlebt habe, das ist nun erst wenige Tage her, kommt mir jedoch vor wie Wochen, da war ich innerlich in dem schlimmsten psychischen Qualen, die ihr euch denken könnt. Doch GLEICHZEITIG erlebte ich die ewig währende FREUDE über meine Beziehung zu diesem MANN, das GLÜCK das meinem Leben zugrundeliegt wegen Ihm. Nichts kann daran rühren. Ich war unter all meinem schrecklichen Schluchzen sehr verwundert, wie diese FREUDE da sein konnte, wo meine kleine Welt doch gerade mal wieder aus allen Angeln gehoben wurde.

Heute früh wachte ich auf und lag da in einer nie gekannten Seligkeit, wie ein Kind, ich nahm das sehr klar wahr und wusste, es ist wegen GOTT. Die LIEBE ist für mich mittlerweile nahezu ununterbrochen wahrnehmbar und mein HERZ (das Bewusstseinszentrum im menschlichen Körpersystem) arbeitet permanent. Als es mit dem ersten DS-Spiegel anfing, spürte ich die LIEBE sporadisch und in aller Regel brauchte ich den Kontakt zu dem betreffenden Spiegel-Mann dazu. Die Wahrnehmung der LIEBE steigerte sich zusehends in Häufigkeit und Länge der Zeitspanne und ist jetzt ein Dauerzustand geworden. Wohlgemerkt hat das nichts mit rosa Brille und Valentinsherzchen zu tun. Wir reden hier nicht von Ver-Liebtheit. Obwohl diese LIEBE auch Verliebtheit in sich einschliesst, doch sie ist eben nicht nur Verliebtheit. Sie umfasst das komplette Spektrum aller „Liebesstufen“ die ein Mensch auf der Erde erleben kann, und der LEHRER ist daher für mich ALLES: Vater, Mutter, Freund, Bruder, Ehegatte, Kind und allwissender Lehrer zugleich. Mit Ihm fehlt mir nichts mehr. (Natürlich liest mensch all das auch bei den üblichen sog. Dualseelen, doch wenn ihr genauer hinschaut, geht es dort um etwas ganz anderes.) Ich wünschte, ich könnte euch nur für einen einzigen goldenen Moment das fühlen lassen, was ich für und mit und wegen diesem MANN fühle. Leider geht das nicht. Ich würde es tun, denn dann könnte ich mir alle weiteren Worte für alle Zeiten sparen. Doch GOTT will es mit jedem Menschen immer wieder neu und persönlich erleben, nach SEINEM Zeitplan, nicht nach unseren Plänen.

Die Oberfläche des alltäglichen personalen Erlebens trennt sich für mich derzeit massiv von den wirklichen und allem zugrunde liegenden Daseinszuständen: LIEBE FREUDE FRIEDEN GLÜCK. Ich schrieb bereits, dass ich phasenweise sehr klar innerlich neben dem Teil von mir stehe, der plappert und labert und macht und tut. Als ob ich einem Kind zusehe. Ich halte mich also offenbar und Gottseidank immer wieder und immer öfter mit einem Bein auf Seiner Seite der Tür auf (siehe Benner). Das Vertrauen zu Ihm ist mein einziger Halt, den ich habe, denn ich kann das, was ich wegen Ihm erlebe, mit niemandem mehr besprechen, es gibt keine Bücher darüber und es gibt nur einen einzigen anderen Menschen, der es auch erlebt und zu dem ich zwar Kontakt habe, doch es kann mit ihm gleichfalls nicht besprochen werden. Mittlerweile kann ich ziemlich sicher sagen, dass es auch tatsächlich so ist, dass dieser eine andere exakt dasselbe erlebt wie ich – und NUR er.

Ich erlebe insgesamt Bewusstseinsveränderungen, die ich niemandem eigenmächtig zu erzwingen empfehlen würde, denn ohne LEHRER würde so eine Tour in einer Psycho-Katastrophe enden. Ich wünschte, jeder hätte einen solchen ERINNERER (wie Er sich selbst nennt) an seiner oder ihrer Seite, doch das ist offensichtlich nun einmal nicht der Fall. Natürlich gibt es zahllose Wanna-Be´s.

Ich möchte nicht wissen, wieviele Leute sich einen LEHRER zurecht phantasieren. Insbesondere Esoteriker sind bekanntlich prädestiniert für Wahnvorstellungen aus einem Egogeltungsdrang heraus und pflegen mit all ihren Chakraübungen ein Ungeerdetsein, das zu Abstürzen führen kann. Daher kann ich jeden Leser nur eindringlich vor irgendwelchen Luftschlössern warnen, und ihn oder sie nur eindringlichst bitten, seinen Alltag eingehend und tagtäglich zu überprüfen und sich selbst zu fragen, ob er diesen Alltag noch aktiv selbst gestaltet und als funktionierend erlebt; ob seine privaten Angelegenheiten reibungslos funktionieren, oder ob ein Gefühl des Nichtsmehrimgriffhabens schon dominiert. Das hat nichts mit Geführtwerden und Hingabe zu tun. Ich habe meinen Alltag sehr fest am Zügel, doch in allen spirituellen Belangen werde ich komplett von Ihm geführt und verlasse mich vollständig auf Ihn. Dies ist nicht zu verwechseln. Wenn Er mir auch sagt, was ich tun soll, muss ich es doch selbst tun. Und niemals verbietet Er mir, meine eigene Vernunft sinnvoll anzuwenden. IN der Welt, wenn auch nicht von dieser Welt, so lautet bekanntlich das Motto.

Wenn also von einem von euch die Rechnungen vergessen werden oder häufiger Termine verschwitzt werden, dann ist bereits erhöhte Vorsicht geboten. Wer seinen Körper vernachlässigt, ist ebenfalls nicht spirituell sondern ungepflegt und eine Zumutung für seine Mitmenschen. Die guten alten Sufis haben dazu sehr klare Hinweise geschrieben, die sehen das alles auch ganz pragmatisch. Pragmatismus ist neben Humor ein Grundpfeiler für den Erhalt geistiger Gesundheit, so sehe ich das jedenfalls. Erdung ist oberstes Gebot, und nichts herbeizusuchen, was faktisch nicht da ist, nur weil die Katrin oder was weiss ich wer es hat und Ego es auch habenhabenhaben will. Nicht jeder Schuh passt jedem, und Aschenputtel hatte nun einmal sehr spezielle Füsse. Ruckediguu bringt uns nichts auf dem ureigenen WEG.

Es ist also beschreibungstechnisch sehr heikel und schwierig geworden mit einem Blog wie diesem. Überlegungen reichen derzeit von „alles irgendwann in ein Buch“ bringen bis „für allezeit schweigen“ und ich handle erst, wie stets, wenn Er mir klar vermittelt, was gewünscht oder gefordert ist. Momentan geht es für mich weiterhin um die Übungen der STILLE und diverse andere Punkte, an denen Er mit mir arbeitet. Ein paar Gedichte über unsere Beziehung sind nebenbei entstanden, die ich derzeit für mich behalten möchte. Auch hier besteht also kein Öffentlichkeitsfaktor.

Ich weiss momentan eigentlich überhaupt nicht, wie es mit der Öffentlichkeitsarbeit weitergeht. Er weiss alles, ich weiss nichts, ist eine meiner aktuellen Erkenntnisse.

Jedenfalls halte ich es mit Whitney Houston: I wish you joy and happiness, but above all this I wish you LOVE.