„The very Spirit that raised Jesus from the dead lives inside of you.“

Diesen Satz las ich in dem ulkigen und sehr transformativen Buch „Divine Romance“ für den 7. März. Manchmal geschieht es, dass wir einen Text lesen, und plötzlich scheint ein bestimmter Satz oder Teilsatz wie mit Textmarker hervorgehoben. (Das heisst nicht, dass er farbig erscheint.) Du weisst immer ganz genau, welcher eine Satz „für dich“ ist, für deine akute Situation, womöglich als Antwort auf eine drängende Frage, die du an GOTT gerichtet hast. Oder es handelt sich um einen völlig neuen Gedanken, den GOTT dir zu be-denken gibt. Der eine Satz, der dich berührt, der dich den ganzen Tag und vielleicht darüber hinaus innerlich beschäftigt. Den du immer wieder innerlich aufsagst, und dann staunst du, dass du ihn sofort auswendig („by heart“) sagen konntest, sofort ab dem Zeitpunkt des Lesens …

Der obige Satz hat mich bodenlos erschüttert. Der GÖTTLICHE GEIST, den wir an Jesus so sehr bewundern, ist derselbe wie in uns selbst. Es gibt KEINEN Unterschied von GOTT aus gesehen. Wieso vergessen wir diese Tatsache immer und immer wieder? Ist mein oder dein Erdenleben der leuchtende Beweis dafür, dass es so ist, wie es ist?

Ich kann hier nur für mich sprechen, und für mich liegt der Grund für mein Vergessen in der massiven anderslautenden Programmierung durch die katholische Kirche, in der ich aufgewachsen war. Nur Jesus hatte ES, wurde mir schon im Kindergarten beigebogen, denn Jesus ist der einzige „Sohn Gottes“, auch wenn wir, natürlich, alle auch Kinder sind, doch nur Jesus hatte „die Macht“. Wie gut also, dass Er es für uns erledigt hat, damals, und dass wir nun entspannt vor uns hin sterben können in der vermeintlichen Gewissheit, nach dem Tod irgendwo in Lalaland wieder aufzustehen. Natürlich ist „Jesus“ (der nicht so heisst und ganz sicher auch nicht esoterische erfundene Namen trägt) NICHT der einzige, der begriffen hat, wie unsere Beziehung zu GOTT ist. uns = wir = alle Menschen, denn alle Menschen sind von der Grundidee her GLEICH. Hier und elsewhere.

Sicher geht es euch wie mir, und ihr fallt immer wieder, ohne es bewusst zu bemerken, in die alten Programme zurück, die GOTT klein und lediglich zu einem Gott machen. Gott kann alles, sagst du, und denkst im Stillen, aber ich höre lieber auf andere Autoritäten.

Dieser Satz aus der Überschrift dieses heutigen Artikels sagt dir die WAHRHEIT. Mach dir das einmal bewusst: GOTT macht keinen Unterschied zwischen dir, Jesus, Krishna, wem auch immer. Vor GOTT seid ihr GLEICH. Wenn alle drei vor GOTT stehen wird ER sich deiner vermutlich besonders annehmen, denn dich hat ER noch in Bearbeitung.

Du kannst dich auf dieselbe KRAFT verlassen wie diese beiden Männer es tun. Warum funktioniert das dann bei dir irgendwie nicht? Du schaffst es noch nicht einmal, dem alljährlichen Schnupfen zu entgehen? Wie solltest du je zu einer Wiederauferstehung fähig sein?? Es kann nicht an GOTT liegen, denn GOTT schränkt niemals ein oder klammert aus oder hält irgend etwas von sich zurück. Es liegt ohne jeden Zweifel und ohne Wenn und Aber an dir selbst. An deinem eingeschränkten Denken. Dieses zu korrigieren nennen wir den WEG: Es geht auf dem WEG bekanntlich nicht darum, magische Fähigkeiten zu erlangen, zu schweben oder die Bäume leuchten zu sehen und dunkle Punkte in der Aura anderer Leute zu finden, mit Astralwesen zu channeln, Lottogewinne und Parkplätze zu manifestieren oder was auch immer sie dir weismachen wollen. Es geht einzig und allein darum, GOTT kennen zu lernen, jenseits der alten Lügen. (Oh, muckt Ego, wie langweilig.)

Du wirst den echten GOTT immer mehr kennen lernen, je mehr du in die STILLE gehst und aufhörst, steuern zu wollen. Das ist meine persönliche wundervolle Lebenserfahrung an jedem Tag aufs Neue. Diese Übung ist an sich die einzige, die der Mensch jemals braucht, und es ist sehr traurig, dass uns das im Kindergarten niemand beigebracht hat. Alles andere ergibt sich von selbst aus der Stillen Begegnung…. In der STILLE entfaltet sich die KRAFT, sagte mir neulich mein LEHRER. Du musst anerkennen, wer steuert. Anerkennen, wer es ist, der dein Leben eigentlich lebt. Du, kleiner Verstand, bist es jedenfalls nicht.

Gestern wurde mir die alles überragende Macht GOTTES sekundenlang völlig deutlich bewusst, und ich fühlte enorme Angst (des Egos), zerschmettert zu werden. Ich fühlte auch Ehrfurcht und Staunen. GOTT hatte sich zu Seiner ganzen Grösse aufgeschwungen. Dieses älteste aller WESEN, unendlich gewaltig, Universen aus sich selbst herausgebährend und Sonnensysteme durchflutend, begegnet einem jeden von uns täglich nach dem Aufwachen in unserer dafür hergerichteten Knuddelecke und hört sich unsere kleinlichen Alltagslamentos an. Das musst du dir einmal auf der Zunge zergehen lassen.

Die Beziehung mit GOTT erlebe ich täglich staunend als das grösste Wunder, das mir je geschehen ist. Ich kann kaum glauben, dass mir niemand je davon erzählt hat! Es ist, als ob ich jetzt erst in meinem wirklichen Leben angekommen wäre, und als ob alles davor ein seltsamer Traum gewesen wäre, in dem das Entscheidende gar nie stattgefunden hatte. So empfinde ich es. Ich stehe an jedem Tag wieder staunend davor. Dass ich mit GOTT reden kann, dass ER antwortet, dass ER da ist, dass ich nie mehr Angst zu haben bräuchte, wenn ich es nur endlich kapieren würde.

Sicherlich hast du schon einmal eine Unmöglichkeit erlebt, ein sog. Wunder, eine unmögliche Wendung in einem schwierigen Erleben oder ein Auftauchen von etwas, was gegen jeden rationalen Gedanken spricht. Diese Wunder zeigen dir nur eins: wie sehr du dich bisher in GOTT getäuscht hattest. ER  k-a-n-n  definitiv alles. IHM gehört alles. Doch du machst dich dummer Weise zu einer Ausnahme, so glaubst du. Ego will nicht GOTT gehören.

Egal wie klug du alles wegerklären willst, egal wie gut Synchronizitäten und Quanten und Photonen erforscht sind, ein geheimnisvoller Rest wird immer bleiben, denn GOTT wird immer mehr bleiben als die Summe seiner Teile, und ER wird niemals von uns Menschen zur Gänze durchleuchtet werden. Du fühlst, dass das wahr ist. Dies kann Ego allerdings schwer hinnehmen. Ein unmögliches Moment zu akzeptieren, das sich seines Zugriffs für immer entzieht, widerstrebt Egos Kontrollwahn.

Sobald du das Wunder namens GOTT so annehmen kannst, wie ER ist, undurchschaubar und doch immer mit einer Erklärung für dich direkt neben dir stehend, überall um dich her und doch zugleich in dir, zeitlos und die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft überspannend, dann wirst du eine ganz besondere Entdeckung machen.

Heute habe ich ein merkwürdiges Wunder erlebt. Ich las in dem o.g. Buch einen weiteren Highlighter-Satz, der da lautet: „Lord, (…) Even when it seems, that everything is falling apart, you have a plan.“ Ich erlebte mitten beim Lesen einen Flashback in die traumatischste Sekunde meines Lebens hinein, und fühlte, was ich damals nicht fühlen konnte: Dass GOTT bei mir war. Damals ebenso sehr wie heute. Ich war wieder im Jahr 1988, ich war innerlich dort. Heute früh! Ich hab heute früh das gefühlt, was mir damals unbekannt war: dass ich dort nicht alleine war. GOTT hat mich über diesen einen Satz ohne Vorwarnung dorthin katapultiert, durch die Zeitlosigkeit, um mir das zu zeigen, was ich so sehr wissen musste; um mich für einen irrationalen und doch absolut wirklichen Moment fühlen zu lassen, was ich damals in dem Schock nicht wahrnehmen konnte. Es zappte wieder zurück, ich sass immer noch auf meinem Bett in 2019, und war zutiefst erschüttert. Mit GOTT ist alles möglich.

So geschieht Heilung. Das sind Wunder. GOTT kann definitiv alles.

 

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