Irdische Imitationen spirituellen Geschehens – Cargokult „Hochzeit“ und der Kindergarten des Universums

Wie kommt es, dass auch sog. Atheisten heiraten? Und somit das uralte, etwas Göttliches meinende, Imitationsspiel „Hochzeit von Mann und Frau“ ebenso nachspielen wie alle anderen Paare, die auf Erden heiraten? Wir wollen diese, nur eine der zahllosen Täuschungen auf Erden, hier genauer beleuchten. GOTT spielt beim Hochzeiten auf Erden übrigens seine übliche Nebenrolle, oder überhaupt gar keine, und das gilt, natürlich, auch für kirchliche Hochzeitsrituale.

Zwei Menschen, die sich mehr um Geld und Sex drehen als um GOTT mutieren vor dem Traualtar nicht zu heiligen Engelein. Im Mittelpunkt stehen, natürlich, die beiden Erdenmenschen und nicht GOTT, der per se weit weg im Himmel ist und zum Feiern ja eh nicht runterkommen kann, gelle.

Und es geht, wie immer auf Erden, um viel Geldumsatz: alles rund um eine Hochzeit ist teuer, und es gibt zahllose festgelegte Bedingungen, die erfüllt werden müssen, damit eine Feier im grossen und ganzen der anderen gleicht; es sind die immer selben vorgeschriebenen Bausteine, die dazu gehören, alle Hochzeiten spielen sich letztlich gleich ab: Kleidung, Fahrzeuge, Musikarrangements, Locations, Speisenfolge, Geschenke. Keiner will schmaler heiraten als die anderen im Bekanntenkreis. Egos in Höchstform. Fotos ohne Ende, Videofilme, Neidischmachen, etwas-darstellen-Müssen, unendlicher Stress für die Familien der Beteiligten schon mehr als ein halbes Jahr vor dem Termin, der natürlich ebenfalls dem Ego schmeicheln und mindestens eine Zwillingszahl beinhalten muss …. warum, das ist den Beteiligten gar nicht mehr bewusst.

Welche geheimnisvolle, unserem modernen (Un-) Bewusstsein längst entschlüpfte erfundene magische Ritualhandlung steckt letztlich dahinter? Natürlich ist es für uns hier klar: die eigentliche HOCHZEIT von CHRISTUS und SEELE wird durch das Brimborium der irdischen Heirat imitiert und ulkig nachgespielt. So, wie Kindergartenkinder sich als Prinzessin verkleiden, und der arme Nachbarsjunge muss der Prinz sein. Er wird sich mit seinem Holzschwert in die Jagd nach dem grünen Drachen flüchten (in dem Alter wollen Jungs noch keine Küsschen von Mädchen).

Wie kommt es, dass die Leute es nur imitieren – und doch nie selbst wirklich erleben wollen? Denn das auf Erden recht albern imitierte Geschehen findet tatsächlich statt, auf einer höheren Ebene des Bewusstseins. Es beweist einmal mehr, dass diese Menschheit bewusstseinstechnisch eine Art Kindergarten im Universum darstellt.

Im sog. Cargo-Kult werden auf Erden z.B. Raketenimitationen hergestellt in der Hoffnung, dass die Raketen dann eines Tages zurückkommen. (Es muss Zeiten auf Erden gegeben haben, als die physische Präsenz nicht-Irdischer hier unten noch im Tagesbewusstsein vorhanden war.) Wir finden dieses magische Denken auf sehr niedriger, unbewusster Stufe noch in unseren Weihnachtsbäumen und Kirchtürmen wieder. Lauter Raketen, gen Himmel gerichtet, bereit zum Start. Doch sie werden niemals abheben, natürlich nicht.

Durch die irdische Heirat soll die eigentliche Hochzeit erlebt werden, doch das ist unmöglich auf diese Weise zu erreichen. Ebensowenig, wie ein Planschbecken im Garten zum echten Ozean mutieren kann. Ebensowenig, wie das zusammengezimmerte Baumhaus wirklich ein Ausguck auf einer Galeere werden kann. Es sei denn, die nächste Sintflut kommt bestimmt, dann besteht in beiderlei Fällen berechtigte Hoffnung. Kinder spielen das Leben nach, wissen jedoch, dass sie es nur im Spiel nacherleben. Sog. „Erwachsene“ heiraten und bemerken nicht mehr, dass das, was sie tun, nur nachgespielt ist. Insofern haben Kinder, bevor die Programmierungen sie vollends überwältigen, ganz offensichtlich noch einen Restfunken von Bewusstsein.

Im Unvermögen, ES wirklich zu erleben, wird es gespielt, wird so getan als ob. Etwas, das sich im heiligsten Inneren abspielen sollte, wird weltlich grob nachgestaltet und mit äusseren, materiellen Dingen nachgebaut. Liebe wird an Stelle von LIEBE gesetzt, die höchstmögliche Verschmelzung der BEIDEN in GOTT wird durch die sagenumwobene „Hochzeitsnacht“ im Federbett von zwei schwitzenden Menschen kläglich imitiert. Es ist, genau betrachtet, ein Trauerspiel.

Wie konnte es kommen, dass Erdenmenschen solch einen Quatsch an die Stelle des wirklichen Geschehens setzten und, mehr noch: glauben, dass das schon alles wäre? Wie konnte es passieren, dass sich so eine dicke Decke des Unbewusstseins darüber gelegt hat? Wir wissen es nicht, und es spielt für uns auch keine Rolle, denn all dieses Imitationsgehabe hört ganz von selbst auf und WIRD durch das wirkliche Geschehen ersetzt, sobald ein Mensch auf den spirituellen WEG gehoben wurde.

Schauen wir uns die Ersatzhandlung „Hochzeit“ auf Erden noch schnell im Detail an. Die Braut wird mit allerlei Zeugs nach bestimmten Vorschriften gemäss des jeweils herrschenden Mode-Ideals aufgehübscht und mit teuren materiellen Geschmeiden behängt, die Haare sonstwohin hochgesteckt, und es wird Diät gemacht auf Teufel komm raus, damit frau in Grösse 38 reinpasst, für die Fotos, für die Leute, damit niemand das Ego beleidigen kann, indem er oder sie sagt: Sieh mal, die fette Braut da. Der Bräutigam hat wenig zu melden und muss lediglich einen Schlips farblich passend zum Brautstrauss auswählen. Nun, heutzutage womöglich wird auch er geschminkt, im Zuge der modernen gender-Verwirrung.

Die Familie der beiden derweil will nur dies: essen und, mehr noch, saufen, also „feiern“. Feiern geht auf Erden bekanntlich gemeinhin mit angestrebtem noch weiteren Bewusstseinsverlust einher. Was für ein Affenzirkus soll das sein? Anmerkung: Ich kenne mich bestens aus, denn ich habe, wie stets, alles selbst durchgemacht in diesem Erdenleben, auch eine Hochzeit in weiss.

Wie weit hat sich unsere irdische Gesellschaft also schon vom Original entfernt… Und natürlich mischt auch hier die institutionalisierte Kirche ganz gross mit, schon klar.

Esoteriker übrigens heiraten – weil es sich dann selbstverfreilich um sog. Dualseelen handelt – beidseitig in weiss statt in schwarz und weiss, und obendrein am Strand unter sich wiegenden Palmen, sofern sie sich durch die Universumsbestellhotline das nötige Kleingeld dazu manifestiert haben, um mit ihren Hochzeitsgästen nach Big-Illusion-Island zu fliegen. Sie sind, falls möglich, noch weiter vom Original entfernt. Yin und Yang sind nicht weiss und weiss, wenn wir die Grundsymbolik schon unbedingt heranziehen müssen. Natürlich sind Esoteriker, die etwas auf sich halten, schon gaaanz weit weg von der Dualität, natürlich doch. Warum sind sie dann noch auf der Erde, in der Ebene der Dualität? Viele Fragen, auf die viele Antworten erfunden (statt gefunden) wurden.

Es gab mal so ein Vorzeige-ganzinweissamstrandgeheiratethabendes „Dualseelen“-Paar, das damals eine ganze Webseite um sich herum gebaut hatte, samt Büchern etc., und ich stellte ihnen per Mail einige meiner ketzerischen Fragen, doch sie konnten sie nicht vernünftig beantworten. Stattdessen wurden nichtssagende Floskeln, die mir wie Textbausteine erschienen, ausgespuckt, die auch gleichlautend auf der Webseite zu finden gewesen waren. Als ich noch einmal nachhakte, kam nichts mehr von dort. Ich erinnere mich nicht mehr genau, es ist im Einzelnen zu unwichtig gewesen, denn ich wusste ja schon im Vorfeld, dass die gar nichts beantworten konnten von dem, was wirklich wichtig ist.

Im Originalgeschehen der Himmlischen Hochzeit sieht es nämlich ganz anders aus. Dort muss die Braut nicht hungern und sich den Lidstrich eintätowieren lassen. Sie kann ihre Schlabberbux anlassen. Es geht um mehr, viel, viel mehr …

Denn die BRAUT muss viel, viel mehr GESCHEHEN LASSEN, um den BRÄUTIGAM zu erreichen: Sie muss alles hinter sich lassen, muss komplett arm, leer und bereit werden, damit genug Platz für SEIN LICHT in ihr frei wird. Dazu muss sie, wie hier schon so oft beschrieben, STILL werden, und still halten.

Der schönste Schmuck einer BRAUT ist nicht aus Gold oder Silber. LICHT ist der schönste Schmuck.

Und dieses erstrahlt einzig durch die erlebte Beziehung mit GOTT, durch das innere Sichumgestaltenlassen durch IHN, und nicht durch einen Einkauf bei Juwelier Trallala oder durch Anprobe im Brautmodenladen Blümeleinschmetterlingetäubchenpoppishop.

Wieso glauben die Menschen auf der Erde, die Imitation sei schon das Lebensziel? Findet ihr das nicht auch seltsam? Wie sollte damit der schönste Tag im Leben verknüpft sein? Das ist, natürlich, eine einprogrammierte Täuschung. Spätestens mit Erhalt der Brautbarbie zu Weihnachten war für uns damals im Kindergartenalter klar, es muss im Leben geheiratet werden, und zwar in Grösse 38. Für wie viele Menschen endet die SUCHE damit schon, bevor sie überhaupt begonnen hat? Im Zuge der Ehe bemerken die meisten irgendwo tief drin, dass sie getäuscht wurden, und projizieren ihre Täuschung auf den Ehepartner. Immerhin bemerken sie es, das ist doch schon was. Sie wissen nur nicht, wo die Täuschung genau liegt…

Aberaberaber Katrin, es gibt Paare, die 60 Jahre glücklich ver-heiratet bleiben!

Ok, google, was bedeutet das Wort Heirat?

Hei·rat
/…aːt,Heírat/
Substantiv, feminin [die]
Herkunft
mittelhochdeutsch, althochdeutsch hīrāt, ursprünglich = Hausbesorgung

….. no further comment needed. Hier geht es, natürlich, einzig um materielles und emotionales Sicherheitsdenken und panische Angst vor dem Alleinstehen. Wie jeder weiss, stehen bei einer Heirat von jeher materielle Überlegungen deutlich im Vordergrund. Jeder darf seine eigene Meinung dazu haben und genau beobachten, wie es in der Welt vor sich geht.

Also, mein schönster Tag im Leben war ganz klar und ohne eine Millisekunde des Nachdenkens der, an dem mein MANN sich in meinem Leben präsentierte. Ich kann das sogar auf einen einzigen Augenblick zusammenfassen.

 

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