Think about today instead – noch eine Übung zum Mitmachen!

Wie singen sie so fesch in der Rockoper ´Jesus Christ Superstar´: Save tomorrow for tomorrow, think about today instead .. Das klingt leichter als es ist. Es hört sich stattdessen im Hirn einer alleinerziehenden Mutter mit Kind etwa wie folgt an:

Heute, GOTT, wollen wir nur an das denken, was direkt ansteht! Nur der heutige Tag mit seinen eigenen Themen! Mist, da fällt mir ein- ich muss noch zwei Schulbescheinigungen haben, spätestens am ersten brauche ich die. habe ich denn dann alles für die Steuer beisammen? Da fällt mir ein, habe ich gestern auf der Arbeit auf der Bescheinigung den Stempel an die richtige Stelle gesetzt? Habe ich den Schrank danach wieder abgeschlossen? Muss ich morgen unbedingt nachprüfen! Die Bescheinigungen brauche ich rechtzeitig für die Steuern. Ob ich dies Jahr wohl Steuern wiederbekomme? Ach nein, ich wollte doch nur an heute denken, jetzt bin ich schon wieder bei übermorgen. Immerhin wurden ja jetzt meine Stunden aufgestockt, da gibt es wieder mehr Geld, immerhin ein Trostpflaster, was ja nicht wichtig sein sollte. Warum denke ich dann darüber nach??? Hm,da werde ich in zwei Wochen meinen Tagesablauf wieder komplett umstellen müssen. Wie viele Wochen sind das dann noch bis Ostern? Muss mir das alles gut einteilen, um Stressanfälle zu vermeiden. Wann bin ich eigentlich dran mit Kellerwoche? Ach, Moment, heute ist heute und nicht Kellerwoche. Mist, und ich hab wieder vergessen, den roten Pulli mitzuwaschen, das muss ich dann am Wochenende noch erledigen, und am Freitag beim Einkaufen werde ich ….  blablabla usw usf., so rennt Ego von links nach rechts und hin und her und in die ferne Zukunft und zurück in die längst abgehakte Vergangenheit. Überall sind die Gedanken, nur nicht bei dem, was gerade jetzt ansteht, nur heute. Kennt ihr das? GOTT begegnen wir jedoch nur zu einem einzigen Zeitpunkt: JETZT.

Und noch ein Zitat, diesmal aus The Door of Everything: „As long as you are taking thought for tomorrow, you have not reached the level of consciousness which wills only that my will be done.“

Somit schliesst sich dieses Thema an das von heute früh an. Die Übung lautet also: Alle Gedanken an gestern oder morgen abblocken mit dem Hinweis, nur das, was heute ansteht. 

Wie himmlisch muss das wohl sein, ganz tiefenentspannt spontan zu sein und zu wissen, GOTT kümmert sich um alles und sagt mir rechtzeitig, was ich HEUTE zu tun und zu lassen habe. Das schafft eine Riesenmenge Platz im Kopf, die dann etwa so aussehen müsste:

„Heute, GOTT, wollen wir nur an das denken, was direkt ansteht! Nur der heutige Tag mit seinen eigenen Themen! Mist, da fällt mir ein- ich muss noch zwei Schulbescheinigungen haben, spätestens am ersten brauche ich die. habe ich denn dann alles für die Steuer beisammen? Da fällt mir ein, habe ich gestern auf der Arbeit auf der Bescheinigung den Stempel an die richtige Stelle gesetzt? Habe ich den Schrank danach wieder abgeschlossen? Muss ich morgen unbedingt nachprüfen! Die Bescheinigungen brauche ich rechtzeitig für die Steuern. Ob ich dies Jahr wohl Steuern wiederbekomme? Ach nein, ich wollte doch nur an heute denken, jetzt bin ich schon wieder bei übermorgen. Immerhin wurden ja jetzt meine Stunden aufgestockt, da gibt es wieder mehr Geld, immerhin ein Trostpflaster, was ja nicht wichtig sein sollte. Warum denke ich dann darüber nach??? Hm,da werde ich in zwei Wochen meinen Tagesablauf wieder komplett umstellen müssen. Wie viele Wochen sind das dann noch bis Ostern? Muss mir das alles gut einteilen, um Stressanfälle zu vermeiden. Wann bin ich eigentlich dran mit Kellerwoche? Ach, Moment,  heute ist heute

und nicht Kellerwoche. Mist, und ich hab wieder vergessen, den roten Pulli mitzuwaschen, das muss ich dann am Wochenende noch erledigen, und am Freitag beim Einkaufen werde ich …. „

Innerer Friede ist machbar, Herr Nachbar!

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