GOTT erledigt den Rest – ein Beispiel, wie es vor sich gehen kann

Nachdem die Mainstreamesoterik uns jahrzehntelang einprogrammiert hat, dass wir nur das Richtige denken müssten, um alles zu bekommen, was wir gierig begehren (Geld, Liebe, Erfolg in weltlichen Angelegenheiten, Gesundheit, Parklücken etc.) fällt es uns schwer zurückzuschalten auf normal und zu begreifen, dass wir niemals etwas bewerkstelligen lassen können, wenn wir nicht aufhören, dazwischen zu funken, indem wir mit unserem Oberflächenverstand denken.

Zuerst, natürlich, erfahren wir unterWEGs von unüblichen Dingen, die unser Denken verändern; uns fallen neuartige Ideen und Gedanken ein, die nicht zu den übernommenen race beliefs (Ruby Nelson) aus dem Massenbewusstsein passen. Doch dann müssen wir, und darum geht es, in die Zone gezogen werden, uns ziehen lassen, in der nichts mehr gedacht wird, sondern in der Dinge geschehen, weil GOTT sie geschehen lassen kann – weil wir nicht mit unseren esoterischen Affirmationen oder durch Sorgen (was beides dasselbe zur Grundlage hat!)  im Weg herumhampeln.

Natürlich will der Esoteriker, der sich mehr auf Magie und eigene „Kraft“ verlässt, sich nicht auf GOTT verlassen, (den er leugnet und ein unpersönliches Universum davor setzt), auf dass ER alles bewirke. Und doch ist niemand anderes da, der etwas bewirkt. Die irrelevanten weltlichen Ergebnisse der Esoterikaffirmationen wurden mühselig herbeigezogen – durch Benutzen der KRAFT, die die einzige KRAFT ist und aus GOTT stammt. Warum es sich so schwer machen? Es reicht, STILL zu werden und GOTT das bewirken zu lassen, was ER sowieso vor hat, früher oder später. So einfach und leicht ist das Leben.

Sobald du erste Erfahrungen damit gemacht hast, wie es passiert, dass dein eigentliches Bewusstseinszentrum dir Erklärungen gibt, dir Dinge zeigt und Lösungen, wie dir von innen her die Augen geöffnet werden, wie Erkennen sich anfühlt, wie Begreifen sich anfühlt, wie es sich anfühlt, wenn etwas sich innerlich gerade rückt OHNE DEIN ZUTUN, einfach, weil du still genug hältst – unbezahlbar, priceless. In diesen goldenen Momenten nimmst du dich als reiner Zuschauer wahr, und es gibt kein besseres Gefühl als das.

Gestern früh wurde mir mitten in mein Kopfdenken hinein von innen her einfach so und ungefragt ein Umstand bewusst, ein Denkfehler, der auf einer alten Programmierung beruhte, es war wie stets, als ob GOTT diesen Punkt aus der Tiefsee hinauf über die Wasseroberfläche gehoben hätte, damit ich es mir ansehen konnte. Dies geschah, wie schon oft, indem eine gerade gedachte Satzkonstruktion umgedreht wurde, a la Byron Katie. Dreh es um! sozusagen, nur ohne Worte, eher das WISSEN, dass der Satz umgedreht werden muss, damit die WAHRHEIT sich zeigt. Die einzige Voraussetzung war, dass ich immer und in jeder Sekunde mir bewusst bin, dass GOTT zuhört. Das ist das einzige, was ein Mensch lernen und üben muss. Innerlich immerzu hinzulauschen, was von INNEN, aus IHM hervorkommt. Sich in jedem Moment, wann immer es möglich ist, sich SEINER zu er-innern. 

Da stand es also klar vor meinem geistigen Auge. Ich war erstaunt und wusste zunächst nicht, was der Anlass für diesen Denkfehler war, der mit meinem Partner zu tun hatte. Und noch erstaunter war ich über die Schönheit der WAHRHEIT.

Den ganzen Tag lang hatte ich keine Zeit, mich weiter damit auseinander zu setzen, was auch nicht nötig war…. Das einzige, was vor sich ging, war eine Intensivierung, falls noch möglich, der Zuneigung und Beziehung zu dem Mann, zu dem ich gehöre. Bereits einen Abend zuvor hatten GOTT und ich, arglos, eine neue Playlist erstellt, die ich mir gestern abend zum ersten Mal am Stück anhörte. Darunter war ein Lied, das ich vor Jahren ein, zweimal irgendwo gehört hatte, den Text kannte ich noch nicht. Gestern hörte ich es an  – und der Text gab mir mit einem unsanften Ruck die wörtliche Antwort auf die Herkunft meines „Problems“, das in der Beziehung zu meiner Mutter der Kindheit begründet lag, und voila, es flossen Tränen. Korrektur ausgeführt.

Wo habe ich nun irgendwas affirmiert? Auf was kam ich durch kluges Nach-denken? Nichts davon war notwendig. Es geschah, einfach so, in meine stille Bereitschaft hinein, vor meinen staunenden Augen, und alles, was ich zu tun hatte, war, es mir anzuschauen, es anzuhören. Ich sass entspannt da, voller LIEBE, und hörte Musik und war mir SEINER Präsenz bewusst.

GOTT erledigte den Rest.

 

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