Wer ist der Weihnachtsmann wirklich? Weihnachtsbaum-Raketen-Filme

Heute schreibe ich nicht darüber, dass der nach oben spitz zulaufende Weihnachtsbaum mit all seinen Lämpchen im Rahmen eines gewissen Cargo-Kultes eine Rakete darstellt. Sondern wir schauen uns an, wer der Satans-, äh, Weihnachtsmann eigentlich ist.

Die Filmindustrie hat ganz schön zu kämpfen, um die Botschaft des Materialismus in den Weihnachtsschmonzetten halbwegs zu tarnen. Das habe ich gestern schmunzelnd beobachten können.  (Es ist eigentlich eher traurig als schmunzelig, doch wir wissen, dass das sein natürliches Ende finden wird, daher ist letzthin Schmunzeln angesagt!)

Es gibt einen sehr interessanten Film, in dem der Weihnachtsmann namens Nick (ist nämlich nur ein Nick-Name) humpelnd durch die Landschaft geistert (der berühmte Pferdefuss) und die Leute an Weihnachten zu beschenken vorgibt, in dem er ihnen mit seinem vielen Geld („Ich bin stinkreich!“) materielle Geschenke macht. Diese gruseligen Augen von dem Schauspieler! Es war beunruhigend. Und das sollte es wohl auch…So deutlich wie dort habe ich es noch nirgendwo gesehen.

Darin wird das Austeilen von guten, nahrhaften (Ironie aus) „Börgern“ an Obdachlose als heilige Tat hingestellt. Und Mutti und Tochter und Omi und Enkelin haben Weihnachten, weil Fressberge und Spielzeug, das sie sich finanziell nicht leisten konnten, vor ihre Haustür gestellt werden. Natürlich sind auch die Medikamente für Omi mit in den Tüten (damit Big Pharma auch was dran verdient). Kein Wort davon, wie diesen Menschen WIRKLICH geholfen werden könnte. Kein Wort davon, dass sie eine andere Nahrung benötigen, um nicht nur an Weihachten, sondern IMMER genug zu haben. Nun, offenbar haben die Leute in dem Film noch nicht genug von den Lügenmärchen. Und du?

Die zentrale Botschaft in diesem Filmchen lautet glasklar: Wenn alle Menschen monetär reich wären, gäbe es kein Elend in der Welt. Diesen Irrweg verfolgen auch etliche Esoteriker (alle?). Spannend, dass der humpelnde Satan, äh Santa, huch, Buchstabensalat, sich einem Krebsleiden ergeben muss. GOTT lässt sich eben nicht täuschen. Da hat all sein Geld nicht geholfen. Und somit wird offen sichtlich und als Verhöhnung für die mit-leidenden TV-Zuschauer sehr klar gezeigt, dass es um Lügen geht. Doch die Mitleidsdrüse sondert bereits ab und den Leuten fehlt zudem das Bewusstsein für die grösseren Zusammenhänge.

Die beiden beliebten Handlungsstränge Erlangen monetären Reichtums und den Prinzen fürs Ehebett finden werden in all diesen Weihnachtsbaum-Raketen-Filmen gerne verknüpft. Das sind just genau die beiden Fallstricke der Mainstreamesoterik, die die Suchenden von dem wahren WEG nach Hause ablenken sollen.

Was für echte Menschen der CHRISTUS, ist für tiefschlafende Menschen die Ersatzfigur, der Weihnachtsmann. Beide kommen zur selben Zeit daher und bringen den Menschen etwas. Na sowas! Der eine bringt Spielzeuge, der andere das Schwert der WAHRHEIT. Die einen finden den Bettpartner zur Weihnachten, die anderen den inneren PARTNER. Wähle weise. 

Exkurs: Gerade fällt mir dazu das Buch ein, das ich gestern zu lesen begonnen habe, das – nicht gerade überraschend – dieselbe Spur verfolgt. Vordergründig geht es darin um „christliche“ Lösungen für Beziehungsproblematiken. Doch auf  jeder Seite geht es doch nur darum, wie ich-ich-ich mein-mein-mein Leben „in den Griff bekommen“ kann und wie ich-ich-ich mich-mich-mich besser fühlen kann. Hallelujah! GOTT habe ich einmal kurz am Rande alibihalber auf einer der vorderen Seiten entdeckt, in einem Satz, nachdem die zahllosen Qualifikationen des Autors breit dargestellt worden waren, und es sind sehr viele Qualifikationen, nicht gerade Regenbogendelfinreikitachionenpractitioner, aber die „christlichen“ Varianten davon. Warum mir das im Zusammenhang mit diesem Film einfällt, weiss ich nicht. Vielleicht, weil beide versuchen, etwas zutiefst Teuflisches mit einem falschen Christusdeckmäntelchen zu tarnen? Exkurs Ende.

Der Satansmann kommt des Nachts mit seinem prunkigen Klingeling-Schlitten, gekleidet in roten Samt, über den Himmel geflogen (von welchem Stern der wohl kam?) und wirft flächendeckend während alle tief und fest schlafen Materialismus auf die Erdenbevölkerung. Wohingegen der CHRISTUS in einem ärmlichen Stall (der SEELE, die alles hingegeben hat) hier unten im Erdenstaub zur Welt zu kommen bevorzugt, weil das System seine Eltern ausgrenzt. Dass es an Weihnachten nicht um IHN geht, ist uns ja allen lange klar.

Tje, GOTTLOB habe ich immer Weihnachten, denn ich übe täglich diese HINGABE, und ich hoffe für euch: ihr auch!

Merke: Den CHRISTUS in sich zur Welt zu bringen ist IN SICH Geschenk genug, es ist eine Ehre und Wohltat für jeden Menschen, das IN SICH SELBST miterleben zu dürfen.

Die früher üblichen Pflichtgeschenke gibt es hier nicht mehr. Auch keine Pflichtveranstaltungen. Materialismus hat noch keine Beziehung gefestigt; was uns zusammenbringt, ist ER.

ER – oder nichts.

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