Wem gehörst du – wem gehorchst du? only some want to fly …

Manchmal frage ich mich ja schon, wie ich das zusammen in einen Lebensentwurf kriegen soll: morgens lese ich noch rasch ein paar Seiten bei Dietzfelbinger über die lebendige siebenfache Matrix des CHRISTUS, und dann muss ich mich im Büro mit all diesen unwichtigen Dingen aus der erfundenen Welt der starren Strukturen auseinandersetzen. Unwichtig im Grossen und Ganzen. Doch voll total wichtig rein temporär für vorübergehende Situationen für die Menschen, die nicht wissen, dass es unwichtig ist. Manche der materiellen Menschen (= der Welt zugewandt, ungleich spirituell = GOTT zugewandt) begreifen es noch ganz knapp kurz vor einer neuen Runde, wenn sie (mal wieder) auf dem irdischen Sterbebett liegen. Ich habe es zu Lebzeiten begriffen und trabe tapfer weiter mit und muss mich an manchen Tagen wirklich zusammenreissen. Sicher kennt das der eine oder die andere. Muss der Stempel da drauf und wenn ja wohin? Und wehe, er ist an der falschen Stelle. Meine Güte.

Oft komme ich nach solchen Strukturdetailtagen zurück nach Hause in einem Zustand des innerlichen Zerfasertseins. Dann muss ich ganz bewusst und absichtlich umschalten, zurückschalten auf „normal“ und mich wieder zusammensammeln. Ich habe dazu einige Strategien entwickelt, doch jeder muss seine eigenen Anker finden, die ihn jeweils zurück in den normalen Modus = geistiger Gesundheit katapultieren. Laufen hilft.

Vielleicht kennst du das also selbst. Daran merke ich jedes Mal aufs Neue, wie sehr einen dieses sinnfreie Gefutzel in den Strukturen schlaucht und wie energieraubend es für Menschen ist. Wir Menschen müssen den Strukturen dienen, die doch eigentlich uns dienen sollen (doch das war natürlich nie wirklich der Zweck der Strukturen). Es ist also in der Regel ein echter Spagat, dort diese Welt und hier das, was wirklich zählt, und es ist sehr, sehr anstrengend. Und doch ist es elementar wichtig, dass wir IN der Welt agieren und nicht 24/7 daheim in unserem Wolkenschlösschen rein spirituell dasitzen.

Es ist und bleibt das Phänomen des Göttlichen Menschen, versteckt in einem irdischen unterentwickelten Körpersystem, mitten in dieser seltsamen Welt, dass wir wie alle anderen in dem ganzen temporären Quatsch mitlaufen müssen, Tag für Tag.

Es gibt auch Wochenenden, da schnelle ich so weit nach oben, dass ich dankbar bin, am nächsten Morgen wieder runterkommen und zur Arbeit gehen zu müssen. Wirklich richtig dankbar. Ich kenne es noch anders, als ich fast zehn Jahre ohne Arbeitsstelle war. Unaushaltbar. Je leichter du schon bist, desto mehr brauchst du die guten alten Sandsäcke, um hier zu bleiben. Sehr heilsam, sehr wohltuend. Doch manchmal hast du eben einfach das Gefühl, es dürfe mal weniger werden, ächz.

Gerade hatte ich mich im November zu der Entscheidung durchgerungen (begleitet von einer dazu passenden Krankheitskrise), dass ich beruflich zurückschrauben werde und in 2019 nur noch 25 Std. arbeiten werde, statt der abrupten Sorge um genug Einkommen gepaart mit dem Gehechel nach einer neuen Zweitarbeitsstelle nachzugeben (das war damals für mich die Aufgabe daran). Da erkrankten zu Beginn des neuen Jahres zwei Kolleginnen gleichzeitig, und dauerhaft. Nach einer einzigen goldenen Woche mit dem oben genannten Stundenziel ist der Traum vom Paradies also für mich bereits wieder vorbei.

Ich schreibe erfahrungsgemäss am liebsten und am besten morgens, wenn ich mehrere Stunden zum Anlaufen habe und schon einiges mit IHM durchgespult habe und nicht auf die Uhr sehen muss. Doch nun muss ich wieder schon früh morgens zur Arbeit fahren. Die ich zweifellos mehr liebe als ich je eine Arbeitsstelle zuvor geliebt habe, und dennoch knallt mir das wiederum in meinen mir eigenen Rhythmus aus schreiben, arbeiten, ausruhen, siehe oben. Dies soll kein Gejankele werden, ich will etwas anderes zeigen.

Nämlich dass GOTT offenbar anderer Meinung ist, was meine kleinen Pläne angeht. Es geht ganz offensichtlich NICHT darum, immer mehr Musse zu haben, sondern  TROTZDEM Zeitfenster zum Schreiben zu finden. Denn so muss es jetzt ablaufen. Schreiben ist offenbar nicht der Mittelpunkt der aktuellen Lernstrecke. Ich wusste das nicht, ich kann das nur erschliessen aus dem, was IST.

Der Standard-Esoteriker manifestiert sich ja bekanntlich die totale Stressfreiheit, weil bei ihm stetig alles immer besser und besser wird, was bedeutet, weniger anstrengend, mehr Geld, mehr Klienten in die eigene Praxis etc pp. – den Affirmationen aus den Wunschbüchern gemäss… GOTT kann alles fügen, doch manchmal lässt ER Restriktionen durchgehen, dann werden schwierige Umstände quasi durchgewunken. GOTT kennt kein NEIN, ER kennt nur JA. Daher kommen alle Behinderungen von woanders und ER erlaubt sie für einen Zweck. Wer auf dem spirituellen WEG ist, der erlebt, dass es offenbar nicht immer um die totale Schmerzfreiheit geht.. Es geht GOTT nicht um solche Dinge wie mehr Freizeit für das Ego. Es geht um den Abbau jeglichen inneren Widerstandes gegen SEINE Entscheidungen. Das ist das übergeordnete ZIEL.

Das höchste ZIEL deines Lebens, insbesondere in der letzten Runde deines Erdendaseins, ist der voll entwickelte CHRISTUSMENSCH. Alles, wirklich alles alles alles andere in deinem Leben wird dem untergeordnet, engmaschig kontrolliert von allerhöchster Stelle. Und sobald du versuchst, etwas anderes nach deinem eigenen Gutdünken nach oben auf die Liste zu setzen, fegt ER es weg.

Natürlich könnte ER alles fügen, was IHM beliebt, ER ist GOTT. Und ER liebt dich unendlich. Doch wie auch die gescheite voraussehende Mutter dem Kind nicht die zehnte Tüte Bonbons aufmacht, wird dir unterWEGs so manches vorenthalten. Ich habe IHN schon so oft um Urlaub gebeten, doch mehr als eine Woche war nie drin. Und wenn ich es einmal geschafft hatte, richtig tiefenentspannt zu sein, dann war es immer nur das Polster für das Kommende …

Es geht also vor allem darum, deinen inneren Widerstand abzubauen. Du sollst gehorchen lernen. Was bedeutet gehorchen? Gehorchen bedeutet, auf etwas horchen und dem dann Folge zu leisten, also gehor-sam sein, d.h. in Übereinstimmung mit dem Gehörten handeln. Wem du gehorchst, dem ge-hörst du. Auf wen hörst du? Ego setzt allem Widerstand entgegen, vor allem, wenn etwas Unangenehmes von ihm gefordert wird. GOTT ist sehr fordernd, und das wird mir jeder bestätigen, der beginnt, IHN kennen zu lernen. ER will nicht etwas von dir, sondern alles. Jede Sekunde deines Lebens sollst du IHM zurück-geben. Denn dein Leben ist eine Leihgabe von GOTT. Würde ER nicht in dir leben, gäbe es dich gar nicht. Du bist nichts weiter als eine Person-a, durch die GOTT hindurchtönt. In welchem Ausmass, das ist unterschiedlich. Jesus, der CHRISTUSMENSCH, lässt IHN vollständig aus sich heraussprechen, was der angestrebte Normalfall für alle ! Menschen ist. Na, ihr kennt die Geschichte ja zur Genüge.

Es ist leicht, schöne Zeiten aus SEINER Hand anzunehmen. Doch was ist mit den schwierigen Umständen? Das sind die Zeiten, in denen ER dich besonders kurz an die Leine nimmt, damit dein Ego schwindet. Und du wirst gehorchen, sofern du IHM ge-hörst. Wie kann es Menschen auf der Erde geben, die nicht mehr als alles in der Welt GOTT ge-hören wollen?

In a world full of people only some want to fly – isn´t that crazy? la lala lalaaaa oh babe

 

 

 

 

 

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