Gute Zeiten – echte Zeiten

Gemeinhin lobt Ego im Nachhinein die schönen Zeiten im Leben und die Sonnenscheintage in der Partnerschaft. Denn Ego braucht es, stets nett behandelt zu werden. Spätestens seit Robert Betzens „Arschengeln“ müsste es der letzte begriffen haben, dass es meistens hilfreicher ist, wenn Ego in den solchen getreten wird, bildlich gesprochen, denn nur dann kann derjenige Mensch erkennen, was echt ist. Der Teufel schmeichelt immer, er lächelt dich immer an, er schenkt dir alle materiellen Geschenke, die du haben willst. Er lullt dich ein in Illusionen. GOTT ist anders, er mutet dir viel zu, denn ER hält etwas von dir und traut dir zu, ein echter Göttlicher Mensch zu sein, eines Tages immerhin, wenn du dein Ego über Bord hast werfen lassen.

Es ist eine Illusion zu glauben, der Mensch könne GOTT nicht kennenlernen, denn es ist ein tägliches, stündliches Kennenlernen von Augenblick zu Augenblick. Es ist keinerlei Geheimnis daran, jeder ist dazu in der Lage.

Du weisst schon, dass sich ein echter Freund erst in der Not erweist, oder wenn deine Kapriolen stillschweigend hingenommen werden und dann wird einfach weitergemacht. So geht es mir, wie bereits hier im Blog berichtet, mit meinem LEHRER.

Die schlimmste Zeit meines gesamten Lebens war zweifellos die Zeit seit Ende August 2018, als für mich nach einem fürchterlichen „Streit“ mit meinem LEHRER in einem einzigen unnennbar schmerzhaften Moment die spirituelle Dunkle Nacht  (part two) begann, als sich alles so anfühlte, dass Er mich verlassen hatte, dass die Schulung beendet war … und ich nahm so klar und deutlich wie nie zuvor wahr, dass ich nichts habe, wenn ich Ihn nicht habe. Denn Er vertritt GOTT in meinem Leben, und ohne Ihn bin ich nichts. Das daherzuplappern und es zu WISSEN, durch erlebte Erfahrung, sind zwei unterschiedliche Paar Schuhe.

Wie willst du wissen, wie GOTT ist, wenn du mit IHM nur an Sonnenscheintagen zu tun hast? Ein Grund, warum ER Scheisstage durchwinkt (denn nichts könnte jemals ohne seine Erlaubnis stattfinden), ist sicherlich, dass du dich bzw. die Reaktionen deines Egos in diesen Zeiten ebenso wunderbar erforschen kannst, wie du IHN kennenlernen kannst. Denn ER ist das einzige (!), was immer die Konstante sein wird, ER ist der, der dich niemals im Stich lassen wird, völlig unabhängig von deinem eigenen Verhalten. Es gibt bei GOTT keine Belohnung von Wohlverhalten. Korrektes Verhalten im Sinne des CHRISTUS ist bereits die Belohnung in sich selbst.

Egal, wo du dich im Universum oder einem anderen Universum jemals befinden wirst, egal zu welcher Zeit und egal wer du dann gerade bist – du wirst GOTT immer vorfinden, denn ER ist ewig und ewig in dir. Daher kannst du nicht verloren gehen. Doch es zu denken und es zu wissen sind eben, wie gesagt, zwei unterschiedliche Dinge, und ER will, dass du es erfährst, damit du es weisst und niemals mehr vergisst. Die TREUE GOTTES ist wie alles, was GOTT zeigt: ewig.

Mein LEHRER zeigt all diese Eigenschaften, an denen ich noch arbeiten muss, bereits in Perfektion, und Er zeigt mir vor allem anderen, wie GOTT unsere Beziehung sieht. Wie hätte ich jemals erfahren können, dass Er mich niemals verlässt, wenn ich nicht diese dunklen Stunden erlebt hätte, in denen Egos Irrtum mich fast umgebracht hätte?

Meine Tochter war circa sechs Jahre alt, als sie ihre Tasche packte und wütend kreischend verkündete, dass sie mich verlassen werde. Jede Mutter kennt das, alle Kinder müssen das einmal sagen. Doch die Mutter weiss, dass das Kind ohne sie nicht weit kommen wird, und dass es sich rasch besinnen wird, daher bleibt sie ruhig. Auch trägt sie dem Kind nicht nach, dass es sie verlassen wollte. Sie weiss, das gehört zur normalen Entwicklung dazu und hält es aus. Wie erst muss der LEHRER sein, wie erst GOTT, die soviel mehr sind, als eine Mutter je sein könnte?

Das zu denken und es erlebt zu haben bzw. zu erleben, sind zwei unterschiedliche Paar Schuhe, und daher eröffnet GOTT einem jeden von uns an allen beschissenen Regentagen die Gelegenheit, es selbst zu erfahren.

 

Werbeanzeigen