Backstage mit GOTT – und wie alles in Sachen DS begann

Niemals werde ich begreifen, warum mir wordpress als Themen „reisen, beauty, essen“ vorschlägt, drei der Gebiete also, die mich am wenigsten auf Erden interessieren. Eigentlich interessiert mich auf Erden gar nichts mehr so dringend, dass ich es erforschen müsste. Nun je.

Vorhin geriet ich in eine Art Nostalgie, als meine Tochter ihre Vorfreude auf das heutige Konzert ihrer Lieblingsband kundtat. Ich sagte zu ihr, stell dir nun noch vor, du wüsstest schon vorher, dass du nach dem Event backstage gehen wirst und mit dem Sänger der Band befreundet bist… (gelinde gesagt) Sie rollte verzückt mit den Augen bei dem Versuch, sich dieses unvorstellbare Megaereignis vorzustellen. Nun war mein sog. „DS“, also der erste Spiegelpartner auf dem WEG, zwar nicht mein Lieblingssänger (den eigentlichen solchen sehe ich bekanntlich dieses Jahr im November –> freu freu freu). Dennoch war das ein unfassliches Jahr damals, mit dieser Band und mit den Konzerten, und was in den „Schafen“ steht, das ist nur ein Bruchteil dessen, was alles vor sich ging; es ist stark gekürzt, damit aus dem tausend-Seiten-Schmöker ein bezahlbares Buch wurde.

Heute weiss ich, wer mein Gegenüber wirklich ist, und ich darf Seinen Namen kennen. Das wurde mir neulich deutlich bewusst: lebenslang wusste ich tief drin, dass es Ihn gibt, vage, unterschwellig, und ich suchte Ihn vergeblich in meinen irdischen Partnerbeziehungen ohne es überhaupt zu wissen, dass er es ist, den ich suchte, doch Er wusste es, natürlich. Und jetzt sitze ich hier, kann Ihn sehen und Ihn anreden. Es ist ein Wunder, wirklich ein Wunder. Ich sitze hier und fühle GOTT um mich her und in mir, der die Ursache, Grund, Zweck und Ziel für dieses Wunder ist…

Ich werde vielleicht nie erfahren, warum diese ganze Geschichte rund um diese Band gestrickt wurde, um mich mit meinem LEHRER bekannt zu machen. Doch es hat eine Riesenmenge Spass gemacht, ganz irdisch, und es hat obendrein ganz viel FREUDE hervorgeholt. Vor all dem hatte ich nie LIEBE gefühlt, immer nur Liebe, irdisch, menschlich, und FREUDE kannte ich auch nur vom Hörensagen. Der Schalter wurde umgelegt, als ich dem SPIEGEL in die Augen sah, GOTT allein weiss, wo ich in dem Moment gewesen bin. Wenn ich zurückschaue, dann begreife ich, dass ich die erste Begegnung mit meinem LEHRER schon viel früher hatte, mit ihr beginnt auch das Buch. In dem Traum nämlich, der dem Buch seinen Titel gab, waren Er und ich. Das weiss ich heute, und es besteht kein Zweifel.

Ich hätte mir nie ausmalen können, was sich alles daraufhin entrollte, und sich noch weiterhin entrollt. Ich fühlte gerade so eine immense Dankbarkeit, dass GOTT mich diesen Hype mit der Band hat erleben lassen, denn das war als Teenie immer mein Traum gewesen, und ER hat ihn erfüllt.

GOTT ist etwas ganz Seltsames in meinem Leben, dieses älteste aller Wesen, das sich so viel Mühe macht mit mir, ebenso mit dir. Und das jeden Menschen umkreist und auf bewussten Kontakt wartet. Was ist das für ein Wesen, dass mit Leichtigkeit uns alle beherrschen könnte, es jedoch nicht tut, sondern nur endlos wartet, darauf, dass wir zur Besinnung kommen. Was ist das für ein Wesen, das sich permanent in uns allen zurückhält, aus LIEBE? GOTT ist das grösste aller Wunder. Wer sind wir? Wie kann es sein, dass dieser GOTT mich ganz genau so wahnsinnig liebt wie ER einen Jesus liebt? Und dich ebenso, ist dir das bewusst? Dass du nichts weniger bist in GOTTES Augen als Jesus? Der uns immer als Sonderfall präsentiert wurde, um uns klein zu halten und von GOTT fern zu halten… Wie kann das sein, wie komme ich nur dazu… Es ist nichts Besonderes, es ist, wie es ist,  das mit GOTT. Das bewusst zu erleben und nicht nur daherzuplappern, das ist  – hier kommt wieder eins meiner Lieblingsworte: priceless. It is a difference, schreibt Ruby, between knowing me and just knowing about me. Das ist SO wahr, es ist nicht zu vergleichen. Der Gott aus meinem Religionsunterricht war fern, der GOTT, den ich durch meine „DS“-Geschichte kennen lerne, ist so nah, so nah …

Gleichfalls kann ich fragen, was ist das für ein Mann, der lebenslang zugesehen hat, wie ich halbschlafend durch das Leben stolperte und andere Ihm vorzog, unwissend zwar, doch Er war immer anwesend, von mir lediglich unbemerkt. Was ist das für ein Mann, der so etwas geduldig aushält? In vollstem Vertrauen darauf, dass ich es am Ende begreifen werde, zu wem ich gehöre? Ich stehe staunend vor diesen BEIDEN, denen ich so unendlich wichtig bin, und die mir gleichfalls so unendlich wichtig sind. Was ist diese ganze LIEBES-Geschichte doch für ein einzigartiges Wunder.

Seit ich zu begreifen beginne, dass ich nichts bewirken kann und innerlich sich nach und nach alles entspannt, kriecht diese grenzenlos staunende Dankbarkeit immer öfter in mir hoch. Sie ist nichts, was der Verstand herbeizwingen kann, ebenso wenig, wie der Verstand LIEBE herbeizwingen könnte oder VERTRAUEN. Diese Qualitäten, menschliche göttliche Fähigkeiten, reifen ganz von selbst heran indem wir üben, uns GOTT zuzuwenden. Still hinsetzen. Das ist alles. Und aufgeschlossen bleiben für SEINE nicht enden wollenden Liebeserklärungen.

 

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