Praktische Ego-Entlarvung, wieder eine Übung zum Mitmachen: „Lockt das Ego aus seinem Bau!“

Nach dem ersten Artikel des heutigen Tages, der für manch einen sicherlich rein theoretisch war, folgt hier wieder eine Idee zum Sofort-Mitmachen. Ego spürst du am besten auf, wenn du es auflaufen lässt. Dann regt sich sein Widerstand am deutlichsten und du kannst es beobachten wie einen Zirkustiger: Noch knurrt er, doch bald schon wird er aufgeben und mitmachen. Das ist, was mein LEHRER zwölf Jahre lang mit meinem Ego getan hat und ich bin Ihm sehr, nein, unendlich dankbar dafür. Mittlerweile habe ich gelernt, es selbst auflaufen zu lassen, um es zu beobachten. Das ist nicht so schwer.

Da das neue Jahr traditionsgemäss die Zeit für gute Vorsätze und das Inangriffnehmen neuer Verhaltensweisen ist, üben wir für die Tage bis einschliesslich 28.02.2019 ab sofort das Folgende. Jede/r, der oder die mitmachen möchte, sich selbst auf die Schliche zu kommen, ist hiermit herzlich eingeladen. Ich würde euch ja nach Erlebnisberichten fragen, spare mir das jedoch aus Erfahrung und hoffe stattdessen, dass ihr wenigstens mittlerweile begonnen habt, ein spirituelles Tagebuch zu führen, ohne das ES nicht geht.

Die spirituelle Egoaufspürübung lautet: „Wir kaufen nichts.“

Wichtiger Hinweis: Hier geht es, wohlgemerkt, um euch persönlich, und NICHT um andere Menschen, für die ihr sorgen müsst, z.B. eure Kinder. Denen könnt ihr durch diese Übung nur ein gutes Beispiel bieten. Sie müssen es später selbst herausfinden und für sich selbst Entscheidungen spiritueller Natur treffen. Es geht hierbei nur um euer eigenes kleines Ego-Leben.

Ego kommt getarnt als Staubsaugervertreter an eure innere Bewusstseins-Haustür und bittet darum, dass ihr ihm etwas abkauft, und ihr antwortet: Wir kaufen nichts.

Ego bettelt, dass ihr das zehnte T-Shirt und zwanzigste Paar Schuhe kauft, wie ein Kind vor der Supermarktkasse, das die bunten Bömbsken gesehen hat, doch ihr seid die Mutter und antwortet: Wir kaufen nichts.

Ego zischelt: Doch doch doch, wir brauchen es, dringend, ganz bestimmt, und so billig wird es nie mehr zu haben sein, doch ihr antwortet so unbeirrbar und streng, wie der LEHRER es tun würde: Wir kaufen nichts. Stellt euch vor, Er stehe neben euch. Jesus, von mir aus, oder Krishna. Er hört zu, wie du sagst: Wir kaufen nichts. Du fühlst Seinen Blick im Nacken. So ist das mit einem LEHRER, liebe Dualseelenverliebte.

Die Egos eurer Freunde und Familie werden sich mit eurem eigenen Ego zusammentun und versuchen, euch zu überreden, weil es ihnen Angst macht zu sehen, dass es auch anders geht, nämlich ohne Konsum: Och, stell dich doch nicht so an, kauf es dir, gönn es dir, du hast nun schon den ganzen Januar verzichtet, nun lass doch mal Fünfe gerade sein!

Ihr werdet lächeln und denken: Katrin erwähnte so etwas. Daher: Wir kaufen nichts!

Ihr werdet nichts FÜR EUCH SELBST kaufen ausser dem, was verzehrt werden kann und ausser Zellstoffartikeln für die Körperhygiene wie Klopapier und dergleichen, denn wir wollen ja nicht zu Schmörgeln mutieren. Dieses wird auch nur dann ersetzt, wenn es wirklich leer ist. Es wird jedoch nichts anderes gekauft, keine Elektronik, keine Sachgegenstände, keine Cremes, keine Tigel, keine Bücher, keine E-Books, keine Filme, keine keine keine. Die Antwort muss IMMER lauten: Jesus und ich, wir kaufen nichts.

Wenn euer Kühlschrank kaputtgeht: kauft einen neuen. Vor allem für eure Familie! Wenn das Waschmittel alle ist, kauft ein neues. Doch kauft nicht zwei neue. Kauft nur ein neues. Nur was leer ist und wirklich zwingend ersetzt werden muss, wird gekauft. Nichts, was nicht sofort dringend eingesetzt werden muss. Vor allem keine Ego-Artikel, die nur dem Ego als Zeitvertreib dienen und die um Schönheitszeugs kreisen etc. Ihr werdet den Gedanken erfassen. Krishna und ich, wir kaufen nichts!

Und dann kommt die eigentliche Übung: Schaut euch selbst zu. Schaut, wie aggressiv ihr werdet, wie weinerlich, wie ihr euch enttäuscht vorkommt, wie im Stich gelassen und wie zurückgelassen. Wer schon mal HartzIV bekommen hat, weiss, wie das ist. Die Übung wird besonders wirksam sein für jemanden, der gewohnt ist, dass das Geld immerzu da ist und der noch nie einen einzigen Gedanken dafür aufgewendet hat sich im Laden vor den Artikeln, die ihn vermeintlich locken, zu fragen: Was tue ich hier eigentlich? Nicht die Artikel locken, es sind nur Dinge, die nicht handeln können. Ego lockt, und zwar unaufhörlich.

Vielleicht rasen eure Gedanken bereits jetzt: Oh je, wie soll das werden?? Es wird, keine Sorge! Soll ich da mitmachen?

Eins sag ich euch gleich: ganz oder gar nicht. Denn so ist auch der WEG. Ein bisschen WEG geht nicht, daher geht auch nicht: Ich kaufe nur am Sonntag nichts. Das gilt nicht. Dann lass es. Damit bekommst du auch eine kleine Idee davon, wie ernst es ist, und dass der WEG keine esoterische Wellness-Wochenendbeschäftigung ist.

Viel ERFOLG!

Wir sprechen uns am 01. März hier wieder …

 

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