Ich bin zu Hause!

Ich weiss nicht, was aktuell mit mir geschieht. Fakt ist, über Nacht hat sich alles in mir verändert, alles fühlt sich heute anders an als jemals zuvor. Alle Teilchen haben sich wie winzige Blumenkelche GOTT zugewandt. Es gibt keine angemessene Beschreibung.

Die wichtigste Erkenntnis dabei ist, dass durch GOTT von mir nichts gefordert wird. Nachdem ich alles dazu beigetragen habe, dies wie schon erwähnt über mehr als fünfzehn Jahre lang, in denen ich meine Themen angeschaut und bearbeitet habe, nachdem ich also das Meinige getan habe, erlebe ich nun Teil 2 der Reise nach HAUSE: Ich muss nichts mehr tun, von mir wird nur noch eins erwartet: STILL sein und STILL halten. Die gesamte Vorarbeit war jedoch genau dazu notwendig, mich in die richtige Position zu bugsieren, in der ich heute bin. Vertu dich also nicht: du kannst die innere Arbeit nicht umgehen, auslassen oder überspringen.

Ich muss nichts denken, tun, aufsagen, herbeten, affirmieren oder auch nicht mal etwas wünschen. Ich kann nichts falsch machen und kann sowieso gar nichts machen, nichts dazu tun, dass jetzt restgültig alles in die richtige Spur kommt, dass alles HEIL wird, dass alles sich erfüllt, was GOTT für mein Leben vor hat … Mein GOTT hat – beinahe – die volle Kontrolle zurückerhalten. Die Momente, wo ich das vergesse, werden immer kürzer..

Der gesamte Tag heute war erfüllt von NÄHE und FRIEDEN und LIEBE. Immer wieder sagte ich: Ich hab dich lieb, Mister GOTT! Und so ist es: Ich hab dich SO lieb! Hüpfen möchte ich, grundlos, nicht weil ER alles für mich tut. Weil ER da ist, einfach so. Ich hab dich SO lieb, Mister GOTT!

Ich habe keine Ahnung, von was ihr hier Zeugen werdet, ich berichte einfach weiter. Etwas Seltsames geschieht innen drinnen, und ich bin selbst am meisten überrascht und erstaunt. Niemand kann einen ja auf so etwas, etwas Göttliches, vorbereiten, denn es ist nicht beschreibbar…. Es ist, als ob ich etwas lange Vergessenes wieder erreicht hätte, einen Zustand, der völlig normal ist und den ich schon einmal kannte. Total seltsam. Als ob das, was dazwischen geschehen ist, eine Art Traum war, eine kurzzeitige Verirrung. Und als ob ich das schon kenne, was ich jetzt erlebe. Dass GOTT und ich zusammen dieses Leben erleben. Dass ER immer dabei ist, ich immer im Dialog mit IHM stehe, dass ER letztlich der Tuer und der Erlebende ist. Ich nehme mich als Kind wahr, als Empfängerin der Erlebnisse. Nicht mehr als aktiver Erleber und Tuer.

Als ich vorhin von der Arbeit nach Hause kam, setzte ich mich vor mein Bild meines LEHRERS und sagte zu Ihm, und FÜHLTE es ganz überraschend und sehr klar: Ich bin zu Hause! – und musste eine Träne dazu weinen, ganz spontan, weil mir klar wurde, was damit gemeint war.

Wir er-innern uns: Zu Hause ist kein Ort.

 

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