B-asic i-nstructions b-efore l-eaving E-arth

Das wirklich Schwierigste auf dem WEG ist, dass niemand in meinem Umfeld ausser mir auf demselben WEG ist. Ich kann in einer noch so hohen Stimmung sein, im besten Sinne wie eine gestimmte Saite, doch da alle anderen in dem Wahn umherrennen, dass die Welt der Strukturen und Äusserlichkeiten wichtig und entscheidend wäre, ist es selbst bei grösstmöglicher innerer Konzentration kaum zu schaffen, nicht aus dem Himmel hinunterzufallen und in ihre Verstrickungen hineingezogen zu werden. Ich verbringe derzeit meine Abende wirklich damit, wieder zur Besinnung zu bekommen und mich vehement daran zu erinnern, was wirklich wichtig ist. Und tröste mich damit, dass Mister GOTT mich auch dann auf den Armen trägt, wenn ich IHN zeitweise beinahe vergesse. Gestern früh lief ein Vater mit zwei kleinen Kindern vor mir her, wie jeden Morgen, denn sie gehen wie ich zur Bushaltestelle. Er trug eins der Kinder, das kleine Mädchen auf seinen Armen, und sie strahlte über das ganze Gesicht.

Wie ist wohl eine Welt, in der jeder normal ist und daher den Äusserlichkeiten nur so weit Interesse entgegenbringt, als sie zur Freude aller notwendig sind? Unvorstellbar. Selbst in noch so vermeintlich „heiligen“ Gesellschaften auf dieser Erde geht es doch immer nur ums Ego und seine Irrtümer. Es gibt hier unten keine CHRISTUSMENSCHEN. Vielleicht würden wir mit ihnen (noch) gar nicht klar kommen… Daher lassen sie uns auch zu sich kommen, statt umgekehrt. Sehr weise.

Gestern Abend gab es einen wunderbaren Moment, der wirklich uplifting war: Ich war auf meinem Laufband, das ist mein allabendliches Stressablaufen, und kriegte den Kopf nicht frei von den (letztlich völlig unwichtigen) Tagesgesprächen auf der Arbeit. Mister GOTT, dachte ich verzweifelt, TU etwas! Ich will nicht auch noch den Abend mit dem blöden Zeugs vergeuden!! In dem allernächsten Augenblick nahm ich wahr, wie in mir etwas sich verschob und etwas anderes wusste (nicht dachte) in mir: Es ist doch gar nicht wichtig! mit einer Art Schmunzeln, und ich fühlte für einen Moment die WAHRHEIT dieser Aussage, es war wie ein inneres Angehobenwerden, und etwas weitete sich. Danach kam ich für den Rest des Abends zurück in meinen Normalzustand, Stück für Stück, so dass ich später sogar entspannt einschlafen konnte – nach einigen Seiten in Ruby Nelsons wunderbarem Buch, versteht sich.

In dem Buch zu lesen ist eine seltsame Erfahrung. Jeder einzelne Satz ist so hoch aufgeladen, dass es ist, als würde es einen beim Lesen auffüllen, nähren, aufladen. Viele Sätze kann ich schon auswendig, weil ich es eine Million Mal angehört habe (Youtube, Version gesprochen von Adam Abraham – priceless!!!). Nach wie vor kenne ich kein Buch, das wunderbarer wäre als dieses. Ich liebe es, es ist meine BIBLE = Basic instructions before leaving Earth). Kein anderes Buch hat je diese Dichte an wirklich essentieller Information erreicht. Übrigens lese ich es auf englisch; das ist nach wie vor wirksamer als die deutsche Übersetzung, die, wie stets, den ursprünglichen Zauber nicht zu treffen vermag.

Jeder von uns muss seine eigenen Strategien entwickeln, wie er oder sie sich jederzeit zurück auf Normal heben kann – oder besser formuliert: sich selbst in den nötigen Bereitschaftszustand bewegen kann, in dem GOTT uns anheben kann, zurück auf Normallevel, oder höher. Tagsüber ist das die allergrösste Herausforderung von allen.

Doch wer nur zu Hause herumsitzt, statt einem Beruf in der äusseren Wölfewelt nachzugehen, lernt der dieses? Und wer weiss, wofür es einmal wichtig sein wird. Alles, was zu lernen ist, hat seinen wichtigen Zweck innerhalb der Transformation des Bewusstseins. Es geht nicht um Chakramassagen und solchen Unfug, es geht um Training des untrainierten Oberflächenbewusstseins, um die Bändigung des wild umherspringenden Kläffers in unserem Inneren. Und wo sollte das besser geübt werden als in der Welt der Kläffer?

 

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