Der eigenen Wahrnehmung trauen – nichts könnte je wichtiger sein. Und ein Ashram mit 30 Gurus

Mir ist klar, dass gewisse Dinge, die ich beschreibe oder empfehle, nicht für jedermann geeignet sind. Gerade im Bereich Esoterik und Wannabe-Spiritualität tummeln sich etliche Menschen mit, ich nenne das mal: gesundheitlichen Störungen und Angst- oder Panikzuständen. Ich bin kein Arzt und übernehme keinerlei Verantwortung für das, was Leser oder Leserinnen aus dem machen, was sie bei mir lesen – oder auch nur in ihren Köpfen nach ihrer eigenen krausen Deutung herauslesen.

Ich möchte an dieser Stelle nochmals betonen, dass Spiritualität nur echt ist, wenn sie nicht krampfhaft gesucht wurde, und niemals, wirklich zu keinem einzigen Zeitpunkt, wird GOTT einem Angst machen. Wenn du also unter Ängsten leidest, kümmere dich zunächst darum, auch mit professioneller Hilfe, wenn das erforderlich ist. Es ist kein Zeichen von hoher Spiritualität, heldenhaft mit panischen Zuständen herumzurennen. In der Esoterik werden Menschen mit Mittelchen und Methoden leider zu oft gegen viel Geld ihres letzten Restes an Erdung beraubt, und ich habe weder vorher noch nachher mehr Bekloppte getroffen als dort, leider kann ich es nicht anders sagen. Das ist mit ein Grund, warum ich einen weiten Bogen um die Esoterikfachabteilung mache. Ich könnte ein ganzes Buch allein damit füllen, was mir Esoteriker für einen Scheiss erzählt haben. Esoterik hebelt dich aus dem Rahmen.

Spiritualität erdet, paradoxer Weise. Spiritualität bedeutet, mit beiden Beinen fest auf der Erde zu stehen und seinen Alltag funktionsfähig und vor allem: freudig und bewusst zu erleben. Wenn alles nicht mehr rund läuft, ist es vielleicht nicht der CHRISTUS, sondern deine eigene fehlende Bodenhaftung, die der Grund dafür ist. Jeder muss sich selbst sehr ehrlich anschauen. Auf dem spirituellen WEG gibt es für denjenigen, der dafür herausgepickt wurde, teilweise extreme Prüfungen, das ist wahr, doch IMMER hat derjenige die nötige Hilfe und den Beistand, dass diese Dinge zwar schmerzhaft sein mögen, doch geregelt werden können. Dazu muss der Wanderer auf dem WEG jedoch alle Fünfe beisammen haben. In der Welt, doch nicht von ihr. Leider gibt es etliche Leute, die irgendwo herumschweben und doch nur von der Erde sind, also verkehrt herum.

Daher bin ich auch kein Freund davon, sich esoterisch-verpeilt geheimnisvolle neue Berufe auszudenken oder irgendwelche Heilpraxen aufzumachen, was erstens – nach meiner persönlichen Erfahrung – Beschiss ist (ja, so klar sehe ich das, denn niemand kann einen anderen Menschen heilen, „heilen“ ist ein reflexives Verb! Wenn überhaupt heisst es: ES heilt, nämlich IN dem Betreffenden, durch dessen innere Arbeit und Ent-wicklung, oft auch ist schlichtweg Reifung erforderlich).

Es gibt schon genug Berufe in dieser Welt, die immer händeringend Mitarbeiter suchen, zum Beispiel die Schulintegration. Das ist eine sehr heilsame Erfahrung, mega anstrengend und mensch kommt sehr derbe auf den Boden der Tatsachen. Jeder, der die Nase in den Wolken hat, ist eingeladen, sich dort zu verdingen und hoffnungslos unterbezahlt DIENST für andere Menschen zu verrichten. Eine Grundschulklasse ist ein Ashram mit dreissig Gurus, und du bist der Lakei dazwischen. Etwas Besseres gibt es nicht. Du wirst niemals wieder SO viel von anderen Menschen lernen. Wenn du dir dazu zu fein bist oder auf deine Kohle nicht verzichten willst – was suchst du dann auf dem spirituellen WEG?

Das Problem ist, dass es schick ist, sich auf einem Weg zu befinden. Ich behaupte nach wie vor, dass ein Mensch auf den WEG gerufen wird und nicht andersherum. Andersherum ist es etwas Künstliches. Jeder wie er mag. Ich kenne Leute, die überfordern sich an jedem neuen Tag wieder hoffnungslos, nur weil sie zwanghaft das haben wollen, was ich in meinem Blog oder in meinen Büchern beschreibe. Frage: Was soll das?

Jeder kann in seinem Leben den Weg finden, der ihn ganz individuell zu seinem GLÜCK führt, was immer das für denjenigen in demjenigen Leben gerade ist. Doch nicht für jeden ist das der WEG mit einem LEHRER. Für manchen ist es der Weg in einer grossen Familie, GOTT will dann nichts anderes von demjenigen Menschen. Oder jemand ist in einem dienenden Beruf am glücklichsten und muss nur den schnöden Karrierejob hinter sich lassen. Oder jemand ist Künstler. Woher kommt der irrige Gedanke, jemand könne sein inidividuelles GLÜCK erreichen, wenn er den WEG der Hingabe geht? Nicht für jeden ist das jetzt und hier das grosse Ziel.

Ego ist natürlich immer neidisch und schielt auf andere Leute, während das eigene GLÜCK schön auf Abstand gehalten wird. Ego und GLÜCK werden sich niemals begegnen…

Merke: GOTT behandelt alle Menschen gleich – nämlich individuell.


Nun kommen wir nach dieser langen Vorrede endlich zum eigentlichen Thema dieses Artikels: der eigenen Wahrnehmung trauen. Dies bezieht sich also einzig auf bodenständige Wanderer auf dem WEG ohne psychische, ungelöste Problematiken.

Es ist menschlich, seine Erlebnisse teilen zu wollen und sie am besten von anderen Menschen bestätigt zu bekommen. Geteiltes Leid ist halbes Leid (manchmal auch doppeltes), geteilte Freude ist doppelte Freude (manchmal auch nur noch halbe).

Es gibt Phänomene auf dem WEG, die nicht mit anderen geteilt werden können oder sollen. Je weiter du voran gehst, desto weniger Menschen sind zu finden, die gleiches erleben. Die meisten werden nicht ansatzweise begreifen, wovon du sprichst, das ist zumindest meine bisher sehr frustrierende Erfahrung. Nach jüngsten Ereignissen wandelt sich das in meinem Inneren. Ich bespreche mich mit niemand anderem mehr als mit meinem LEHRER. Meine Wahrnehmung ist eine gänzlich andere als die der meisten Leute, doch mein WEG ist auch anders als der anderer Leute, und mir wird aktuell verstärkt beigebracht, mein Erleben zu würdigen und zu schätzen. Gleichzeitig bekomme ich meine Bestätigungen auf andere Weise. Das Geschehen kann niemand selbst erzwingen, zumal nicht dann, wenn die Erlebnisse sehr speziell sind. Doch Er bringt es mir bei.

Ich habe eins begriffen: Wenn du immer Bestätigungen für dein Erleben suchst, wirst du nur Erlebnisse bekommen, die bestätigt werden können. Wenn ich Dinge erleben will, die noch niemand erlebt hat, dann muss ich darauf pfeifen, ob jemand sie bestätigen kann oder auch nur verstehen.

Daher habe ich diesem Artikel so ein langes Vorwort vorausgeschickt. Dieser Gedanke kann für jemanden, der seine (Wahn?)-Vorstellungen lieber nicht mit sich alleine abmacht, wenig hilfreich sein. Noch einmal: Ich schreibe für geistig stabile Menschen.

Wer mit Mitteln und Methoden, Drogen womöglich oder irgendwelchem esoterischen Zauber versucht, seine Wahrnehmung zu steigern, der öffnet die Tore zur Hölle. Entweder entwickelt sich das eigene Wahrnehmungssystem auf natürliche Weise von selbst ganz nebenbei, während du in der Welt dienst, oder eben nicht. Alles, was manipuliert wird, endet teuflisch. Vergiss das nicht. Nur weil dein Ego etwas will heisst das nicht, dass es auch so sein SOLL. Hier beginnt dein demütiger WEG mit GOTT, der allein bestimmt, was dir gut tut und was (noch) nicht.

Wenn die gesunden Voraussetzungen vorhanden sind und du etwas wahrnimmst, was ausserordentlich ist, dann drück es nicht sofort wieder weg. Würdige es. Du musst nicht herumrennen und dich zum Idioten machen, indem du es jedem erzählst. Daher betone ich die elementare Wichtigkeit eines spirituellen Tagebuches. Besprich es darin, schreibe von mir aus an GOTT oder schreibe Hallo Jesus, weisst du was mir heute passiert ist? Und danach lass es ruhen, mach nichts draus, beobachte, was weiterhin vor sich geht, notiere Synchronizitäten, und falls du einen Hinweis in einem Buch findest, der erhellend ist, notiere es dazu. Mehr musst du nicht tun. Etwas Krasses zu erleben ist keine unmittelbare Handlungsaufforderung. Wichtig ist, dass du deiner eigenen Wahrnehmung trauen lernst. Denn echte Wahrnehmung, die sich natürlich öffnet, ist ein Geschenk von oben. Sie wird in deinem Leben auf deinem weiteren WEG hilfreich sein, äusserst hilfreich, weil du vieles lassen wirst, was nicht mehr so schön geschminkt aussieht, wie es für Otto Normalverbraucher aussieht. Du wirst Zusammenhänge begreifen, die andere niemals zu sehen kriegen.

Wichtig ist, nicht alles den anderen Leuten zum Frass vorzuwerfen und dich vor allem nicht von ihrem Urteil abhängig zu machen. Manches kann dir niemand im aussen bestätigen.

Wichtig ist zudem noch zu erwähnen, dass NIEMALS Angst mit einer höheren Wahr-nehmung einhergeht. Ich habe weiss GOTT schon krasse Klamotten gesehen, doch ich hatte niemals Angst, es folgten niemals schlaflose Nächte und wochenlange Schreckhaftigkeit oder was auch immer. Im Moment des Erlebens war ich teilweise wirklich geschockt, doch schon am nächsten Tag glätteten sich die Wogen und ich empfand etwas anderes: die Erhabenheit eines Geschenks. Das Geschenk liegt dabei nicht in dem was ich sehen muss, sondern in dem, es sehen zu dürfen. Das dürfte klar geworden sein. Wenn du dich nicht beschenkt fühlst, stimmt etwas nicht.

Der schlaue Verstand ist eifrig zur Stelle, um etwas wegzurationalisieren: Es kann nicht so gewesen sein, weil … und dann kommen all die Programmierungen der guten Erziehung zum Vorschein. Zum Beispiel: Der Mensch kann nicht so sein, wie du ihn gesehen hast, er war doch immer nett. Es kann nicht sein, dass die Strasse verschwunden war, sieh nach, sie ist doch noch da. Du kannst nicht durch eine Mauer hindurchsehen, niemand kann das. usw. usf. Es gibt weit, weit mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, als eure Schulweisheit sich träumen lässt.

Uns wird in dieser kränken Welt massiv vorgeschrieben, wie wir Dinge, Personen, Sachverhalte, Ereignisse zu sehen und zu bewerten haben. Bestes Paradebeispiel ist der Fall 9/11. Doch die Programmierung beginnt bereits vorher, im Kleinsten, im privaten Bereich, sie beginnt bei dem, was man essen muss und was man nicht essen darf, was passiert wenn man es doch tut (ich habe schon etliches durch mein Leben widerlegt), na ihr kennt meine diesbezüglichen Artikel. Es wird einem vorgeschrieben, wie man ausländische Personengruppen zu sehen hat (die einen klauen, die anderen stehlen, die dritten wollen nicht arbeiten, die vierte Gruppe nimmt Drogen, Pauschalurteile sind an der Tagesordnung). Passend dazu werden selektive Fälle in der Tageszeitung oder im TV gross aufgebauscht, wo wirklich einmal aus einer der Gruppen jemand geklaut hat, oder es wird zusammengebastelt, dass es so aussieht und siehe da: Der Normalbürger hat die Bestätigung für die ihm vorgeschriebene Wahrnehmung. So funktioniert das.

So wird die menschliche Wahrnehmung beeinflusst,eingeschränkt und gesteuert. Wenn wir in einer Welt leben würden, in der jeder Mensch seiner tatsächlichen Wahr-nehmung traut, oha, es wäre alles anders…

Es gibt irgendein historisches Beispiel, ich weiss nicht mehr, was es genau war, da landete irgendein sog. Eroberer an irgendeiner Küste, und die Eingeborenen sahen nicht die Waffen, oder die Boote? sondern sahen stattdessen kollektiv etwas anderes. War das Francis Drake? Vielleicht kennt einer diese Geschichte und kann sie mir nachreichen, vielen Dank. Das ist nämlich etwas höchst Spannendes und wäre für uns alle von bedeutender Wichtigkeit.

Ich wünsche uns allen eine klare Beobachtungsgabe!

 

 

 

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