VERTRAUEN oder nur Vertrauen?

Heute nehmen wir das Thema Vertrauen in altbewährter Manier auseinander.

Wie schon der eklatante Unterschied von Liebe zu LIEBE gezeigt hat, denken und handeln nicht-spirituell-lebende Menschen (spirituell = GOTT zugewandt) in seltsamen Beziehungsgeflechten, die unnatürlich und daher ungesund sind. Sie haben stattdessen die andere Option gewählt, und es gibt nur zwei: sie leben materiell = der Welt der Erscheinungen (sog. Realität) zugewandt. Ego baut sich unablässig im Hirn Stories zusammen, die vor dem Göttlichen keinerlei Bestand haben und in der Wirklichkeit (dort, wo Menschen mit GOTT auf einer Linie sind) gar nicht vorkommen.

Niemand von uns Wanderern auf dem WEG pendelt nicht zwischen der Realität und der Wirklichkeit hin und her. Die Kunst ist jedoch zu bemerken, wann wir in der Realität der Egogeschichten herumstolpern. Wir können uns dessen gewahr werden, können daraufhin die Göttliche Vernunft im Menschen einschalten und aus der Spiegelung aussteigen. Das bedeutet, nur noch zu beobachten, was gerade stattfindet, und nicht mehr mitzuspielen. Das eigene Ende des Seils loszulassen. Nicht zuzugreifen. Nicht nachzutreten, und sei es auch nur gedanklich, geschweige denn, verbal.

Vertrauen ist ebenso ungleich VERTRAUEN, wie Liebe ungleich LIEBE ist.

Wir erinnern uns: LIEBE findet in GOTT statt, denn in IHM bewegen wir alle uns und in IHM lassen wir uns von IHM atmen. Das nennt sich auch Leben. Daher, wer atmet und gleichzeitig behauptet, es gäbe GOTT nicht, leidet lediglich unter einer falschen, nichthinterfragten Definition von IHM. Niemand muss hinterfragen, jeder kann glauben was er will, es ändert nichts an GOTTES SEIN. (Das wäre ja auch wohl -!)

GOTT ist KEIN Gegenüber, don´t forget!

Liebe, klein geschrieben, ist der Verbindungskrieg zwischen mindestens zwei, oftmals mehreren, Egos, die voneinander etwas wollen, brauchen, einfordern, einklagen, klauen, zerstören, die einander fesseln und gängeln und manipulieren und kontrollieren und etc pp. Gib es mir, dann geb ich es dir, das nennen Menschen, die den Massstab verloren haben, Liebe. Diese Liebe, klein geschrieben, hat einen Anfang (man ver-liebt sich) und ein Ende (es passt nicht mehr, einer oder beide haben sich nicht wie gewünscht verhalten oder wurden einfach nur alt oder wurden krank, oder etwas Hübscheres oder Jüngeres oder Reicheres tat sich auf usw.)

Bis zu einem solchen Crash sind sie durchaus glücklich zusammen, sie sind ja im Glauben, das sei schon alles, was ein Mensch erreichen und fühlen kann, und manche Paare eiern so sehr gleichförmig nebeneinander her, dass sie viele Jahrzehnte durchhalten. Ein grosser Killerfaktor ist der entgleiste Fortpflanzungstrieb, der in der Ego-Welt der Erscheinungen massiv und absichtlich aufgebauscht wird, als wäre er das Nonplusultra für ein menschliches Wesen. Wem das reicht … Punkt Punkt Punkt. Es gibt etwas Wesentlicheres zu empfinden, wahrzunehmen, zu erleben, neben dem alles andere völlig verblasst, auch und vor allem das Sexgepussel der Welt. Es wirkt neben der Wirklichkeit unscheinbar und blass.

LIEBE stattdessen ist un-irdisch, ist un-endlich, hat keinen Beginn und wächst auch nicht. LIEBE ist ewig, wie GOTT, der sie aus sich herausatmet, durch uns hindurch, umso mehr, je durchlässiger und ich-loser wir schon sind. Der Unterschied zu Liebe (sei sie auch noch so stark und umwerfend und leiden-schaftlich) ist für Menschen, die LIEBE noch nicht in sich erfahren haben, leider nicht beschreibbar. LIEBE ist kein Gefühl, es ist die Wahrnehmung des eigenen wahren Wesenskerns, der Göttlich ist und heil. LIEBE ist die Kraft, die uns den WEG der totalen Umwandlung aushalten und zu Ende gehen lässt. LIEBE ist es, und allein sie, die den irdischen Tod überwindet, das bedeutet: komplett unnötig macht.

Gleiches lässt sich beim Thema Vertrauen beobachten. Jemand vertraut einem anderen Menschen aufgrund irgendeiner Bedingung, einer Einschätzung oder Bewertung, vielleicht weil man sich schon Jahrzehntelang kennt, weil derjenige im gleichen Land geboren ist wie man selbst, weil derjenige eine hohe Stellung im Beruf hat, weil derjenige einen religiösen Beruf hat, weil sie oder er Arzt ist, lauter Gründe, die gar keine sind, so besehen. Doch wenn das gewünschte und mit dem Vertrauen verknüpfte Verhalten ausbleibt oder aufhört, endet das Vertrauen gleichfalls wieder und man geht wieder getrennter Wege. Manchmal wird auch ein Gerichtsverfahren angestrengt, wird Rache genommen, oder man belügt ebenfalls einen Dritten, um sich besser zu fühlen, Egos Spielwiese ist bekanntlich unendlich.

Echtes VERTRAUEN, gross geschrieben, ist etwas ganz anderes. Es ist die natürliche Grundlage innerhalb der Beziehung eines Menschen mit GOTT.

VERTRAUEN bezieht sich niemals auf einen anderen Menschen, ebenso wie LIEBE es nicht (!) tut. Beides sind Kennzeichen der Göttlichen Beziehung.

Wer VERTRAUEN (in sich) hat, kann grosszügig allen anderen Menschen ebenso Vertrauen  aus dieser Quelle heraus weiterschenken, und dann ist es echtes VERTRAUEN, das unabhängig vom Verhalten des anderen geschenkt wird, ohne Ansehen der Person, es ist dann bedingungslos. Das lässt uns manchmal wie Narren aussehen, wie Bekloppte, Hirnrissige Schafe, die nicht gewitzt genug seien für die Welt. Doch wer so über uns denkt, der hat nichts begriffen. Unser VERTRAUEN stützt sich auf den einzigen gültigen Massstab für alles im Leben, auf GOTT. Aus dieser Quelle wird unser Vertrauenkönnen gespeist. Diese Quelle versiegt niemals, ebenso wie LIEBE niemals aufhört.

Wenn du auf dieser Göttlichen Basis einem Menschen vertraust, kannst du nicht mehr ent-täuscht werden, weil du gar keine Erwartungen mehr an den anderen hast. Wenn er dein Vertrauen nicht zu würdigen weiss, fällt es auf ihn selbst zurück. Du bist in GOTT weiterhin sicher verankert und bist nicht auf Erwiderung anderer Leute mit gleicher Münze angewiesen. So bist du FREI. Du schöpfst aus unendlichem Reichtum an LIEBE und VERTRAUEN.

Ich kann euch leider nicht empfinden lassen, wie das ist, doch das komplette Lebensgrundgefühl ist ein anderes als „vor CHRISTUS“. Das eigene Verhalten in Bezug auf andere Menschen ist ein völlig anderes, es ist eine grundlegende innere Entspannung vorhanden, die nicht beschreibbar und wunderbar ist. Misstrauen und Missgunst verlöschen. Der andere hört auf, Feind zu sein.

Beobachtet euch selbst. Seid ihr wirklich innerlich ganz, ganz sicher, dass euch niemand etwas wegnehmen kann? (Wir reden nicht von materiellen Dingen, die kann jeder wegnehmen, der es darauf anlegt.) Hier sind wir übrigens mitten in dem Gleichnis von den Motten, die die Kla-motten wegfressen.

Das Gute ist: jedem Menschen steht es frei, sein VERTRAUEN in GOTT jederzeit wiederzufinden, es ist serienmässig im Menschen angelegt und für jeden von uns allzeit erreichbar.

Die meisten Menschen haben kein Interesse an einer vertrauensvollen Beziehung mit GOTT. Sie kämpfen lieber heroisch gegen die Windmühlen der Realität (ungleich Wirklichkeit) und machen lieber alles alleine. GOTT stört das nicht, ER hat einem jeden von uns einen unendlichen VERTRAUENS-Vorschuss gegeben, den wir ablehnen oder für uns abrufen können. Nichts geht verloren, und in irgendeinem Leben wird voraussichtlich jeder aufwachen. Denn das ist die natürliche Entwicklung, die für Menschen vorgesehen ist. I will be here, if you change your mind … lalalalalaaaaa