Die Frage nach dem Leid in der Welt

Diese uralte Frage beschäftigt alle Menschen zu allen Zeiten, denn zu allen Zeiten und für alle Menschen gab und gibt es in dieser Welt Leid. Nun muss es diese leid-volle Welt offensichtlich geben, für einen Zweck, der sich uns höchstens teilweise erschliesst. GOTT lässt sie sein, daher ist sie, und ER hat damit etwas vor, zweifellos. Nichts existiert ohne eine vorher dagewesene Idee.

Nun ist diese Welt gleichfalls so beschaffen, dass ein jeder von uns hier stets nur ein Leben zur gleichen Zeit leben kann, nämlich „seins“. Und seine Aufgabe ist es daher und kann es nur sein, in diesem „seinem“ Leben so weit wie möglich nach HAUSE zurück zu gelangen, also näher zu GOTT, der Instanz, aus der wir alle hervorgehen, immer und immer wieder. Es ist zu erkennen, dass dein Leben nicht „dein“ Leben ist, sondern SEINS. Das ist das Ende des Leides für dich.

Wer nicht GOTT als sein Lebensziel hat, ist auf meinem Blog mehr oder weniger an der verkehrten Adresse. Er möge bitte anderswo weiterlesen – oder sich infizieren lassen, auch das mag im Bereich des Möglichen liegen. Dies entzieht sich jedoch meiner Kenntnis. Ich schreibe für Menschen auf dem Weg GODward.

Wer ständig auf andere (Leben) guckt, erliegt den Täuschungen seines Egos. Denn auf andere zu gucken, sich zu ver-gleichen, ist der direkte Weg in die GOTT-Ferne. GOTT behandelt alle Menschen gleich, nämlich individuell… Und jeder muss auf seine eigene Beziehung zu seinem GOTT im Inneren schauen und NUR nach dort, nach innen, niemals nach aussen. Das ist die Grundlektion auf dem spirituellen WEG. Schau nur nach innen, zum CHRISTUS in dir.

Was du hier auf der Erde siehst, wenn du einen anderen Menschen anguckst, ist ein winziger Teilausschnitt aus seiner LEBENS-Strecke, es ist eins von vielen physischen Daseinsformen, die er bisher ausgelebt hat, und du weisst nicht, wer er vorher war oder wer er in der nächsten Runde sein wird. Daher macht es überhaupt keinen Sinn, seine Lebensumstände, in denen er oder sie sich befindet, zu bewerten. Du kannst das nicht, das kann nur, wer alles über diesen Menschen weiss. Und das ist GOTT allein, der alles weiss, über jeden von uns. Es hilft dir nicht weiter auf DEINER Wegstrecke.

Natürlich sehen wir aus unserer innersten Natur heraus,  die HEILSEIN und FRIEDEN und FREUDE (= GOTT) ist, dass Leid, wie wir es erleben und bewerten und empfinden, eine überflüssige Sache ist, doch offenbar macht irgendetwas in uns es noch, quasi zum Zwecke, not-wendig.

Deine Aufgabe für dein Leben ist es, die Lektionen deines „persönlichen Leides“ zu erkennen, weiterhin zu erkennen, dass nur dein Ego leiden kann, und den WEG zurück in die Leidlosigkeit anzutreten. Das ist die hohe Kunst, die allüberall von den spirituellen Weisen beschrieben wurde und wird. Wie lang dieser WEG noch für dich ist, kann dir niemand sagen und würde dir niemand sagen, der es wüsste. Denn Vorsagen funktioniert nicht auf dem spirituellen WEG.

Vielleicht brauchst du es, ganz unten aufzuschlagen, als Notbremse deiner SEELE vielleicht, damit du dich endlich, endlich umwendest und den richtigen WEG für dich findest. Nur du kannst das herausfinden, im Dialog mit deinem inneren GOTT. Oftmals beginnen die Leute erst in schmerzvollen Situationen, sich an GOTT zu wenden, und sei es zunächst nur, um IHN anzuschnauzen. Alles ist hilfreich. IHN stört das wenig, wie du dich IHM näherst. 

Ephides weiss dazu: „Was fürchtest du? Es kann dir nur begegnen, was dir gemäss und was dir dienlich ist. Ich weiss den Tag, da du dein Leid wirst segnen, das dir geholfen hat zu werden, wer du bist.“

Ich kann das unterstreichen.

Edit:

Als ein Beispiel aus meinem eigenen Leben möchte ich hinzufügen: Meine Schwester starb vor kurzem nach mehr als 30 Jahren im Rollstuhl, in denen sie kaum noch ein „Leben“ führen konnte, wie wir uns das für uns vorstellen. Es war unaussprechlich schlimm, und nach ihrem Tod beschimpfte ich GOTT, wie ER jemanden so ein Scheiss Leben leben lassen könne. „Hab Vertrauen“, lautete die Antwort meines LEHRERS dazu. es war augenblicklich STILLE in mir. Denn ich wurde daran er-innert, wer die Verantwortung hat und die Regie führt.

Ein zweites Beispiel aus meinem Leben ist der Tod meiner Mutter, als ich gerade 18 Jahre alt war. Ich litt über 20 Jahre daran, bis ich anfing, GOTT in meinem Leben zuzulassen. „Warum musste meine Mutter so früh gehen?“ heulte das Kind in mir. Der heilende Satz, der von INNEN dazu kam, lautete: Das ist ihr Geheimnis mit GOTT.

Und ich begriff: Es steht mir nicht zu, das Leid eines anderen Menschen als klein und unsinnig zu degradieren, nur weil ich seinen Sinn im Gesamtzusammenhang nicht kenne. Ich habe mich nicht in die Belange desjenigen mit seinem GOTT einzumischen.

 

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