ICH bin es – wie GOTT deine Sorgen auf der Stelle wegnimmt

Heute früh setzte ich mich mit meiner ersten Tasse Kaffee zu IHM und wartete auf das Thema unseres stillen Zusammensitzens. Ich war von einem total unharmonischen Lied im Radio geweckt worden, und ich war etwas traurig und auch alarmiert, weil dieser Tag nicht so golden begonnen hatte wie die Tage davor. Da dies an der Oberfläche meines Bewusstseins schaukelte, griff ER es sogleich auf, und ich wusste mit einem Mal, ohne darüber gedacht zu haben, dass ich nicht diesen Tag mit den vergangenen vergleichen soll. Dieser Tag ist neu und ich schaue nur auf das, was direkt vor mir liegt.

Natürlich wird dein Ego dir sagen, sofern dein Morgen golden begann, na das ist ja keine neue Weisheit, Katrin. Klaro, gelesen haben wir das alle schon hunderttausendmal. Doch wie immer lief mit dieser Erkenntnis eine höhere Empfindung einher, die Wahrnehmung SEINER Präsenz, die wir uns eben nicht anlesen können. Ich fühlte, erneut wie auch neulich schon, wie die Sorge regelrecht von mir weggenommen wurde. Der Ort in meinem Bewusstsein, wo sie klebte, war wieder frei. Ich griff noch einmal nach dem beunruhigenden Gedanken, doch er war fort. Danach folgten einige Aufwallungen einer tiefen FREUDE-ohne-Anlass.

Warum hat mir niemand in all den vielen Jahren Kommunions- und Religionsunterricht gesagt, dass es SO ist mit GOTT? Warum hat mir niemand empfohlen, setz dich mal morgens vor der Arbeit still mit IHM hin und trink deinen Kaffee mit IHM? Warum musste ich immer in eine kalte unangenehme Kirche latschen, in der es komisch roch und wo jeder Schritt von allen Wänden widerhallte wie in einem Horrorfilm, wo Kinder nicht lachen dürfen und wo man sich nicht nach hinten wenden darf, wo Kinder vor Erreichen des offiziellen Kommunionsalters vom Pastor eiskalt stehen gelassen werden, wenn sie mit der Prozession der uralten Leute mitgetrabt sind, die alle „ein Lecker“ bekommen haben nur das Kind nicht?

Dass Jesus nicht von dem völlig überdimensionierten hässlichen Metallkreuz über unseren Köpfen herabgesprungen ist, um dem Pastor zu erklären, wie das mit den Kindern ist, war alles. Damals war meine Tochter noch sehr klein und ich noch zu erstarrt in den Regeln dieser unmenschlichen Kirche. Heute würde ICH vom Kreuz springen und dem Pastor meine Meinung sagen. Doch ich gehe nicht mehr in Kirchen, GOTTseidank nicht.

Warum wurde mir von diesen seltsamen Leuten vermittelt, dass alles, was mit GOTT und/oder Jesus zu tun hat so dermassen „heilig“ im katholischen Un-Sinne von unantastbar und fern des normalen Erlebens sei, dass wir nicht auf dem Klo mit IHM sprechen dürfen, sondern nur, wenn wir artig in einer unbequemen Holzbank hocken und uns stinklangweiliges Zeugs anhören müssen? So dass wir gar nicht in RUHE mit IHM reden können, weil der Pastor dauernd dazwischenquatscht? (Das habe ich schon als Teenager gedacht, dass das total stört. Ich wusste eigentlich immer, dass alles mögliche faul ist an dem ganzen Brimborium.)

Warum hat mir in 48 Jahren niemand von diesen Leuten erklärt, dass ich mir niemals irgendwelche Sorgen zu machen brauche, wirklich überhaupt keine, dass ich stattdessen einfach wohlgemut mit GOTT zusammen in den neuen Tag gehen kann, in die Arbeit, zu den Menschen, mit denen ich täglich zu tun habe, völlig ohne Sorgen, Ängste, Vorbehalte, jeden akzeptierend und jeden gerne habend, warum nicht? Warum wurde alles „Heilige“ immer auf einen unerreichbaren Sockel gestellt, in dessen Nähe wir ANGEBLICH nur dann gelangen können, wenn wir zuerst den Erdentod sterben? Völliger Blödsinn! Ich ERLEBE es ja jetzt, ich erlebe, dass es ganz anders IST. Ich sitze hier und atme noch, also ist das zu Lebzeiten absolut erreichbar.  JEDER kann das erleben, jetzt sofort, auf der Stelle, sprich IHN an und sage: Hello Mister GOD! It´s me!

Und dann WEISST du plötzlich, dass das in Wahrheit SEINE Worte waren, die du lediglich artikuliert hast: ICH bin es.

P.S. Falls jemand den Unterschied nicht erkannt hat: Die Warum-Fragen  in diesem Artikel heute sind rhetorische Fragen.

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